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H145 Police

(Revell - Nr. 04980)

Revell - H145 Police

Produktinfo:

Hersteller:Revell
Sparte:Hubschrauber
Katalog Nummer:04980 - H145 Police
Maßstab:1:32
Kategorie:Bausätze (Plastik)
Erschienen:April 2018
Preis:ca. 30 €
Inhalt:
  • 196 benötigte Teile
  • 9 Spritzlinge in Grau
  • 3 klare Spritzlinge
  • 1 Decalbogen für 2 Maschinen
  • 24seitiger farbiger Bauplan

Besprechung:

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H145 Police

 

Mit diesem modernen Polizeihelikopter bringt Revell eine weitere Variante des seit 2005 erhältlichen EC 145. Mit dem KSK H145M kamen 2017 neue Spritzlinge hinzu. Diese beinhalten unter anderem das neue Heck. Interessant: Die neuen Spritzlinge und deren Einzelteile sind im Bauplan mit „H“ bezeichnet, haben aber selbst einen anderen Buchstaben. Etwa 80 Teile können in die Restekiste, darunter auch das nun übrige Heck der frühen EC145. Mit den Versionen UH-72 und H145M hatte ich mich hier schon ausführlich befasst. Und hier gibt es nur einen neuen zusätzlichen Spritzling "H" mit 28 Teilen.

Revell - H145 Police

Die typische Revell Faltschachtel ist groß dimensioniert und alle Spritzlinge passen nach dem Anschauen wieder in den Karton. Die Spritzlinge sind in mehreren Tüten verpackt. Auch die klaren Spritzlinge sind einzeln verpackt, so kann es keine Kratzer geben. Informationen über das Original sind nur sparsam: „Modellbausatz des leichten Mehrzweckhubschraubers der 1965 gegründeten Hubschrauberstaffel der Polizei Baden-Württemberg, die seit 2016 mit sechs H145 ausgestattet und damit bundesweit die erste Polizei-Staffel ist, die diesen modernen Helikoptertyp erhielt“. 2016, also ein sehr aktueller Bausatz! Trotz des Alters des Grundbausatzes machen die Teile noch einen guten Eindruck. Gusshaut ist kaum vorhanden. Auch Sinkstellen, die mir bei dickeren Teilen an Militärfahrzeugen oft auffallen, habe ich hier keine gefunden. Auswerfermarker sind immer so platziert, dass sie nachher kaum auffallen. 

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H145 Police

 

Die Qualität war schon 2005 spitze: feine Nietenreihen, gravierte Wartungsklappen, eine komplette Inneneinrichtung. Sogar die Innenseiten der Türen sind ein separates Bauteil. Dagegen sind  die  Hecktüreninnenseiten "nackt", vielleicht ist das auch im Original so? Diese lassen sich offen ankleben. Wäre schön, wenn die Fronttüren auch ein separates Teil wären, dann wäre auch ein Blick auf das Cockpit möglich. Allerdings verzerren die Glasteile bedingt durch die Wölbung den Blick ins Innere. Wie das am fertigen Modell wirkt, kann ich nicht beurteilen. 

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Beim H145M bemerkte ich, dass Revell wahrscheinlich im Bauplan nicht die Hecktüren mit oder ohne Fenster berücksichtigt hatte. Bei diesem Polizei-Helikopter sind zumindest bei den beiden darstellbaren Maschinen die Fenster vorhanden, wie ich auf Originalbildern erkannte. Trotz der Vielzahl von Klarteilen hätte es Sinn gemacht, auch am Wärmebildgerät welche einzuplanen, statt die Optiken mit Decals darzustellen (Baustufe 52). Da gefiel mir die Darstellung mit silberner Farbe beim H145M doch besser.

Allerdings hat dieser Bausatz durch die zigste Variante auch wieder den Nachteil, dass Eigenarbeit notwendig ist. So sollen z.B. vorhandene Bohrungen verspachtelt und neue Löcher gebohrt werden. Oder einige Bauteile abgetrennt oder abgeschliffen werden. Für einen erfahrenen Modellbauer kein Problem, aber für einen Anfänger nicht hilfreich. 

Anscheinend machte sich Revell bei der Entwicklung dieser Modelle mehr Mühe als bei Militärfahrzeugen aus der Zeit. Sinkstellen sind hier nirgends zu finden. Und wenn ich den Scheibenwischer sehe, werde ich neidisch. Warum ging so ein filigranes Bauteil nicht z.B. am MAN-Lkw?

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Die Bauanleitung macht einen übersichtlichen Eindruck. Zu lackierende Teile sind schon im Plan farbig eingezeichnet. Sinnvoll finde ich die Vergrößerungsskizzen bei einigen Bauschritten, wo auf Details hingewiesen wird. 71 Arbeitsschritte führen zum fertigen Modell. Der umfangreiche Decal-Bogen ist versatzfrei gedruckt und es steht kaum Trägerfilm über. Er beinhaltet auch zahlreiche Beschriftungen der Inneneinrichtung. Man hat also während des Zusammenbaues immer Decals anzubringen. Gelungen finde ich auch die Luftbilder am Monitor (Decal 53+56).

Interessant finde ich, dass selbst die Decalnummern auf Trägerfilm gedruckt sind. Die Gurte liegen als Decals vor, was aber den Einsatz von Weichmachern erfordert. Zusätzlich empfiehlt Revell die Gurte vorher schwarz zu streichen. Das Blau der Decals wirkt anders als der Farbton der Bilder auf der Revell-Homepage. Auch auf den Originalbildern des Helikopters kam mir das Blau "kräftiger" vor. Fraglich auch, ob das Blau der Decals zu dem Blau aus Revells Mischungsvorschlag aus drei Farben passt.

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Darstellbare Maschinen:
H145, surveillance version, police helicopter squadron, Baden-Württemberg, Stuttgart, 2017, Kennung D-HBWV und HBWW
Stärken:
  • Sehr gute Detaillierung
  • Inneneinrichtung
  • Umfangreicher Decalbogen
Schwächen:
  • Keine nennenswerten Schwächen erkennbar
  • Blauton der Decals eventuell nicht passend
Anwendung: Wegen der zusätzlichen „Eigenarbeit“ nicht für Anfänger geeignet.

Fazit:

Diese neue Variante des EC 145 Bausatzes von 2005 wird seit 2016 bei der Polizei  eingeführt. Sie ist eine empfehlenswerte Bereicherung bei den Hubschraubermodellen. Den Punkt Preis-Leistungs-Verhältnis lasse ich mal unbeantwortet. Den H145M gab es letztes Jahr für 25 € Listenpreis, das kostet er auch dies Jahr noch. Dieser Zivile kostet nun 30€ und ist ja im Prinzip der gleiche Bausatz.

Diese Besprechung stammt von Diethelm Berlage - 16. Juli 2018

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