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(Peter der Große) Petr Velikiy

(Revell - Nr. 05151)

Revell - (Peter der Große) Petr Velikiy

Produktinfo:

Hersteller:Revell
Sparte:Schiffe Militär Modern
Katalog Nummer:05151 - (Peter der Große) Petr Velikiy
Maßstab:1:700
Kategorie:Bausätze (Plastik)
Erschienen:Februar 2017
Preis:ca. 30,- Euro (UVP)
Inhalt:
  • 484 Einzelteile aus Spritzguss
  • Decals und Bauteile für eine von fünf Varianten.

Besprechung:

Revell - (Peter der Große) Petr Velikiy

Das Original:

Der Kreuzer Pjotr Veliky (PETR VELJKIJ) lief als einer von vier Kreuzern der ADMIRAL USAKOV-(Ex-KIROV) Klasse (24'800 ts) vom Stapel und gehört zu den derzeit stärksten Kriegsschiffen der Welt. Das Typschiff, die ADMIRAL USAKOV, gelangte 1980 zur Flotte, gefolgt von ADMIRAL LAZAREV (Ex-FRUNZE) und ADMIRAL NACHIMOV (Ex-KALININ) jeweils in Zeitintervallen von vier Jahren. Die letzte Einheit, die PETR VELJKIJ (Ex-JURIJ ANDROPOV), stieß nach ihrer Ausrüstung 1993 zur Flotte.

Jedes dieser Schiffe führt unterschiedliche Waffen- und Elektronik-Systeme mit sich. Grundsätzlich besteht aber die Bewaffnung aus 20 SSM SS-N-19 "Shipwreck", zwölf weitreichenden SAM-Senkrechtstartschächten für SA-N-6 "Grumble" (96 Fk), vier SAM-Doppelstartern für SA-N-4 "Gecko" (40 Fk mittlerer Reichweite), 16 SAM-Senkrechtstartschächten für SA-N-9 (128 Fk kurzer Reichweite), zwei 130-mm-Zwillings-DP-Geschützen, acht 30-mm-"Gatling"-CIWS (oder statt dessen sechs CADS-1-CIWS, kombiniert aus einem 30-mm-CIWS und zwei SAM-6fach-Startern für SA-N-11), einem U-Jagd-Raketenwerfer aus je einem RBU 12000 und 6000 sowie zwei RBU 1000, zehn 533-mm-U-Jagd-Torpedorohren und zwei Hubschraubern Ka-27 "Helix A". Für die SSM SS-N-19 wird ein dritter Hubschrauber vom Typ Ka-25 "Hormone B" zur Zielinformation über den Horizont hinaus (OTH) mitgeführt.

(Text: Martin Kohring/Modellversium, 2004)

Revell - (Peter der Große) Petr Velikiy

Obwohl dieser Einleitungstext schon vor mehr als zehn Jahren verfasst wurde, sind die Kriegsschiffe der Kirov-Klasse immer noch beeindruckende Stellvertreter der Macht der ehemaligen Sowjetunion. Nunmehr in russischen Diensten, sind zwei der vier stolzen Schiffe bereits stark verfallen und außer Dienst gestellt worden. Nur die Petr Velikiy ist noch einsatzbereit. Die Admiral Nakhimov befindet sich seit Jahren in Reparatur in der Werft und soll 2018 zur Flotte zurückkehren. Mit dem vorliegenden Bausatz liegen Markierungen für den Bau eines von dreien der vier mächtigen Kreuzer vor, von denen zwei wiederum in unterschiedlichen Rüstzuständen und mit unterschiedlicher Namensgebung (vor/nach Sowjetunion-Ära) versehen werden können.

Der Inhalt des Bausatzes im Überblick

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(Peter der Große) Petr Velikiy

 

Revell beschreibt die Neuheit aus dem Februar 2017 wie folgt:

Modellbausatz eines der größten Militärschiffe der Welt, dem atomar angetriebenen russischen Schlachtkreuzer der Kirov-Klasse.

  • Einteiliger Wasserlinienrumpf
  • Filigrane Bauteile
  • Detaillierte Decksaufbauten und Bewaffnungen
  • Authentische Abziehbilder für fünf Schiffe:

- Petr Velikiy, 099, Russian Navy

- Yury Andropov (now Petr Velikiy), 183, Soviet Navy

- Admiral Nakhimov, 080, Russian Navy

- Kalinin (now Admiral Nakhimov), 085, Soviet Navy

- Frunze, 050, Soviet Navy

Die Rückseite der Revellschachtel zeigt farbige Fotos vom gebauten Modell und den Bauteilen.
Die Rückseite der Revellschachtel zeigt farbige Fotos vom gebauten Modell und den Bauteilen.

