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North American X-15

von Andreas Gordes (1:72 Monogram)

North American X-15

Die X-15 von Monogram stellt die späteren Versionen A-2 und B dar. Der Bausatz kann die für Monogram typischen Vorteile aufweisen, wie Pilotenfigur, Transportwagen (Kuller) und Ständer. Auch das Cockpit und Triebwerk sind gut gemacht.

Zu dem Zubehör muss allerdings gesagt werden, dass sich das Modell am Boden nur mit Kuller und Bugfahrwerk darstellen lässt, da die Landekufen fehlen. Hier sind unbedingt die Metalldrähte „Slide Fit Packs“ von Albion Alloys anzuraten, um ein Landegestell nachzubilden. Der Autor macht jetzt Fehler Nr. 1, indem das Fahrgestell erst nach dem Zusammenbau von außen angeklebt wird. Stabiler wäre gewesen, zwei gebogene Drähte vorher von oben durch die untere Rumpfschale zu drücken.

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Im Flug lässt sich das Modell nur als X-15 B mit dem Staustrahltriebwerk darstellen, da die alternative Kielflosse ebenfalls fehlt. Beim Bau dieser Version fällt nun Fehler Nr. 2 an: Um das Modell später aufzuhängen (z.B. an die B-52), wäre es intelligent gewesen, von innen unter die obere Rumpfschale einen Magneten einzubauen … hat der Autor aber vergessen.

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Die Cockpithaube weist im Bausatz auf Steuerbord das ovale Fenster auf, auf Backbord jedoch kein Fenster. Daher wurden zwei Modelle gebaut, eines mit zwei ovalen Fenstern, die Hyperschall Version ohne. Fehler Nr. 3 war hier, diese nun aus Papier mit Sekundenkleber zu überdecken, eine Folie aus PS wäre besser gewesen. Als Test für weitere Raumfahrt-Modelle, die oft ohne Klarsichtteile daher kommen, wurden die Fenster stattdessen mit den Hasegawa Folien „Polarize Finish Cobalt Blue-Yellow“ links und „Polarize Finish Brown-Cyan“ rechts imitiert, ohne Hintergrund-Farbe. Absichtlich wurden verschiedene Folien gewählt, um am fertigen Modell zu sehen, welche Folie wie wirkt.

So wird bei jedem Modell versucht, eine neue Technik anzuwenden. Das führt zwar nicht zum optimalen Ergebnis, verbessert aber den Aktionsradius. So wurde bei der schwarzen X-15 versucht, den Eisansatz am Rumpf nachzubilden. Nach zahlreichen Versuchen an Dummy-Modellen stellte sich folgende Methode als die Beste heraus: Zunächst wurde auf die abgeklebte Fläche „Schnee“ Dekospray, wie es zu Weihnachten vielfach erhältlich ist, gesprüht. Da das hier verwendete Spray aber keine Kristallisierung bildete, wurde diese mit Hilfe von Glitterspray, welches zum Fasching erhältlich ist, nachgeahmt.

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Leider sind diese tollen Effekte auf den Bildern nicht so gut sichtbar. Aber das ist ja das Schöne am Modellbau, die Kunst die wir betreiben, kommt nur beim Betrachten der echten Stücke zum Vorschein, im wahrsten Sinne des Wortes.

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Andreas Gordes

Publiziert am 24. September 2012

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