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F-4F Phantom II WTD61 "Flight Test"

(Revell - Nr. 04895)

Revell - F-4F Phantom II WTD61

Produktinfo:

Hersteller:Revell
Sparte:Flugzeuge Militär Modern
Katalog Nummer:04895 - F-4F Phantom II WTD61 "Flight Test"
Maßstab:1:32
Kategorie:Bausätze (Plastik)
Erschienen:August 2014
Preis:ca. 36 €
Inhalt:
  • 8 Plastikspritzlinge aus hellgrauem Material
  • 2 Rumpfhälften, jeweils in einem Stück gegossen
  • 1 Spritzling mit transparenten Teilen
  • 1 A3 großer Decalbogen für die darstellbare Maschine
  • 1 A4 großer Decalbogen für Stencils und Hoheitsabzeichen
  • 1 18-seitige Bauanleitung im Format A4
  • 1 großer Stülpkarton

 

Besprechung:

Revell - F-4F Phantom II WTD61 "Flight Test"

Revell - F-4F Phantom II WTD61 "Flight Test"

Zur Geschichte

Die Phantom hat sich als Arbeitspferd der westlichen Luftstreitkräfte einen legendären Ruf erworben. Der zweisitzige Abfangjäger ist eines der vielseitigsten und kampfstärksten Flugzeuge der letzten 40 Jahre. Die Phantom war in elf Ländern im Einsatz und erzielte zahlreiche Weltrekorde. Die Bundesluftwaffe stellte 1974 die F-4F Version in Dienst und setzte 185 Maschinen in der Rolle als Abfangjäger bzw. Jagdbomber ein.

Die WTD 61 betreibt den Flugplatz Ingolstadt/Manching und hat dort eine Flotte von messinstrumentierten fliegenden Versuchsträgern sowie Vermessungseinrichtungen und Prüfstände. Das Aufgabenspektrum der WTD 61 umfasst die gesamte Bandbreite der militärischen Luftfahrttechnik über alle Phasen der Entstehung und Nutzung von fliegendem Wehrmaterial. Mit Einführung des Waffensystems F-4F bei der deutschen Luftwaffe im Jahre 1974 erhielt die damalige Erprobungsstelle E 61 in Manching zunächst zwei Flugzeuge dieses Typs, um Leistungsdaten zu erfliegen sowie das konventionelle Waffenspektrum in der Luft-Bodenrolle zu erweitern. Mit Hochlaufen der Kampfwertsteigerung F-4F Ende der 80er Jahre kam die F-4F mit dem taktischen Kennzeichen 38+13 vom damaligen JaBoG 36 Rheine als Musterträger nach Manching. Den wirklich letzten Flug einer deutschen F-4F absolvierte die 38+13 am 30.07.2013 mit 4801 Gesamtflugstunden am Standort Manching in dieser einmalig gelungenen Sonderlackierung mit OTL Ritter und OTL Geisse als Besatzung.

Quelle: Revell

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F-4F Phantom II WTD61 "Flight Test"

 

Zum Modell

Das Modell ist eine Wiederauflage des 1994 veröffentlichten Bausatzes von Revell. Die 283 Teile des Bausatzes zeigen sich zeitgemäß mit feinen versenkten Gravuren aus grauem Material. Beginnen wir mit dem Cockpit, dessen Teile reliefartig erhaben ausgeführt sind. Die Detaillierung ist so gut, dass man hier schon gute Ergebnisse mit einer Lackierung mit anschließender Trocken- und Microbemalung erzielen kann. Desweiteren wurden zwei neue Schleudersitze samt aktualisiertem Gurtzeug hinzugefügt. Die Seitenwände des Cockpits sind dürftig ausgestattet, so dass man hier noch Raum zum Nachgestalten hat. Bildmaterial hierfür findet man genug im Netz.

Die Modellnase kann geöffnet dargestellt werden, hierfür ist aber etwas an Sägearbeit nötig. Die Lufteinläufe sehen soweit ganz gut aus, Abstriche sind aber im mittleren Triebwerkssegment zu finden, welches nur rudimentär wiedergegeben ist. Hier kann man nach Belieben selbst Hand anlegen oder aber abwarten, was der Zubehörsektor zu bieten haben wird. Die Triebwerksauslässe sind ausreichend tief, die Innenseiten sind ebenfalls ausreichend dargestellt. Das Fahrwerk mit Schächten und Klappen ist ebenfalls gut detailliert, es sind aber einige Auswerfermarken nachzuarbeiten. Räder sind in doppelter Ausführung dabei, jeweils belastet und unbelastet. Die Luftbremsen können geöffnet dargestellt werden.

Als Außenlasten sind drei Zusatztanks vorgesehen, sowie 1 AQL-119 Eloka-Pod, 4 AIM-120 und 4 AIM-9 Sidewinder - allerdings werden die Waffen und der AQL-119 für die darzustellende Maschine nicht benötigt. Die Kanzel ist klar und schlierenfrei.

Wir kommen nun zum Highlight des Bausatzes, bestehend aus einem fast Din A3 großen Decalbogen für die Quadermusterung des Modells sowie einem ca. Din A4 großen Bogen für Stencils und Hoheitsabzeichen.

Zusammenfassend ein guter Bausatz von 1995. Die Formfehler sind bekannt, der markanteste, die etwas zu flache Nase, sollte man nach Möglichkeit ersetzen oder nacharbeiten. Mit dem Rest des Bausatzes kann man auf alle Fälle gut leben. Die Oberfläche und die Details sind gut wiedergegeben, was viel Bastelspaß verspricht. 

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F-4F Phantom II WTD61 "Flight Test"

 

Verglasung, Decals und Anleitung

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F-4F Phantom II WTD61 "Flight Test"

 

Darstellbare Maschinen:
  • F-4F Phantom II WTD61 "Flight Test" Manching 30 July 2013

Stärken:
  • einzigartige Markierungsmöglichkeit
  • versenkte Gravuren 
  • schöne Details 
  • benötigt nicht unbedingt Zubehörteile 
  • das Preis-Leistungs-Verhältnis ist hervorragend
Schwächen:
  • fehlerhafter Bugbereich
  • spartanische Cockpitseiten
  • einfach gestalteter mittlerer Triebwerksbereich
Anwendung:
  • Schwierigkeit 3 von 5
  • auch für Einsteiger zu empfehlen

Fazit:

Revell hat hier einen guten alten Bausatz wiederaufgelegt. Erfreulich ist die relativ farbenfrohe Markierungsvariante der WTD61. Die Teilezahl hält sich im Rahmen, so dass der Bausatz auch für Anfänger geeignet ist. Ein schöner Bausatz mit Potenzial für Erweiterungen und Verfeinerungen zu einem unschlagbaren Preis in dieser Modellklasse. 

Weitere Infos:

Referenzen:

Weitere Informationen findet man hier.

Weitere Informationen zum Modell gibt es hier.

Diese Besprechung stammt von Gerald Willing - 17. September 2014

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