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Vickers Vanguard

(Airfix - Nr. 03171)

Airfix - Vickers Vanguard

Produktinfo:

Hersteller:Airfix
Sparte:Flugzeuge Zivil
Katalog Nummer:03171 - Vickers Vanguard
Maßstab:1:144
Kategorie:Bausätze (Plastik)
Erschienen:1993
Preis:ca. 15 €
Inhalt:
  • 4 Gießäste aus grauem Kunststoff, insgesamt 50 Teile
  • 2 lose Teile aus grauem Kunststoff (Rumpfhälften)
  • 1 Gießast aus farblosem, durchsichtigen Kunststoff
  • 1 Decalbogen
  • 1 Anleitung

Besprechung:

Zum Vorbild

Die Vickers Vanguard war ein viermotoriges Turboprop-Passagierflugzeug für Kurz- und Mittelstrecken der Vickers-Armstrongs (Aircraft) Ltd. Nach dem Erstflug am 20.1.1959, wurde es ab 1959 als Nachfolgemodell der Vickers Viscount kurz vor dem Aufkommen der großen Passagierjets in Dienst gestellt und daher vom Markt kaum wahrgenommen. Die Vanguard war das letzte große europäische Passagierflugzeug mit Propellerantrieb. Nach dem Bau von nur 44 (zum Vergleich: Viscount 445 Stück) Maschinen wurde 1963 die Produktion eingestellt, Quelle Wikipedia.

Spannweite 36,15 m, Länge 37,45 m, MTOW 66,5 t, Höchstgeschwindigkeit 684 km/h, Reichweite max. 4.400 km, als Passagiermaschine konnten bis zu 139 Passagiere transportiert werden, die Frachtversion konnte 19,5 t Ladegut mitnehmen. Antrieb durch 4 Rolls-Royce-Turboprops "Tyne" mit je 5.545 Wellen-PS (Frachter 4.985 WPS)

Der Bausatz

Der hier vorgestellte Bausatz ist bereits 1963 in der "SkyKing"-Reihe entstanden, damals in der damals aktuellen BEA-Livery schwarze Cheatline/rote Flügel. Und in genau dieser Bemalung kann der Bausatz auch heute (seit 2015) wieder erworben werden.

Erhabene Panellines und zu dicke Fahrwerksklappen zeugen vom frühen Entstehungsdatum dieses Bausatzes, aber die Maße stimmen: Spannweite 250 mm, Länge fast 260 mm. Auch sonst ist das Erscheinungsbild des gebauten Modells recht stimmig. Und das wird seit über 50 Jahren geboten:

typisch für die alten SkyKings: offene TürenInneneinrichtung: DIYVickers VanguardVickers VanguardVickers Vanguardauch die bordeigene Fluggasttreppe ist dabeiVickers Vanguard

typisch für die alten SkyKings: offene Türen

typisch für die alten SkyKings: offene Türen 

Die Bauanleitung ist nicht bunt, dafür eindeutig und sinnvoll aufgebaut, unter anderem auch in deutscher Sprache, die Farbangaben nennen Nummern von Humbrolfarben. Die Decals bieten zwei unterschiedliche Registrierungen, Logo und Title, aber keinerlei Stencils.

Weitere Bilder

Vickers VanguardVickers VanguardVickers VanguardDie Decals nochmals in Großaufnahme

Vickers Vanguard

 

Darstellbare Maschinen:

Dieser Bausatz ermöglicht nur die Darstellung von Maschinen der British Airways, G-APER und G-APEU, wie sie zuletzt (Mitte Siebzigerjahre) ausgesehen haben.

Der aktuelle Bausatz seit 2015 ermöglicht BEA- und Invicta-Livery.

 

Stärken:
  • der einzige Spritzgußbausatz dieses Typs in 1:144
  • gute Maßhaltigkeit und Proportionen
  • immer noch im Handel
Schwächen:
  • erhabene Panellines
  • Detaillierung à la Sechzigerjahre
  • keinerlei Innenleben trotz geöffnet darstellbarer Türen
Anwendung: leicht, absolut anfängertauglich

Fazit:

Wer eine Vanguard will, aber keinen Vacu-Bausatz, muss diesen Bausatz nehmen. Und es ist keine schlechte Wahl.

Weitere Infos:

Diese Besprechung stammt von Johannes Wipauer - 25. Februar 2019

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