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Lockheed L-1011 TriStar

(Revell - Nr. H-124)

Revell - Lockheed L-1011 TriStar

Produktinfo:

Hersteller:Revell
Sparte:Flugzeuge Zivil
Katalog Nummer:H-124 - Lockheed L-1011 TriStar
Maßstab:1:144
Kategorie:Bausätze (Plastik)
Erschienen:1973
Preis:antiquarisch
Inhalt:
  • 4 Spritzgußrahmen/-äste weiß, insgesamt 42 Teile
  • 1 Spritzgußast farblos transparent, Cockpitscheiben
  • 1 Decalsheet
  • 1 Bauanleitung illustriert in englisch
  • 1 Bauanleitung nur Text in deutsch

Besprechung:

Zum Vorbild

Die Lockheed L-1011 TriStar  ist ein dreistrahliger Wide-Body, das letzte zivile Flugzeug dieses Herstellers. Es ist in den verschiedenen Versionen für 250 bis 400 Passagiere ausgelegt, ursprünglich für Mittelstrecken, spätere Versionen (die kürzere -500) auch für Langstrecke. Die Endmontage erfolgte in Palmdale, Kalifornien, was für die Anlieferung der britischen Rolls Royce-Triebwerke ein Spezialflugzeug erforderlich machte (Modell davon auf Modellversium). Der Erstflug wurde am 16. November 1970 durchgeführt. Von 1970 bis 1984 wurden 250 L-1011 ausgeliefert, die letzte Maschine ging am 1. März 1984 an TAP Portugal. Das Flugzeug war für Lockheed nie gewinnbringend; in der Konsequenz zog sich der Hersteller aus dem zivilen Markt zurück. Die Tristar war bei ihren Piloten aber recht beliebt und wurde deshalb „Lucky Ten-Eleven“ genannt. Die technischen Daten sind u.a. auf Wikipedia nachzulesen.

Eastern Air Lines, wie die korrekte Firmenbezeichnung lautet, wurde 1926 gegründet, wuchs schnell zur "Great Silver Fleet" und war eine der "Big Four" im amerikanischen Luftfahrtgeschäft. Nach intensiven Konflikten mit den Gewerkschaften mußte 1991 der Betrieb eingestellt werden.

die Seitenansichten der Box
die Seitenansichten der Box

Der Bausatz

Der Bausatz ist zwar im Großen und Ganzen maßhaltig, aber sehr arm an Details: Panellines sucht man vergebens, der Mitbewerber Airfix hatte auf seiner TriStar wenigstens erhabene Panellines. Im Gegensatz zu Airfix sind bei Revell alle Türen und Frachtraumklappen zu, aber mit extremen "Spaltmaß". Ein Lichtblick ist das Fahrwerk, hier wurde eine relativ hohe Detaillierung versucht - ob korrekt oder nicht, vermag ich nicht zu beurteilen.

Ganz bemerkenswert ist die beiliegende deutsche Übersetzung der Bauanleitung, ich kannte das nur von ganz alten Heller-Bausätzen. Die Decals sehen nach über 40 Jahren noch recht gut aus, möglicherweise habe ich eine jüngere Wiederauflage. Nur: Stencils sucht man hier vergeblich, man muß die Cheatline schön nach den Fensteröffnungen im Rumpf orientieren.

möglicherweise das Layout in der Formso passt es in die SchachtelLockheed L-1011 TriStarLockheed L-1011 TriStarLockheed L-1011 TriStardas Fahrwerk ist relativ fein detailliertLockheed L-1011 TriStar
Lockheed L-1011 TriStarLockheed L-1011 TriStarwirklich durchsichtig, aber kein InnenlebenLockheed L-1011 TriStarLockheed L-1011 TriStarLockheed L-1011 TriStarLockheed L-1011 TriStar

möglicherweise das Layout in der Form

möglicherweise das Layout in der Form 

Die TriStar wurde von Revell zuletzt 1976 mit Decals der LTU neu angeboten, davor auch als British, danach auch von Advent(?) als Delta, von Modelcraft als PSA und Court.

Darstellbare Maschinen:
Nur die N301EA der Eastern Air Lines, wie 1973 bis 1989 im Einsatz
Stärken:
  • Einfach zu bauen
  • maßhaltig
Schwächen:
  • schwer erhältlich
  • sehr wenig Details
Anwendung: Für Sammler, zum Bauen greift man eher zu einem aktuellen Bausatz von Eastern Express.

Fazit:

Der aktuelle EE-Kit bewegt sich je nach Bezugsquelle um die 100 Euro, die "Oldies" von Airfix und Revell sind schwer erhältlich und genügen den heutigen Ansprüchen meist nicht mehr, wäre schön, wenn es etwas Neues zu Großserienpreisen geben würde...

Weitere Infos:

Referenzen: Scalemates

Diese Besprechung stammt von Johannes Wipauer - 23. September 2020

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