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Lockheed SR-71 Blackbird

BuNo 61-7962 - 9. Strategic Reconnaissance Wing - Beale AFB

von Oliver Zwiener (1:72 Hasegawa)

SR-71 Blackbird mit Zugangsplattform (Crew Access Steps)
SR-71 Blackbird mit Zugangsplattform (Crew Access Steps)

SR-71 Blackbird Besatzung kurz nach der Landung bereit zum Ausstieg
SR-71 Blackbird Besatzung kurz nach der Landung bereit zum Ausstieg

Das Original:

Die Lockheed SR-71 (SR für Strategic Reconnaissance) ist ein Mach-3-schnelles, 80.000 Fuß hoch fliegendes Aufklärungsflugzeug, das im Auftrag der CIA entwickelt wurde. Erstflug war der 22. Dezember 1964, Modelle dieser Reihe wurden in der US Air Force offiziell als Blackbird (zu deutsch: Amsel) bezeichnet. Die Lockheed SR-71 konnte so schnell und hoch fliegen, dass während des „Kalten Kriegs" keine einzige der Maschinen abgeschossen wurde. Von den insgesamt 32 gebauten Exemplaren gingen zwölf durch Unfälle verloren. Die zwei Piloten trugen einen Anzug, der den in der Raumfahrt verwendeten sehr ähnlich war und mit reinem Sauerstoff belüftet wurde.

 SR-71 Blackbird BuNo 61-7962 - Skull and Crossbones  - Beale Air Force Base
SR-71 Blackbird BuNo 61-7962 - Skull and Crossbones - Beale Air Force Base

Triebwerke aus - Maschine steht - die Flugzeugwarte übernehmen
Triebwerke aus - Maschine steht - die Flugzeugwarte übernehmen

Zwischen 1972 und 1989 wurden 3.551 Aufklärungseinsätze geflogen, es sind noch mindestens zwei Exemplare dieses Aufklärers im Dienst und werden noch bei Ausfall von Spionagesatelliten eingesetzt. Die Aufklärungssensoren können pro Flugstunde eine Fläche von 259.000 km² erfassen.

Bei der SR-71 wurde bereits versucht, die Radarrückstrahlfläche mittels Stealthtechnik zu reduzieren, denn Radarstrahlen werden mehrfach reflektiert, was sie abschwächt und wirkungsvoll zerstreut. Eine Besonderheit dieses Flugzeugs waren die Undichtigkeiten der Treibstoffleitungen und Tanks am Boden, da der verwendete Treibstoff JP-7 schwer entzündlich war und die undichten Stellen sich während des Fluges durch die Erhitzung des Rumpfes schlossen, während das Flugzeug am Boden leckte. Die bei Geschwindigkeiten von bis zu Mach 3,5 auftretende Reibungshitze war an der heißesten Stelle ca. 570 °C, dieses Problem wurde durch aktive Flüssigkeitskühlung der gesamten Außenhaut durch zirkulierenden Kraftstoff gelöst.

Die SR-71A hält bis heute den absoluten Geschwindigkeitsrekord mit 3.529,6 km/h sowie den Höhenrekord im Horizontalflug mit 26.213 m.

Die zwei Pratt and Whitney J58 Strahltriebwerke mit Nachbrenner
Die zwei Pratt and Whitney J58 Strahltriebwerke mit Nachbrenner

Modellbausatz: Hasegawa 1:72

Der Bausatz hat zwar eine perfekte Passform, beinhaltet aber weder Piloten noch nennenswerte Details. Deshalb wurde hier mit PJ Productions aufgerüstet. Die passende Service-Plattform von Verlinden wurde zuletzt bei EBAY mit 60 USD gehandelt und ist leider nur sehr schwer nachzubauen.

Lockheed SR-71 Blackbird

Lockheed SR-71 Blackbird

Bau/ Lackierung:

Lediglich eine 30 Gramm Bleibirne aus dem Angelsportbedarf wurde verklebt, die Piloten und das Cockpit lackiert; Triebwerkeinnenseiten und das Hauptfahrwerk in Rost sowie das Gesamtmodell in Silber grundiert.

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Lockheed SR-71 Blackbird

 

Anschließend wurde matt schwarz lackiert und die Fahrwerke montiert, dabei ist das Bug-Fahrwerk dunkelsilber und die Reifen schwarz , das Hauptfahrwerk ist dunkelsilber und die Reifen Whitish Gray und Rost. Die Federbeine sind bei beiden in Silber lackiert.

Lockheed SR-71 Blackbird

Lockheed SR-71 Blackbird

Abschließend waren nur wenige Decals leicht aufzutragen, weil sehr elastisch und gut klebend und mit Revell Decal Soft den Strukturen angepasst. Danach folgte das „Weathering" ausschließlich mit Matt Klarlack. Leider silvern die großflächigen Abziehbilder der Kamera und Sensoren auf der Unterseite, da auf eine zusätzliche Schicht Glanzklarlack oder Erdal Glänzer verzichtet wurde.

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Lockheed SR-71 Blackbird

 

Die Diorama-Grundplatte wurde parallel gebastelt, geplant mit der speziellen Einstiegsplattform für die SR-71. Da diese jedoch nicht erschwinglich war, wurde die Platte nur mit alten Fahrzeugen aus den bekannten Hasegawa Equipmentsets bestückt.

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Der Original Baubericht datiert vom 05.05.2012 , publiziert am 23. Mai 2012, damals noch auf grauen Karton und ohne die  Verlinden 1:72 Aircraft Service Platform PE Detail #284 , die es inzwischen auch schon von Aircraft in Miniature Limited mit der Artikelnummer AIM - Ground Equipment GE72031 gibt.

Das Update mit neuer Diorama Grundplatte in 128 x 81 cm Größe erfolgte am langen Wochenende zu Pfingsten am 03.06.2017.

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Oliver Zwiener

Publiziert am 23. Mai 2012

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