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AGM-12B Bullpup A

(Eduard - Nr. 648163)

Eduard - AGM-12B Bullpup A

Produktinfo:

Hersteller:Eduard
Sparte:Flugzeuge Militär Modern
Katalog Nummer:648163 - AGM-12B Bullpup A
Maßstab:1:48
Kategorie:Detail-Sets
Erschienen:September 2014
Preis:ca. 9 €
Inhalt:
  • 18 Resinteile
  • 1 kleiner Decalbogen
  • 1 Bau- und Bemalungshinweis in Farbe
  • 1 Blisterverpackung

Besprechung:

Zur Geschichte der Waffe:

Die Entwicklung der AGM-12 Bullpup wurde 1953 von der US Navy initiiert, als während des Koreakrieges festgestellt wurde, dass man keine effektive Waffe zur Verfügung hatte, mit der man schnell und präzise statische Ziele, wie zum Beispiel Brücken, ausschalten konnte. Eine weitere Anforderung war die Möglichkeit des Einsatzes durch trägergestützte Flugzeuge. Es wurde eine Ausschreibung durchgeführt, bei der unter mehreren Angeboten Martin Marietta im April des Jahres 1954 den Zuschlag erhielt.

Die Bezeichnung der Rakete lautete ASM-N-7 Bullpup, sie war die erste gelenkte Luft-Boden-Rakete. Während ihrer Entwicklungsphase bekam die Bullpup die Bezeichnung XASM-N-7, wobei das X auf den experimentellen Status hinweist. Viele der damals vorgestellten Daten stimmten schon grob mit der späteren Serien-Bullpup überein. Nur beim Gewicht (245 kg) und der Geschwindigkeit (Mach 2) konnten sie bei der Serienversion (259 kg, Mach 1,8) nicht eingehalten werden. Auch schlug man drei verschiedene Gefechtsköpfe vor. Man wollte die hochexplosive AN-M57 Bombe, die AN-M81 Splitterbombe oder die Mk81 nutzen. In der Serienversion nutzte die AGM-12A tatsächlich aber nur die AN-M81 und Mk81 Gefechtsköpfe. 

Die ASM-N-7 war noch mit einem Feststoff-Raketenmotor ausgerüstet, erst mit der Einführung der Baureihe ASM-N-7a wurde dieser durch einen LR-58 Flüssigstoff-Raketenmotor der Firma Thiokol ersetzt. Offiziell wurde die ASM-N-7 bei der US Navy am 25. April 1959 an Bord der USS Lexington bei den an Bord befindlichen A-4 Skyhawk in Dienst gestellt. Neben den A-4 Skyhawk wurde sie für den SH-34 zugelassen. Aber schon im Jahr 1954 zeigte die US Air Force ebenfalls Interesse an der Bullpup. Man wollte aber nicht die gleiche Rakete wie die US Navy verwenden, da zu dieser Zeit große Rivalitäten zwischen den Teilstreitkräften bestanden. Daher wurde Martin Marietta beauftragt, ein Derivat mit der Projektbezeichnung White Lance und dem späteren Namen GAM-79 zu entwickeln. Es sollte, anders als bei der Navy, von Beginn an ein Raketenantrieb mit Flüssigtreibstoff verwendet werden. Außerdem sollte diese Version mit einem Nuklearsprengkopf bestückt werden können und die Zielelektronik sollte weiter verbessert werden. Aber die Entwicklung der GAM-79 brauchte ihre Zeit, und während dieser Entwicklungszeit kaufte die USAF die ASM-N-7, führte sie aber unter der Bezeichnung GAM-83 ein und setzte sie auf den Flugzeugtypen North American F-100 und Republic F-105 ein. Die ASM-N-7 und die GAM-83 sollten ab 1963 die Bezeichnung AGM-12A erhalten. Weiter wurde eine Trainingsversion, mit der die Piloten üben konnten, die AGM-12A, gebaut. Sie wurde zuerst als TGAM-83 und später als ATM-12A geführt.

Quelle: Wikipedia

Eduard - AGM-12B Bullpup A

Präzise wiedergegebene Resinteile bilden die Grundlage für dieses Upgradeset der Brassin Serie von Eduard. Hinzugefügt ist ein kleiner Decalbogen für Markierungen an dem Raketenkörper. Das Abtrennen der Angussblöcke sollte relativ problemlos zu bewerkstelligen sein und der Zusammenbau mit dem einteiligen Raketenkörper dürfte auch keine Probleme darstellen. Bei diesem Set sind die Raketenleitwerke extrem filigran und dünn ausgeführt, was eine maßstabsgerechte Darstellung ermöglicht. Wir haben hier also ein schönes Zurüstset, um Flugzeuge im Maßstab 1:48 mit der AGM-12B Bullpup A zu bewaffnen und diese in ihren verschiedenen Bewaffnungsvarianten darzustellen, zum Beispiel A-4 Skyhawk der U.S. Navy im Vietnamkrieg oder Republic F-105. Ebenfalls kann man eine FJ-4B Fury mit der Waffe ausstatten.

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AGM-12B Bullpup A

 

Eduard - AGM-12B Bullpup A

Eduard - AGM-12B Bullpup A

Darstellbare Maschinen:
  • 1 Raketentyp
Stärken:
  • Vereinfachter Zusammenbau dank einteiligem Raketenkörper
  • Präzise Resinteile
  • Filigran ausgeführte Leitwerke
  • Decals für Wartungs- und Warnhinweise
Schwächen:
  • Keine Ersichtlichen
Anwendung:
  • Schwierigkeitsgrad 2 von 5

Fazit:

Ein schöner Zurüstsatz mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis. Es können damit vier Raketen gebaut werden, was in der Regel für ein bis zwei Waffenzuladungen ausreicht. Der große Vorteil gegenüber bausatzüblichen Spritzgussraketen liegt eindeutig darin, dass die Brassin-Raketenkörper aus einem Stück gegossen sind und somit das Zusammenkleben der Hälften entfällt, was bausatzabhängig wieder Schleifarbeiten nach sich ziehen würde. Bemerkenswert fallen auch die extrem fein wiedergegebenen Leitwerke der Raketen auf.

Weitere Infos:

Anmerkungen:

Das Set auf der Homepage von Eduard sowie die zugehörige Anleitung erreicht ihr über folgende Links:

Diese Besprechung stammt von Gerald Willing - 11. Dezember 2014

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