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USS Baltimore CA-68

(Trumpeter - Nr. 05724)

Trumpeter - USS Baltimore CA-68

Produktinfo:

Hersteller:Trumpeter
Sparte:Schiffe Militär WK2
Katalog Nummer:05724 - USS Baltimore CA-68
Maßstab:1:700
Kategorie:Bausätze (Plastik)
Preis:ca. 16 €
Inhalt:298 Polystyrolteile, Decalblatt, farbiges Bemalungsschema, Bauanleitung mit 9 Baustufen.

Besprechung:

Geschichte

Die Kreuzer der Baltimore Klasse waren die erste Kriegs-Klasse an schweren Kreuzern der US Navy und entstanden aufgrund des kriegsbedingten Bedarfs an Flotten-Unterstützungsschiffen. Insgesamt wurden 14 Einheiten dieser Klasse gebaut.

Dies waren „Baltimore" (CA 68), "Boston"(CA 69), "Canberra“(CA 70), "Quincy"(CA 71), "Pittsburgh"(CA 72), "St. Paul"(CA 73), "Columbus"(CA 74), "Helena"(CA 75), "Bremerton"(CA 130), "Fall River"(CA 131), "Macon"(CA 132), "Toledo"(CA 133), "Los Angeles"(CA 135), und "Chicago" (CA 136).

Der Rumpf mit Waterline- und Vollrumpfoption, beac
Der Rumpf mit Waterline- und Vollrumpfoption, beac

Die ersten vier Schiffe besaßen ein anderes Heck als die nachfolgenden Bauten. dieses ist im Bausatz im Vergleich zur Pittsburgh, die Torben Keitel schon besprochen hatte, umgesetzt. Man hatte die schweren Kreuzer der Baltimore-Klasse parallel zu den leichten Kreuzern der Cleveland-Klasse entwickelt, wobei man das Wissen aus der Konstruktion der Wichita, dem letzten Washington-Kreuzer der US-Marine, für die Neukonstruktion verwendete. Aufgrund der Tatsache, dass die leichten Kreuzer der Cleveland-Klasse eher benötigt wurden, hatte man bei der Baltimore-Klasse mehr Zeit für die Entwicklung, um einen ausgewogeneren Schiffstyp zu generieren. So war die Baltimore-Klasse im Rumpf deutlich vergrößert worden. Das hatte zusätzliche Stabilität zur Folge, um verstärkte Flak-Bewaffnung zu führen, was gerade bei der Cleveland-Klasse das Hauptproblem war. Insgesamt wurde die Rohranzahl der schweren und leichten Flak erhöht und die Panzerung optimiert.

Trumpeter - USS Baltimore CA-68

Trumpeter - USS Baltimore CA-68

Technische Daten:

Abmessungen:

  • Länge 205,26 m
  • Breite: 21,59 m
  • Tiefgang: 7,32
  • Verdrängung: 17031 Tonnen
  • Bewaffnung 1944: 9 x 20,3 cm L/55, 12 x 12,7 cm L/38, 48 x 4 cm Bofors, 25 x 2 cm
  • 4 Vought OS2U Kingfisher, zwei Katapulte
  • Maschine: 120 000 PS für 33 Knoten.

Trumpeter - USS Baltimore CA-68

Das Modell:

Im Prinzip ist das Modell bis auf die beiden Heckstücke identisch. Jetzt wissen wir auch warum die Trennung am Heck verläuft, nämlich um formenbautechnisch Synergien zu nutzen, damit der Rumpf nicht komplett neu entwickelt werden musste. Dennoch setzt das den Modellbauer vor schwierige Probleme beim Herstellen von sauberen Übergängen an der Bordwand.

Trumpeter - USS Baltimore CA-68

Trumpeter - USS Baltimore CA-68

Trumpeter - USS Baltimore CA-68

Trumpeter - USS Baltimore CA-68

Auch hier ist wieder eine Bemalungsanleitung in Farbe beigefügt. Diesmal ist das Tarnschema allerdings etwas einfacher als bei der Pittsburgh, nämlich komplett in Navy-Blue.

Trumpeter - USS Baltimore CA-68

Die Bauanleitung berücksichtigt die schiffsspezifischen Änderungen.

Trumpeter - USS Baltimore CA-68

Hier sieht man das Übel im Übergang zu den beiden Rumpfteilen. Ein klaffender Spalt, der ersteinmal zu füllen und im Anschluß zu verschleifen ist. Hierbei wird der Sicherheitsabweiser für die Schrauben sicherlich demoliert werden.

Trumpeter - USS Baltimore CA-68

Auch im Bugbereich deutlich zu sehen: Der Versatz an der Bugaufkantung. Schwer zu lösender Punkt . Auch ist die rote Wasserlinienplatte um den Bruchteil eines Millimeters zu groß und steht über, was hier auch wieder zu Nacharbeit führt.

Trumpeter - USS Baltimore CA-68

Für den Modellbauer umständlich ist der Bereich der Seitenwände der schweren Artillerie. Durch das stumpfe Anbringen dieser Teile entstehen Fugen, die es zu beseitigen gilt. Das wurde bei anderen Trumpeterbausätzen schon besser gelöst.

Trumpeter - USS Baltimore CA-68

Stärken: Große Teileanzahl und daduch bedingt auch schöne Detaillierung, tolles Decal, übersichtliche Bauanleitung, farbige Bemalungsanleitung.
Schwächen: Nur auf Gunzefarben ausgelegt. Passung der Bodenplatte ungenügend, viel Nacharbeit durch die Rumpfteilung. Manchmal unsinnig in der Teilekonzeption und dadurch bedingte unnötige Nacharbeit.
Anwendung:

Fazit:

Umschifft man die Hürden des Bausatzes, bekommt man aus der Box ein ansehnliches Modell. Zu toppen ist das Ganze durch die Hinzunahme eines Ätzteilesatzes.

Diese Besprechung stammt von Martin Kohring - 12. Dezember 2005

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