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Dewoitine D.333

(Air Craft Models - Nr. 402)

Air Craft Models - Dewoitine D.333

Produktinfo:

Hersteller:Air Craft Models
Sparte:Flugzeuge Zivil
Katalog Nummer:402 - Dewoitine D.333
Maßstab:1:144
Kategorie:Bausätze (Resin, Vacu, ...)
Erschienen:1994
Preis:antiquarisch
Inhalt:
  • 1 weiße Tafel mit Tiefziehteilen
  • 1 Decalbogen
  • 1 Beutel mit Weißmetallteilen
  • 1 Bauanleitung

Besprechung:

Zum Vorbild

Émile Dewoitine, geboren 1892, gestorben 1979, war ein französischer Flugzeugkonstrukteur und Industrieller, der bereits im ersten Weltkrieg sowohl bei der Ballontruppe wie auch bei den Fliegern als Mechaniker tätig war und sogar beim russischen Verbündeten in Odessa und Simferopol die Lizenzfertigung von französischen Bombern für die Luftwaffe des Zaren überwachte. Die Oktoberrevolution trieb ihn nach Frankreich zurück, wo er unter anderem die Jagdeinsitzer D.500 und D.520 entwickelte, aber auch „Langstreckenverkehrsflugzeuge“, wie eben die D.333, die 1933 das erste Mal flog und von der drei Stück an die Air France geliefert wurden. Eingesetzt wurden die D.333 hauptsächlich zwischen Toulouse, Casablanca und Dakar. Wenn man dieser Quelle glaubt, gelang aber auch eine Überquerung des Südatlantiks von Dakar in Senegal nach Natal in Brasilien, ca. 3.000 km.

Air Craft Models - Dewoitine D.333

Der Hersteller

Air Craft Models war eine typische Garagenfirma, die von 1991 bis 1997 in Swineshead in der englischen Grafschaft Bedfordshire Vacu-Bausätze in 1:144 von historischen Exoten wie der Sikorsky S-40 Clipper oder der Martin Mars herstellte. Und eben auch von der Dewoitine D.333:

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Dewoitine D.333

 

Die Platte mit den Tiefziehteilen sieht sehr sauber aus, fast wie bei Welsh Models, die Materialstärke der unverformten Platte ist etwas über 1 mm, was bei der eher geringen Größe der Teile ausreichende Festigkeit bieten sollte. Nicht ganz so toll sind die Weißmetallteile, die Propeller und die Sternmotoren fordern viel Nacharbeit. Für mich etwas ganz Neues und noch nie Gesehenes stellt die handgezeichnete Bauanleitung dar. Aber sie ist sehr informativ, auch ohne CAD und ohne Farbdruck.

Nachdem der Hersteller seit nunmehr 20 Jahren nicht mehr existiert, sind die noch vorhandenen Bausätze sicher alle wohlbehütet in Sammlerhänden. Wer aber diesen interessanten französischen Exoten dennoch bauen will: F-RSIN bietet für 31 Euro (Stand Sommer 2017) einen Resinbausatz in 1:144 an.

Darstellbare Maschinen:
alle 3 gebauten Maschinen in Air France-Ausführung
Stärken: historische Kostbarkeit
Schwächen: kaum erhältlich
Anwendung: Für den fortgeschrittenen Modellbauer und Sammler

Fazit:

Fast zu schade zum Bauen.

Diese Besprechung stammt von Johannes Wipauer - 07. September 2017

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