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Westland Sea King Mk.41

SAR

von Ulrich Warweg (1:72 Airfix)

Westland Sea King Mk.41

Die Westland Sea King ist ein Lizenznachbau der amerikanischen Firma Sikorski. Dieser Hubschrauber wird im Seerettungsdienst von den meisten europäischen Armeen verwendet, so auch von der deutschen Marine. Die Marine ist autorisiert, über deutschem Gebiet die Aufgaben des "Search and Rescue" (SAR) mit Luftrettungsmitteln zu erfüllen. Der Hubschrauber kann im Gegensatz zu kleineren Maschinen "hovern", d.h. ohne Zutun des Piloten über einer Stelle verharren. Ausgestattet mit einer Rettungswinde übt dieser Hubschrauber häufig mit Seenotrettungskreuzern der DGzRS. Die Maschine ist im Notfall schwimmfähig. In der SAR-Version können 12 sitzende und zwei liegende oder 19 sitzende Personen transportiert werden. Bis zur Wende flog die Maschine mit einem auffälligen Anstrich aus Grau und Leuchtorange, die Marine besetzte zu der Zeit, als dieser Heli im Einsatz war, drei maritime Luftrettungszentren in der alten Bundesrepublik.

Westland Sea King Mk.41

Das Modell stammt von Airfix in 1:72. Neben einer britischen Version in Gelb, die auf der Packung dargestellt ist, kann auch die alte Marine-Version gebaut werden. Da der Bausatz schon älter ist, ist die Genauigkeit und Detaillierung nicht mit dem neueren Bausatz von Revell zu vergleichen. Leider fehlt auch ein Marine-Schriftzug. Der Zusammenbau ging leicht von der Hand, die trotzdem filigranen Hauptrotoren sind vorsichtig zu kleben und zu befestigen. Die Seitentüre ist zu öffnen, der Mechanismus aber sehr grob. Nichtsdestotrotz ist dieser Bausatz eine willkommene Ergänzung zum aktuellen Revell-Bausatz.

Westland Sea King Mk.41

Westland Sea King Mk.41

Westland Sea King Mk.41

Westland Sea King Mk.41

Ulrich Warweg

Publiziert am 11. November 2009

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