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Heinkel Lerche II

(POMK - Nr. 4850)

POMK - Heinkel Lerche II

Produktinfo:

Hersteller:POMK
Sparte:Flugzeuge Militär WK2
Katalog Nummer:4850 - Heinkel Lerche II
Maßstab:1:48
Kategorie:Bausätze (Resin, Vacu, ...)
Preis:ca. 40,- US Dollar
Inhalt:
  • 40 Resinteile
  • 3 Vakukanzeln
  • 1 Decalbogen
  • Bauanleitung

Besprechung:

Bei der Heinkel Lerche II handelt es sich um ein sogenanntes Reißbrettobjekt der letzten Stunde. Die Lerche sollte als Jäger/ Zerstörer mit VTOL (Vertikal Take off & Landing) Eigenschaften eingesetzt werden. Die Lerche basiert auf einem früheren Entwurf des Heinkel Ingenieurs Reiniger mit dem Projektnamen "Wespe".

Die Projektierung wurde am 25. Februar '45 begonnen und am 8. März '45 abgeschlossen.

Die Lerche sollte von 2 Daimler Benz DB 605 angetrieben werden, die gegeneinander eingebaut in einem Tragring je eine dreiblättrige Luftschraube antreiben sollten. Der Pilot sollte das senkrecht startende Flugzeug in liegender Position steuern. Als Bewaffnung waren zwei Rheinmetall Borsig MK 108 Kanonen/ 30mm vorgesehen.

POMK - Heinkel Lerche II

Wer auch immer diesen Bausatz ersteht bekommt für sein Geld insgesamt rund 40 Resinteile in durchaus brauchbarer Qualität. Das Resin ist von gelblich/ beiger Farbe, fühlt sich etwas rau an und verfügt über durchaus zeitgemäße und ansprechende Gravuren. Die Rumpfteile weisen im Bereich des Bugs eine Rippenstruktur auf. Eine Bodenplatte, ein Instrumententräger, Steuerknüppel, Rückwand, Sitzpolster für den Piloten sowie Ruderpedale vervollständigen das Cockpit.

POMK - Heinkel Lerche II

Der Tragring ist als massives Teil mit umlaufendem Anguß ausgeführt, er erweist sich als stabil und durchaus druckfest, was angesichts der Größe und doch eher maßstäblichen Dünne des Teile beeindruckt.

Die Steuerflächen, die den Ring später am Rumpf tragen, sind sehr fein ausgeführt und wirken, letztendlich auch durch das Material bedingt, sehr zerbrechlich.

Hier wird beim späteren Zusammenbau äußerstes Feingefühl und eine selbst zu bauende Helling von nöten sein!

POMK - Heinkel Lerche II

Insgesamt präsentieren sich die Klein- und Anbauteile allesamt als durchaus filigran und frei von groben Angüssen. Sicher muß auch hier eine die Teile umgebende Fischhaut entfernt und die Teile vor dem Zusammenbau versäubert werden, aber das hält sich alles im überschaubaren Rahmen.

Lediglich die insgesamt vier Abgaskrümmer können als nicht verwendungsfähig bezeichnet werden. Zumindestens in meinem Fall sind sie allesamt als nicht säuber-/ einbaubar zu bezeichnen und sollten Ersatz aus der Grabbelkist oder sogar durch Pendants von Moskit o.ä. Herstellern finden.

POMK - Heinkel Lerche II

Zur Markierung der anzubringenden Teile hat der Hersteller auf dem Rumpf die Bereiche durch Gravuren gekennzeichnet. Paßstifte o.ä. sucht man vergeblich, hier ist Eigeninitative bzw. sauberes Ausrichten gefragt.

Für die Propellerblätter finden sich Vertiefungen in die selbige eingesetzt werden können.

Für die Glaskuppel liegen 3 Vakukanzeln bei, die allesamt ein weing milchig sind. Hier muß poliert und versiegelt werden, soll der Einblick nicht getrübt werden.

Ein Decalbogen liegt ebenfalls bei, beschränkt sich aber auf je zwei Balkenkreuze und Hoheitsabzeichen sowie Zahlen für ein Einsatzmuster.

POMK - Heinkel Lerche II

POMK - Heinkel Lerche II

POMK - Heinkel Lerche II

POMK - Heinkel Lerche II

Darstellbare Maschinen:
  • Gelbe 5 einer fiktiven Einsatzmaschine
Anwendung: Schwer, hier sollte sich nur der rantrauen, der über ein größeres Maß an Modellbauerfahrung verfügt.

Fazit:

Eine Verfügbarkeit einmal vorausgesetzt wird sich die Lerche bestimmt nur kaufen, wer in dieser Richtung ein Faible hat.

Als "What if" Modell hat die Lerche genau so wie ihr Erbauer einen schweren Stand, wer aber ein günstiges Angebot zum Kauf erhält sollte zuschlagen. Neben Bachem Natter und Co sieht die Lärche bestimmt gut und nicht verloren aus!

Diese Besprechung stammt von Jörg Bohnstedt - 02. November 2006

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