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SPAD XIII

(Revell - Nr. 04730)

Revell - SPAD XIII

Produktinfo:

Hersteller:Revell
Sparte:Flugzeuge Militär bis 1939
Katalog Nummer:04730 - SPAD XIII
Maßstab:1:28
Kategorie:Bausätze (Plastik)
Preis:ca. 15,-€uro
Inhalt:
  • 4 Spritzlinge aus hellgrauem Kunststoff
  • 1 Decalbogen
  • Bauanleitung
  • 1 Rolle Garn

Besprechung:

Zu einem der besten Jagdflugzeuge der Entente im Ersten Weltkrieg gehörte die SPAD XIII. Sie war Nachfolger der nicht weniger erfolgreichen SPAD VII. Gegenüber der SPAD VII verfügte sie über die doppelte Feuerkraft. Sie war schnell und robust, jedoch nicht allzu wendig.

Spritzling Nr. 1
Spritzling Nr. 1

Spritzling Nr. 2
Spritzling Nr. 2

Spritzling Nr. 3
Spritzling Nr. 3

Spritzling Nr. 4
Spritzling Nr. 4

Garnrolle
Garnrolle

Decalbogen
Decalbogen

Eine etwas kuriose Beigabe ist diese Rolle Garn, die der geneigte Bastler zum Verspannen nutzen soll. Lieber junger Bastler. Benutze lieber Angelsehne! ;-) Sieht besser aus.

Ausschnitt aus der Bauanleitung
Ausschnitt aus der Bauanleitung

Bemalungsanleitung
Bemalungsanleitung

Darstellbare Maschinen:
  • SPAD XIII geflogen von 1st Lt. Edward V. Rickenbacker, 94th Aero Squadron, United States Air Service, Frankreich 1918
  • SPAD XIII geflogen von Sous Lt. Marcel Coadou, Escadrille SPA 88, 1918
Stärken:

Für relativ wenig Geld erhält der an Flugzeugen des Ersten Weltkriegs interessierte Bastler ein recht großes Modell. Revell hat dem doch schon arg betagten Bausatz einen schönen Decalbogen spendiert. Auch die Oberflächendetails sind teilweise sehr fein dargestellt. Somit ist es möglich, ein Modell eines großartigen Flugzeugs zu bauen.

Schwächen: Das Alter dieses Bausatzes läßt sich trotz eines tollen neuen Kartonbildes und eines schönen Decalbogens nicht mehr leugnen. So sind sämtliche Teile mit teils recht heftigen Gußgraten garniert.
Anwendung: Aufgrund der Doppeldeckerbauweise und des hohen Alters der Bausatzformen eher anspruchsvoll.

Fazit:

Revell bietet bekanntermaßen seit einiger Zeit Bausätze an, die aus Formen anderer Hersteller stammen. So wäre Revell besser bedient gewesen, sich mit Dragon zusammenzutun und deren SPAD XIII neu aufzulegen statt ihre eigene SPAD aus dem verstaubten Archiv zu kramen. Meiner Meinung nach ist dieses Modell wohl eher was für den Nostalgiker als für den ambitionierten Modellbauer, zumal es dank des krummen Maßstabs in keine Sammlung so recht passen mag.

Diese Besprechung stammt von Sören Bartusch - 31. Dezember 2006

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