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Mack Superliner

Road Train Tractor

von Jens Lohse (1:24 Italeri)

Mack Superliner

Auf dem australischen Kontinent werden für Überlandfahrten über große Entfernungen oft sogenannte Road Trains eingesetzt. Diese bestehen in der Regel aus 3 40ft. Aufliegern und entsprechend zwei Dollys. Zugmaschinen sind meist Trucks amerikanischen Ursprungs oder vereinzelt auch aus Europa oder Asien. Gut vertreten sind dort Mack, Kenworth, Ford, Western Star, Scania, Mercedes und MAN.

Mack Superliner

Als Basis für meinen Mack diente der Black Thunder von Italeri, # 727. Nach der Ansicht des Kartoninhalts machte sich allerdings Ernüchterung breit! Die Modifikationen zum Grundbausatz sind eher halbherzig umgesetzt! Anders als beim Western Star ist das Modell ein Linkslenker, die Ansaugrohre der Verbrennungsluft für den Motor entsprechen nicht der Wirklichkeit! Da der Road Train freistehende Luftfilter hat, ist die im Bauplan gezeigte Verrohrung und der Luftfilter unter der Haube natürlich überflüssig. Die Außenfilter hängen nur an den Gummischläuchen und münden im Fahrerhaus?!? Die Türen würden sich durch die Position der Filter nicht mehr öffnen lassen. Hier musste komplett neu aufgebaut werden.

Mack Superliner

Das Modell ist mit Abstand der am meisten veränderte Truck in meiner Sammlung. Alles im Text auszuführen, würde den Bericht sprengen, also hier eine Liste in Stichworten von vorn bis hinten:

  • Schmutzfänger
  • Verstärkung Bullbar-Halterung
  • Haubenornament und Budgeds
  • Mack-Motor
  • Hilfsrahmen für Luftschläuche zum Ladeluftkühler
  • Rechtslenkung
  • Breitreifen vorn
  • Schmutzfänger breiter
  • australische Sonnenblende
  • Rechtslenker-Armaturenbrett
  • Leitungen zur Klimaanlage
  • Stoneguard
  • Lufttanks und Trittbügel unter den Batteriekästen
  • Motorhaube geändert
  • Zwischenlager für Kardanwelle
  • Sleeper aus ,,Australian Truck“
  • Rundum-Leuchten
  • 2 zusätzliche Tanks
  • Trailer-Anschlüsse
  • Chromplatte
  • Gummireifen mit Trilex-Felgen
  • Kotflügel
  • andere Sattelplatte
  • Warntafeln
  • Anhängerkupplung
  • Decals

Mack Superliner

Alle Extrateile für die australische Ausstattung sind von KFS, www.kitformservices.com, geliefert. Die Lackierung des Rahmens erfolgte in aufgehelltem Revell 350, Aufbauten in Revell 04 und Humbrol 48 nach einer Grundierung in Mattweiß. Felgen in Revell 90. Die Oberseite der Haube wurde als Blendschutz in Revell 302 lackiert. Nach dem Bau ist man ja schlauer, ein etwas kürzerer Sleeper wäre vorbildgetreuer gewesen, die lange Ausführung ist Down Under eher selten. Jetzt fehlt nur noch der vorbildgerechte Trailer (oder doch drei), um den Road Train komplett zu machen! Mal sehen was das Jahr noch so bringt!

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Jens Lohse

Publiziert am 05. Mai 2009

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