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Tyrrell P34

von Marco Saupe (1:12 Tamiya)

Tyrrell P34

Zum Original:

Grundidee des Tyrrell P34 von 1976 war es, den Luftwiderstand des Fahrzeugs zu verringern, wozu die Vorderräder weniger stark über die Frontverkleidung herausragen sollten. Um aber bei kleinerem Reifendurchmesser die gleiche Kontaktfläche zum Asphalt zu erreichen, plazierte Kontrukteur Derek Gardner jeweils zwei Vorderräder hintereinander. Die geniale Kontruktion erlaubte den Fahrern Jody Scheckter und Patrick Depailler mehrere gute Ergebnisse, wie einen Doppelsieg beim GP von Schweden in Anderstorp. Allerdings wurden die speziellen Vorderreifen kaum weiterentwickelt, wodurch der Wagen zunehmend schlechter mit der Konkurrenz mithalten konnte. Nach der Saison 1977 wurde das Konzept daher fallen gelassen.

Tyrrell P34

Der Tamiya Bausatz (eine ältere Auflage ohne die jetzt enthaltenen Ätzteile) lässt sich hervorragend bauen. Die Teile passen trotz des Alters des Originalbausatzes sehr gut. Da der Motor im Freien liegt und sich die Verkleidungsteile allesamt abnehmen lassen, kann man nicht nur die Baugruppen gut einzeln zusammensetzen, sondern auch wunderbar detaillieren; das lohnt sich vor allem da diese Details im Gegensatz zu anderen Modellen auch im fertigen Modell deutlich sichtbar sind. Lackiert wurde mit Revell Aquacolor Farben: Karosserie (Blau + Weiß gemischt) und Chassis (Aluminium) mit Airbrush, Kleinteile und der Motor mit Pinsel. Die Decals sind von Indycals. Als Abschluss wurde Mr. Hobby Klarlack gesprüht. Die Gurtschnallen stammen vom Ferrari 312T4, detailliert wurde mit vielen Kabeln im Bereich Cockpit und Batterie sowie Bremsschläuchen.

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Tyrrell P34

 

Marco Saupe

Publiziert am 11. November 2009

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