Foto des gebauten und lackierten Modells. (Quelle: Revell/ Revell.de)
Foto des gebauten und lackierten Modells. (Quelle: Revell/ Revell.de)

Zwischen den einzelnen Schiffsversionen gibt es einige Unterschiede, die sich in diversen Rüstzuständen bemerkbar machen. Revell hat dies in der Bauanleitung berücksichtigt. So sind je nach Darstellungsmuster verschiedene Deckaufbauten und unterschiedliche Antennensysteme zu verwenden. Hinsichtlich der Bewaffnung werden entweder sechs Luftverteidigungsgeschütze bei den "modernen" Varianten installiert, die sog. CADS N1 Kashtan Verteidigungskanonen/-Raketensysteme, oder acht 30mm Gatling-Kanonen bei den früheren Modellen. Am Heck sind entweder ein Paar einzelner 100mm Kanonen oder ein Zwillings-130mm-Turm zu verwenden. Darüber hinaus gilt es noch einige unterschiedliche U-Jagd Rohrwaffensysteme und See-Bodenwaffen zu installieren.

Hier sind die vier baubaren Varianten des Kreuzers zu sehen.
Hier sind die vier baubaren Varianten des Kreuzers zu sehen.

Foto des gebauten und lackierten Modells. (Quelle: Revell/ Revell.de)
Foto des gebauten und lackierten Modells. (Quelle: Revell/ Revell.de)

Auszüge aus der Bauanleitung mit den verschiedenen Versionen:

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(Peter der Große) Petr Velikiy

 

Foto des gebauten und lackierten Modells. (Quelle: Revell/ Revell.de)
Foto des gebauten und lackierten Modells. (Quelle: Revell/ Revell.de)

Foto des gebauten und lackierten Modells. (Quelle: Revell/ Revell.de)
Foto des gebauten und lackierten Modells. (Quelle: Revell/ Revell.de)

Revell bietet uns die bekannten Spritzlinge des Dragon-Bausatzes an. Dieser zeichnet sich durch eine solide Detaillierung aus, die insbesondere bei den Geschützen und Deckaufbauten beachtlich ist. Die an den Spritzlingen H (zweimal vorhanden) befindlichen Kleinteile sind von beachtlicher Filigranität, ebenso die Flugabwehrkanonensysteme. Auch die beiden Ka-27 Hubschrauber sind hübsch anzuschauen, obwohl die Rotorblätter und Leitwerke zu Gunsten der Filigranität gegen Ätzteile augetauscht werden sollten.

Foto des gebauten und lackierten Modells. (Quelle: Revell/ Revell.de)
Foto des gebauten und lackierten Modells. (Quelle: Revell/ Revell.de)

Weitere Details:

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(Peter der Große) Petr Velikiy

 

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Leidige Punkte sind natürlich die komplett fehlenden Relings und die aus massivem Spritzguss dargestellten Radargrätings. Diese Teile sollten aus Ätzteilen beigelegt sein, um eine maßstabsgerechte Darstellung zu ermöglichen. Das würde wiederum zu einem Preisaufschlag führen, der bei diesem preislich schon recht hoch liegenden Bausatz nicht vertretbar wäre. Eigentlich schade, denn den Basisbausatz von Dragon, der immer noch vertrieben wird, bekommt man in einer "Premium Edition" samt einiger brauchbarer Ätzteile für Reling und andere Details für etwa denselben Verkaufspreis im Vergleich zur UVP des Revell-Bausatzes, bei dem eben keine Ätzteile dabei sind.

Für welches Modell man sich auch entscheiden mag - jedem Interessierten sei insbesondere der großartige Zurüstsatz PE751 von White Ensign Models aus den USA empfohlen. Damit werden umfangreiche Ergänzungsmöglichkeiten angeboten, so dass man aus dem Basis-Bausatz ein echtes Schmuckstück zaubern kann.

Weitere Bilder

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(Peter der Große) Petr Velikiy

 

Darstellbare Maschinen:

- Petr Velikiy, 099, Russian Navy

- Yury Andropov (now Petr Velikiy), 183, Soviet Navy

- Admiral Nakhimov, 080, Russian Navy

- Kalinin (now Admiral Nakhimov), 085, Soviet Navy

- Frunze, 050, Soviet Navy

Stärken:
  • Gute Passgenauigkeit
  • Feine Detaillierung
  • Mehrere Varianten des Schifftyps möglich
Schwächen:
  • Keine Reling dargestellt
  • Antennengitter aus Spritzguss
  • nur Wasserlinienmodell darstellbar
  • UVP relativ hoch
Anwendung: Aufgrund der Teilevielzahl und der Feinheit der Einzelteile nur für Fortgeschrittene

Fazit:

Erfreuliche Wiederauflage dieses wichtigen Schifftyps im kleinen Maßstab. Eine gute Bausatzbasis, die mit Zubehörteilen zu einem Meisterstück aufgewertet werden kann.

Weitere Infos:

Referenzen: Tolle Ätzteile zur Ergänzung dieses Bausatzes mit dem Set PE751 von White Ensign Models
Anmerkungen:

Den Bausatz findet ihr auf der Website des Herstellers:

Revell 05151 1:700 (Peter der Große) Petr Velikiy

Die Bauanleitung zum Download als PDF

Diese Besprechung stammt von Alexander Jost - 18. April 2017

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