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Wachstube

Bestandteil eines Güterbahnhofs

von Stefan Szymanski (1:72 Artmaster)

Gerade im Dioramenbau können Gebäude eine große Rolle spielen. So hat sich auch im kleinen Maßstabssektor in den letzten Jahren einiges getan.

Artmaster sollte dabei nicht unerwähnt bleiben. Zwar beziehen sich viele Neuveröffentlichungen eher auf den maritimen Bereich, doch lassen sich einige Gebäude auch gut für “ländliche” Szenerien verwenden.

Ein Beispiel dafür ist die Wachstube, dich ich beabsichtige für ein geplantes Güterbahnhofsdiorama zu verwenden.

Wachstube

Die aus Resin gefertigten Bauteile machen dabei einen hervorragenden Eindruck, sind sehr liebvoll detailliert und verzugsfrei.

So bestand die meiste handwerkliche Arbeit eigentlich auch nur in der Säuberung der einzelnen Gussteile. Eine typische Arbeit für Resinteile, die sich hier aber sehr im Rahmen hielt.

Wachstube

So war die Stube auch sehr schnell zusammengebaut und ich konnte mich meiner Lieblingsarbeit, der Lackierung/ Alterung widmen.

Wachstube

Um den Holz einen sehr realistischen Aussehen zu geben, verwendete ich verschiedene Brauntöne. Dabei erhielt jedes Holzbrett im unwillkürlichen Wechsel einen anderen Anstrich. Anschließend wurde noch mit stark verdünnter Ölfarbe und diversen Pigmentpulver gearbeitet. Der Abschluss der farblichen Behandlung bildete ein warmes grau, mit dem ich alle Kanten und erhabenen Stellen der Stube sehr großzügig bearbeitete.

Wachstube

Mit der beiliegenden, mit Fensterrahmen bedruckte Klarsichtfolie mussten nun nur noch die Fenster gestaltet werden. Dabei schnitt ich die Rahmen sehr großzügig aus und verklebte diese mit Holzleim im Innenbereich der Stube. Auch hier kam noch Pigmentpulver zum Einsatz, um die Scheiben staubiger erscheinen zu lassen.

Stefan Szymanski

Publiziert am 08. Februar 2010

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