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Supermarine Spiteful

1. Prototyp

von John Haas (1:48 Eigenbau)

Supermarine Spiteful

Geschichte

Die Supermarine Spiteful war ein britische, mit einem Rolls-Royce Griffon angetriebenes Kampfflugzeug von Supermarine nach der Spezifikation F.1/43 des Air Ministry während des Zweiten Weltkrieges als Nachfolger der Spitfire.

Ende 1942 würde befürchtet, dsst der Luftwiderstand der Trägflächen der Spitfire eine weitere Erhöhung der Geschwindigkeit begrenzen würde. Also wurde entschieden, ein neues Tragwerk mit Laminarprofil für die Spitfire einzusetzen. Dies berücksichtigte die neuesten Erkenntnisse der Aerodynamik bei hohen Geschwindigkeiten. Eine weitere Änderung betraf das engspurige Fahrwerk der Spitfire, das zugunsten eines besseren Bodenrollverhaltens gegen ein breitspuriges und nach innen einziehendes Fahrwerk ersetzt wurde.

Supermarine Spiteful

Die neuen Tragflächen wurden an eine modifizierte Spifire Mk. XIV mit der Seriennummer NN660 montiert, um einen direkten Vergleich zu den alten elliptischen Flächen zu ermöglichen. Das Flugzeug flog zum ersten Mal am 30. Juni 1944. Das Verhalten bei hohen Geschwindigkeiten war wesentlich angenehmer als in der unmodifizierten Spitfire Mk. XIV. Es zeigte sich aber ein unerwünschtes Strömungsabrissverhalten, das zwar nicht untragbar war, jedoch nicht an den hohen Standard der von Mitchell entworfenen elliptischen Tragflächen heranreichte.

Die Spiteful wurde als Spiteful Mk. XIV in Auftrag gegeben und es wurden 150 Stück bestellt. Mit dem Anbruch des Strahltriebwerkzeitalters lag die Zukunft der Kampfflugzeuge im Strahlantrieb und so wurde die Bestellung nach nur wenigen gebauten Spiteful eingestellt.

Supermarine Spiteful

Das Modell

Bisher gibt es nur einen Bausatz im Maßstab 1:48 von Heritage Aviation Models Ltd. Leider habe ich den Bausatz niemals im Laden gesehen. Ich habe schon einigen Spitfires mehrerer Marks gebaut und ein Modell einer Spiteful gehört sicher als der letzte Typ einer langen Linie dazu. Also blieb mir nichts anders übrig als etwas selber zu basteln. Ich entschied mich, den ersten Prototypen zu bauen. Dazu kaufte ich einen Bausatz der Spitfire Mk XIV, nur den neuen Flügel musste ich selber machen.

Ich benutzte zwei Plastikplatten von 3 mm Dicke, die ich zusammen klebte. Danach musste ich viel feilen, schleifen und polieren. Es war schwierig fest zu stellen, wie der Flügel an den Rumpf passte, ich hatte nur ein Bild gefunden. Dabei konnte man feststellen, dass der Flügel ein wenig weiter vorne befestigt ist als der ursprüngliche elliptische Flügel. Die neuen großen Kühler sind aus dünnen Plastikplatten von 0.5 mm Dicke hergestellt.

Ich habe nicht genau feststellen können wie die Bemalung war. Wahrscheinlich ein helles Grau, ich denke Medium Sea Grey, wie bei andere Prototypen. Die Decals sind Standard, nur die Nummer NN660 ist mit der Hand gemalt.

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Supermarine Spiteful

 

John Haas

Publiziert am 01. Juni 2011

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