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NH-90 NFH

"Navy"

von Marc Schimmler (1:72 Revell)

NH-90 NFH

Wenn man heute einen neuen Revell Bausatz baut, dann ist mittlerweile die Erwartung recht hoch, was die Qualität des Bausatzes und die des Zusammenbaus angeht. Der NH-90 NFH sollte eigentlich in diesem Zusammenhang keine Ausnahme bilden.

Beim Blick auf die Schachtel wurde ich stutzig, dass der Bausatz baulich anspruchvoller sein soll. Da das nicht mein erster Haubschrauber in 1:72 ist, fragte ich mich, was daran denn schon so schwierig sein kann? Die Antwort darauf bleibt der Bausatz leider beim Bauen nicht schuldig.

Angefangen habe ich mit dem Innenleben, das sehr schön detailliert ist. Neben dem Cockpit, das wegen der großflächigen Verglasung quasi auf dem Präsentierteller liegt, gibt es noch den “Kampfraum” im hinteren Teil mit zwei “Arbeitsplätzen” und einer Vorrichtung, die vermutlich das Tauchsonar ist. Der Detaillierungsgrad ist für mein Empfinden gut. Was aber dem Modellbauer ein wenig Feingefühl abfordert, sind die kleinen Teile, die den Details geschuldet sind. Bei so viel Mühe bietet es sich an, später eine der Schiebetüren geöffnet zu lassen.

Bevor man jetzt zu übermütig wird, kommt der eingangs erwähnte Bauschritt, bei dem die Antennensockel der TTH Version abgetrennt und verschliffen werden müssen.

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Jetzt wird klar warum Skill-Level 4 angegeben wurde. Das Entfernen der Sockel und Anbringen der neuen Antenne verlangen schon modellbauerische Erfahrung, die üblicherweise an alten Airfix- oder Matchboxbausätzen gewonnen wurde. Es soll aber nicht dabei bleiben. Nahezu alle externen Ausrüstungsgegenstände erfordern, dass man sich im Internet Referenzbilder sucht, um die genaue Position zu finden. Die Bauanleitung ist hier nur eine kleine Hilfe.

Bevor man die Hälften mit dem Innenleben zusammensetzt, baut man am besten die fehlenden Seiten- und Deckenteile ein, sowie die Auspuffrohre, die schon lackiert sein sollten. Dabei hat sich bei mir die Verwendung von Patafixknete bewährt, um die Teile in Position zu bringen und zu halten, bevor man sie verklebt.

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Im Anschluss ist eine große Anzahl von Anbauteilen zu befestigen. Das Ende des Heckauslegers ist leider nicht klappbar. Dieser ist auf Stoß geklebt, aber meine Sorge, dass das nicht halten könnte hat sich erfreulicherweise nicht bestätigt.

Die Schwimmer, die das Hauptfahrwerk verkleiden, besitzen keine Passstifte, obwohl die Bauanleitung das so andeutet. Hier muss man ebenfalls die richtige Position mit Hilfe von Fotos suchen.

Die Nase passte übrigens perfekt.

Die Fahrwerkstreben des Hauptfahrwerks sollte man vor dem Zusammenkleben der Rumpfschalen befestigen, dann erspart man sich die Zitterpartie, diese später wie ein Mikrochirurg durch die kleine Öffnung einzukleben.

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Das Lackieren der niederländischen NFH Variante ist nicht besonders aufwändig. Zum Einsatz kam ein leichtes Pre-shading, um einen Hubschrauer darzustellen, der erst seit kurzem den Dienst aufgenommen hat.

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Marc Schimmler

Publiziert am 17. Februar 2012

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