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M48A2/A2C

(Revell - Nr. 03206)

Revell - M48A2/A2C

Produktinfo:

Hersteller:Revell
Sparte:Militärfahrzeuge Modern
Katalog Nummer:03206 - M48A2/A2C
Maßstab:1:35
Kategorie:Bausätze (Plastik)
Erschienen:Oktober 2014
Preis:ca. 28 €
Inhalt:
  • 7 Spritzlinge in grünem Kunststoff
  • 1 Spritzling in schwarzem Vinyl
  • 1 Paar Ketten in schwarzem Vinyl
  • 1 Stück Draht für die Antenne
  • 1 Decalbogen
  • 1 Bauanleitung mit 16 Seiten

 

Besprechung:

Zur Geschichte:

Der M48 Patton war der erste grundlegend neu entwickelte Kampfpanzer der USA nach dem zweiten Weltkrieg. Es gab zwar noch eine große Ähnlichkeit mit dem Vorgänger M47, doch war M47 nur als Zwischenlösung gedacht. Sowohl der M47 als auch der M48 gehörten zur Erstausstattung der damals noch jungen Bundeswehr (Dienstzeit des M48 von 1957-1993). Daher bildete der M48 in den kampfwertgesteigerten Versionen A2 und A2C noch bis in die 70er Jahre das Rückgrat der deutschen Panzertruppe. Die A2 Version, die ab 1956 gebaut wurde, hatte immer noch einen Benzinmotor, der damals schon mit einer Benzineinspritzanlage versehen wurde. Damit wurde die Reichweite des Fahrzeuges gegenüber dem Vorgänger in etwa verdoppelt. Die auffälligsten Merkmale waren die komplett neue Motorabdeckung sowie die Fahrzeugrückwand. Bei der A2C Version entfiel dann noch das Kettenspannrad. Die Fahrzeuge wurden zunächst von der Bundeswehr in den Rüstständen M48A2 und A2C genutzt. Später kamen dann auch bundeswehrspezifische Änderungen hinzu, die zu den Rüstständen M48A2CG führten. Der M48A2/A2C hatte einen optischen Entfernungsmesser, welcher vom Kommandanten des Fahrzeugs bedient wurde. Desweiteren war es die Aufgabe des Kommandanten, das 12,7mm MG zu bedienen, welches in der Kommandantenkuppel untergebracht war. Der M48A2/A2C galt als mittelschwerer Panzer mit hinreichender Panzerung, der jedoch mit seiner 90mm Kanone leicht unterbewaffnet war. Das hohe Potenzial des Fahrzeugs ließ jedoch weitere Kampfwertsteigerungen zu, was zu der Version M48A2GA2 führte. Die Besatzungen schätzten vor allem sein großzügiges Platzangebot und den großen Munitionsvorrat von 60 Patronen. 

Revell - M48A2/A2C

Revell - M48A2/A2C

Zum Modell:

Revell beschert dem Modellbauer nach dem M48A2GA2 jetzt die Variante M48A2/A2C. Der Bausatz unterscheidet sich zum M48A2GA2 nur durch zwei Spritzlinge, die dazu gekommen sind, die Spritzlinge G und H, dafür fehlt jedoch der Spritzling E. Die anderen Bauteile des M48 von Revell wurden hier schon vor einiger Zeit vorgestellt. Der Revell Bausatz hat insgesamt 183 Bauteile, verteilt auf insgesamt sieben grüne Spritzlinge. Außerdem gibt es noch zwei Ketten aus Vinyl von nur durchschnittlicher Qualität. Versehen sind die Ketten mit Auswerfermarken und Sinkstellen. Ebenso auffällig sind die Sinkstellen auf den Schwingarmen des Laufwerks. Desweiteren erscheint die ganze Gussstruktur von Turm und Wanne ein wenig zu grob zu sein. Es sind ein Antennendraht und ein Decalbogen zur Markierung für fünf verschiedene Fahrzeuge beigelegt. Abweichend vom M48A2GA2 ist an dieser Version die andere 90mm M41 Panzerkanone mit neuer Blende sowie die Kommandantenkuppel mit dem 12,7 mm MG. Auch das Kettenspannrad für die A2 Variante ist vorhanden.

M48A2/A2CSinkstellen auf den SchwingarmenM48A2/A2CM48A2/A2CM48A2/A2CM48A2/A2CM48A2/A2C
Die neu hinzugefügten SpritzlingeAngüsse an den KettenSichtbare Auswerfermarken und SinkstellenM48A2/A2CDie AnleitungDie AnleitungDie Anleitung

M48A2/A2C

 

Die Anleitung
Die Anleitung

Bild von Revell
Bild von Revell

Bild von Revell
Bild von Revell

Bild von Revell
Bild von Revell

Bild von Revell
Bild von Revell

Darstellbare Maschinen:
  • M48A2C, Bundeswehr, Panzerbrigade 2, 3. Kompanie, PzBtl 24, Braunschweig, 1962
  • M48A2, Bundeswehr, Panzerlehrbrigade 9, 2. Kompanie, PzLehrBtl 93, Munster, 1959
  • M48A2C, US Army, 1st Cavalry Division, 3re TkBn, 40th Armor, Korea, 1963
  • M48A2, US Army, 14th Armored Cavalry Regiment, 1st Squadron, Fulda, 1962
  • Magach (M48A2C), Israel Defense Forces, Rafah, Sinai, Six-Day War, 1967                         

 

Stärken:
  • ein weiterer M-48 von Revell
  • meist sauber gespritzte Teile
  • unschlagbares Preis-Leistungs-Verhältnis
Schwächen:
  • Die Ketten müssen von Angüssen und Sinkstellen befreit werden
  • Sinkstellen auf den Schwingarmen
Anwendung:
  • mittel
  • Schwierigkeitsgrad 3 von 5

Fazit:

Endlich bekommt man den M48A/A2C der Bundeswehr in 1:35. Ein Fahrzeug, das Bundeswehr-Fans schon lange vermisst haben. Über eine lange Zeit war es ein mühseliger und teurer Weg, durch einen Umbau des Tamiya-Bausatzes und weitere Zurüst-Sätze so ein Fahrzeug nachzubilden. Somit ist ein weiterer M48 für die Bundeswehr-Sammlung von Revell erschienen. Für jeden Fan der alten 50er- und 60er-Jahre-Panzer ein Muss. Das Modell sollten auch Ungeübte recht gut erstellen können, wobeil Revell den Bausatz als anspruchsvoll angibt. Die Gummiketten sind zwar nicht mehr so up to date, aber das spiegelt sich auch im unsagbar günstigen Preis wider. In absehbarer Zeit werden andere Teilehersteller Ersatz in Metall oder Kunststoff herausbringen. Relativ gute Qualität zum günstigen Preis.

Weitere Infos:

Referenzen: Hier ein Link zur Herstellerseite
Anmerkungen: Weitere Informationen bekommt man zum M47 hier und zu dem M48 hier.

Diese Besprechung stammt von Gerald Willing - 08. Dezember 2014

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