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Ferrari 641/2 F190

von Reinhold Linder (1:12 Tamiya)

Ferrari 641/2 F190

Maßstab 1:12 von Tamiya, Bauzeit zwei Monate. Besonderheiten: Sitze aus Leder. Ansonsten gibt es nicht viel zu sagen, ich denke die Fotos zeigen das Modell sehr gut.

Ferrari 641/2 F190

Zum Original:

Einer der berühmtesten Namen in der Geschichte des Motorsports ist Ferrari. Der Gründer dieser weltbekannten Firma, Enzo Ferrari, begann seine Karriere im Jahre 1923 als Rennfahrer. Dies war das Jahr, in welchem er in Ravenna, Italien gesiegt hatte und einen Preis erhielt, welcher aus einem Schild mit einem tänzelnden Pferd auf gelbem Hintergrund bestand. Seit jener Zeit benutzt Enzo dieses Motiv als seine heute so bekannten Insignien. Der Formel-l-Grand Prix ist vielleicht das begehrteste Ziel in der Welt des Motorsports. Beständig an der Spitze dieser aufreibenden Veranstaltung zu bleiben, ist eine fast unmögliche Aufgabe für jeden Teilnehmer.

Ferrari 641/2 F190

Ferraris Bekanntheitsgrad stieg erneut bei der Einführung des revolutionären Typs 640 (F189) Rennwagen während des Grand Prix-Rennens der Saison 1989. Der Designer John Barnard und sein Team entwickelten erfolgreich einen einzigartigen Rennwagen, welcher mit einem normalen 3,5 I, V-12 Zylinder-Motor ausgestattet wurde. Dieser Motor wurde gebaut, um den Reglementänderungen, welche ab der Saison 89 in Kraft traten, zu entsprechen. Die sehr ästhetische Karosserie, welche einer Vase von oben betrachtet ähnelt, war das Ergebnis der umfangreichen Windkanal-Tests und eines der umstrittensten Merkmale dieses Rennwagens war das elektronisch gesteuerte, halbautomatische Getriebegehäuse.

Ferrari 641/2 F190

Während seines Debüts in der Saison 1989 zeigte der 640 Rennwagen sein riesiges Rennpotential. In der Saison 1990 übernahm der Designer Steve Nichols, welcher vom McLaren Team kam, Barnards Design und verbesserte dieses bereits meisterhafte Konzept weiter. Diese Bemühungen resultierten in dem Typ 641/2 während des Grand Prixs in San Marino. Die Karosserie zeigte viele Verbesserungen der Aerodynamik, und somit konnte dieser Rennwagen den guten Ruf seines Vorgängers beibehalten. Das halbautomatische Getriebegehäuse wird mit einem Kipphebel, welcher sich hinter dem Lenkrad befindet, aktiviert und wurde Verbesserungen unterzogen, um die Zuverlässigkeit zu erhöhen. Das herkömmliche Kupplungspedal ist immer noch vorhanden, wird aber nur für das Anlassen benützt.

Ferrari 641/2 F190

Die Stoßdämpfer für das vordere Ventilstößel-Aufhängungssystem sind auf dem vorderen Monocoque-Bereich befestigt, wodurch der Rennwagen einen außergewöhnlich schmalen Nasenkegel erhält. So konnte man dem Rennwagen einen großen vorderen Spoiler aufsetzten für mehr Druck nach unten und um gleichzeitig Luft zu den Ansaugöffnungen zu leiten. Die hintere Bodenwanne enthält einen Ausströmraum, um immer gute Bodenhaftung zu haben. Ausgerüstet mit der hochentwickelten 641/2 Rennmaschine, belohnten die Spitzen-Formel-1 Piloten, Alain Prost und Nigel Mansell das legendäre Ferrari-Team mit ihrem 100. Sieg bei dem Grand Prix 1990 und demonstrierten so, dass Enzos Geist immer noch lebendig ist.

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Reinhold Linder

Publiziert am 23. Dezember 2009

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