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IDF APC Nagmachon

(HobbyBoss - Nr. 83871)

HobbyBoss - IDF APC Nagmachon

Produktinfo:

Hersteller:HobbyBoss
Sparte:Militärfahrzeuge Modern
Katalog Nummer:83871 - IDF APC Nagmachon
Maßstab:1:35
Kategorie:Bausätze (Plastik)
Erschienen:2016
Preis:ca. 35-40 euro;
Inhalt:
  • 12 Spritzlinge in Graugrün, davon 3 doppelt
  • 2 einzelne große Teile in Graugrün
  • 4 Spritzlinge für die Kettenglieder in Hellbraun
  • 1 Spritzling in klar
  • 24 einzelne schwarze Ringe für die Laufrollen
  • 2 Ätzteilplatinen
  • Decalbogen
  • 20-seitiger Bauplan in Heftform
  • Bemalungsfaltblatt für ein Fahrzeug

Besprechung:

HobbyBoss - IDF APC Nagmachon

Die Nagmachon-Baureihe ist ein schwerer israelischer Mannschaftstransportpanzer auf Basis der alten Centurion-Kampfpanzer. Der spezielle Turmaufbau und der gesteigerte Minenschutz machen diesen Panzer zur idealen Plattform für die Aufstandsbekämpfung und er kann etwa zehn Soldaten transportieren.

Spritzling A (2x)Spritzling C (2x)Spritzling DSpritzling ESpritzling G (2x)Spritzling HSpritzling J
Spritzling MSpritzling NSpritzling QSpritzling TR (4x)IDF APC NagmachonIDF APC NagmachonTyre, was ja eher Gummireifen sind

Spritzling A (2x)

Spritzling A (2x) 

Es erwartet uns ein stabiler Karton, der so groß gewählt ist, dass die Spritzlinge noch etwas Platz haben. Da die Spritzlinge auch noch einzeln verpackt sind, ist Bruch eigentlich auszuschließen. Oft wird von den Firmen die Anzahl der Teile angegeben. Hier hieß es aber selber zählen. Ich kam auf etwa 770 Einzelteile, wovon 236 für die Kette gebraucht werden. Also über 500 für das Fahrzeug, was kein schneller Bastelspaß wird. Dies Modell ist eine weitere Variante von Nr.83869 „doghouse“, von dem auch viele Spritzlinge sind. Die „unused parts“ werden bei Hobbyboss gerne aufgeführt, aber diesmal nicht. Zumindest erkennt man, dass vier von acht MGs nicht benötigt werden. Spritzling N+M sind für diese Version. Auch ist etwas Eigenarbeit nötig: zum Anbauen der neuen Bauteile müssen einige Laschen abgetrennt oder angedeutete Löcher gebohrt werden.

IDF APC NagmachonIDF APC NagmachonIDF APC NagmachonIDF APC NagmachonTrage RückseiteIDF APC NagmachonIDF APC Nagmachon
IDF APC NagmachonIDF APC NagmachonIDF APC NagmachonIDF APC NagmachonGusshaut am RahmenIDF APC NagmachonIDF APC Nagmachon

IDF APC Nagmachon

 

Die Teile sind hervorragend wiedergegeben. Formenversatz oder Gusshaut ist mir nicht aufgefallen. Letzteres eher an den Rahmen der Staukästen, Teil J 32+33. Schweißnähte erkenne ich nur an der Unterwanne. Auswerfermarker sind gut platziert. Mir fallen die unter den Tragen besonders auf, die sieht man aber später nicht mehr. Der Bausatz ist gut detailliert. Irgendwo müssen die 500 Teile auch verbaut werden. Perfektionisten werden durchaus einige angegossene Griffe durch Draht ersetzen. Aber ich finde die Detaillierung okay. Allerdings fehlt eine Inneneinrichtung. Durch die vielen beweglichen Luken schaut man ins Leere. Wem offene Luken und eine Inneneinrichtung wichtig sind, der könnte sich den Nagmachon von „Tiger Model“ kaufen, der knapp doppelt so teuer ist. Dort ist auch der Fahrerplatz enthalten. Hier bringt beim Hobbyboss-Modell die offene Luke auch nichts. Denn unter der Luke schaut man direkt auf die Oberwanne. Da hätte Hobbyboss für alle drei Nagmachon-Versionen die ursprüngliche Fahrerluke besser andeuten sollen, wie beim Puma und Nagmashot. So heißt es hier die Säge ansetzen.

IDF APC NagmachonIDF APC NagmachonIDF APC NagmachonIDF APC NagmachonIDF APC NagmachonIDF APC NagmachonIDF APC Nagmachon
IDF APC NagmachonSchürzen RückseiteIDF APC NagmachonIDF APC NagmachonIDF APC NagmachonIDF APC NagmachonIDF APC Nagmachon

IDF APC Nagmachon

 

Mir war auch anfangs der Sinn der „Tyre“, also Reifen, nicht klar. Bei manchen Modellen ist die Gummibandage der Laufrollen wirklich in Gummi, z.B. beim Hobbyboss IDF Puma, und der basiert auch auf dem Centurion. Man könnte die dann schön nach der Lackierung aufstecken. Hier ist es aber Kunststoff und bildet mit einem Wulst noch einen Teil der Laufrollen. Die Trennfuge um den Ring kann man vernachlässigen, die dürfte am fertigen Modell kaum auffallen. Sinkstellen fallen mir nur in den Winkelspiegeln auf.

Trotz der Vielzahl der Teile ist der Bauplan noch übersichtlich. Während des Baues wird nicht auf farbliche Details hingewiesen. Da ist man allein auf das „Marking+Painting“-Blatt angewiesen.

Die Kettenglieder sind schön wiedergegeben. Nicht zu vernachlässigen ist der Arbeitsaufwand beim Versäubern der Angüsse, denn davon sind jeweils vier vorhanden. Vorteilhaft wäre eine Montagehilfe beim Verkleben.

IDF APC NagmachonIDF APC NagmachonIDF APC NagmachonIDF APC NagmachonIDF APC NagmachonIDF APC NagmachonIDF APC Nagmachon
IDF APC NagmachonIDF APC NagmachonIDF APC NagmachonIDF APC NagmachonIDF APC NagmachonIDF APC NagmachonIDF APC Nagmachon

IDF APC Nagmachon

 

Darstellbare Maschinen:
israelisches Fahrzeug ohne genaue Zuordnung
Stärken:
  • Super detailliert
  • Farbangaben für 5 Hersteller
  • Preis-Leistungs-Verhältniss
Schwächen:
  • Fehlende Inneneinrichtung
Anwendung:

Anspruchsvoll, nicht für Anfänger geeignet

Fazit:

Ein interessantes Fahrzeug der modellbautechnisch lange vernachlässigten israelischen Armee. Wer keinen Wert auf eine Inneneinrichtung legt, für den reicht dieses Modell.

Diese Besprechung stammt von Diethelm Berlage - 14. Dezember 2016

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