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Falkland Defenders

Phantom FGR2 und Tornado F3

von Thomas Neuss (1:72 verschiedene Hersteller)

Falkland Defenders

Es handelt sich hier eigentlich um zwei Bauberichte, nämlich des Hasegawa Tornado F3 und der Fujimi Phantom FGR2. Da jedoch beide Maschinen als „1435 Flight“ der Falkland Inseln gebaut und auch zusammen als kleines Diorama präsentiert werden bietet es sich an, darüber einen Bericht zu verfassen. Zunächst einmal ist diese Zusammenstellung natürlich vollkommen unrealistisch, da der Tornado die Phantom abgelöst hat und somit nicht beide Typen zusammen im Dienst sind. Das Diorama stellt also keine aktuelle Szene, sondern eher eine kleine Zusammenfassung dar.

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Tornado F3

Beginnen möchte ich mit dem Tornado. Der Bausatz ist der Standard Hasegawa Tornado F3 Bausatz. An sich nicht schlecht hat er aber auch seine Schwächen. So fehlen z.B. die für den F3 typischen doppelten Sidewinder-Startschienen, die im Eigenbau entstanden. Auch das Cockpit ist sehr einfach gehalten, weswegen ich es durch ein Resincockpit mit entsprechenden Resinsitzen austauschte, was ein erheblicher Fortschritt ist. Die Tragflächen ersetzte ich durch Resinflächen von Paragon, die ausgefahrene Flaps und Slats haben, was das Modell etwas belebt.

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Die Decals stammen von XTRADECAL (X050-72), womit verschiedene Maschinen des 1435 Flight dargestellt werden können. Die Lackierung erfolgte mit Gunzefarben, das Weathering mit Ölfarben und Pastellkreiden. Die Bewaffnung des Tornado besteht aus vier Sidewinder und zwei Skyflash AAM.

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Phantom FGR2

Die Phantom entstand aus dem Fujimi-Bausatz der FGR2 Phantom, der die entsprechenden britischen Besonderheiten berücksichtigt wie z.B. das geänderte Heckleitwerk mit dem RWR-Gehäuse. Der Bausatz ist von der Form gut gelungen, bietet aber Raum für Verbesserungen bzw. sinnvolle Detaillierungen.

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Ich habe folgende Änderungen vorgenommen:

  • Anstellen des Heckruders und Bugfahrwerks
  • abgesenkte Klappen
  • Detaillierung des Cockpits mit Resinsitzen und Eigenbauteilen sowie Photoätzteilen
  • Ersetzen des linken kleinen Fensters durch ein Teleskop
  • Darstellung der Bordleiter durch dünnen Draht und Kanülen
  • Erstellung von FOD-Shields aus Plastiksheet
  • Schutzkappen für die Sidewinder-AAM
  • RBF-Flaggen und verschiedene Abdeckungen

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Für die Phantom habe ich einen Decalbogen von Modeldecal (115) verwendet. Auch hier wurde wieder mit Gunzefarben lackiert und mit Ölfarben und Pastellkreide gealtert. Die Phantom ist mit vier Sidewinder, zwei Sparrow und einem Gunpod bewaffnet.

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Die Dioramaplatte:

Die Dioramaplatte entstand aus zwei MDF-Platten, die miteinander verleimt wurden. Nach einer grauen Grundierung und Lackierung mit „Asphaltfarbe“ wurden die Trennfugen mittels Edding aufgemalt. Anschließend wurde mit Gunze Smoke und beiger Farbe der abgenutzte Effekt erzeugt.

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Die „grüne Ecke“ entstand aus Schnellmörtel und Gras aus dem Eisenbahnzubehör. Die Beschriftungen wurden ausgedruckt, das Papier allerdings vorher mit der Airbrush und grauer Farbe eingenebelt, um sich einzupassen.

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Ich hoffe, Euch gefällt´s.

Kommentare – einfach mailen: thomas.neuss@t-online.de

Thomas Neuss

Publiziert am 23. Februar 2004

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