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Desert Shield

(Pit-Road - Nr. PIT-NewS-6S)

Pit-Road - Desert Shield

Produktinfo:

Hersteller:Pit-Road
Sparte:Schiffe Militär Modern
Katalog Nummer:PIT-NewS-6S - Desert Shield
Maßstab:1:700
Kategorie:Bausätze (Resin, Vacu, ...)
Preis:ca. 14 €
Inhalt:

Flugzeuge:

  • 2 x Lockheed C 141B Starlifter
  • 2 x Lockheed C130E/H Hercules
  • 2x Lockheed F117A Nighthawk (auch bekannt als Stealth Bomber)
  • 2 x AV 8B Harrier
  • 2 x General Dynamics EF 111A Raven
  • 2 x General Dynamics F 111E/F - jeweils eine angeschwenkt, und eine ausgeschwenkt.

Dazu die Fahrzeuge:

  • 4 x M998 Hummer
  • 4 x M901 Hammerhead
  • 2 x M270 MLRS u
  • 2 x M551 Sheridan

Und der Bonuspack:

  • 1 x V22 Osprey aus Metallspritzguss

Besprechung:

Das Set kommt auf 2 identischen Spritzlingen in bekannt guter PitRoad-Qualität daher. Hier die Rückseite des Spritzlings - selbst bei genauer Betrachtung finden sich nur minimalste Grate. Alle Flugzeuge sind als geschlossene Gruppen auf dem Spritzling angeordnet - Suchen gibts da nicht. Die Fahrzeuge finden sich ebenfalls, soweit sie aus mehreren Teilen bestehen, in jeweils nur einer Flugzeugruppe - also auch hier alles leicht zu finden. Wie von diesem Hersteller gewohnt, weisen die Flugzeuge mannigfache Details auf, die aus diesen Scans nur ungenügend hervor gehen - so sind z.B. die Klappen der C-141 sehr fein ausgeführt. Die Cockpitfenster der großen Maschinen sind versenkt (aber nicht durchgebrochen), was bei geeigneter Bemalung schöne Effekte ergibt. Für die C-130 gibt es sogar 2 Außentanks - des Weiteren ist eine Rumpfhälfte der C-130 als Gunship ausgeführt.

Pit-Road - Desert Shield

Die Vorderseite des Spritzlings - wieder wird der Scan der Detailfülle des Kits nicht gerecht. Bei den Turbinen der C-141 muss eventuell ein minimaler Grat entfernt werden, um die als Einzelteil ausgeführten Einlässe plan aufsetzen zu können. Selbstverständlich fällt nach dem Zusammensetzen der Rumpfhälften bei den großen Flugzeugen ein bisschen Schleifarbeit an - ist aber nur minimal, und mittels eines Streifens 600er Schleifpapier leicht von Hand zu erledigen. Wie bei allen Flugzeugkits im Maßstab 1:700 sind die Fahrwerke mit der nötigen Vorsicht aus dem Spritzling zu lösen. Dasselbe gilt auch für die Leitwerke der F-111, wo der Anguss genau zwischen den 2 Passnippeln liegt.

Pit-Road - Desert Shield

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Die V22 liegt in einem extra Säckchen bei. Rumpf, Flügel, Motoren und Rotoren lagen lose darin, die Fahrwerke an einem Gussgrat. Der Metallspritzguss muss natürlich anders behandelt werden als Kunststoff. Das Entgraten erfordet einiges Geschick und geeignetes Werkzeug. Als Kleber kommt nur Superkleber (cyanoacrylat) in Frage. Das Kleben selbst verläuft ebenfalls anders, da der Superkleber nach kurzer flüssiger Phase, in der das Werkstück noch überhaupt nicht hält, in kürzester Zeit vollständig abbindet - es gibt also kein Nachrücken oder Biegen. Vorteilhaft ist beim Metall, dass es sich eher verbiegt als bricht.

Pit-Road - Desert Shield

Die Bauanleitung enthält zwar leider nur die nötigsten Angaben in lesbarer Schrift, lässt aber bezüglich Zusammenbau, Bemalung und Decalierung (fast) keine Fragen offen. Nur lesen kann man das Meiste halt nicht, außer der geneigte Modellbauer ist des Japanischen in Wort und Schrift mächtig. Bei der C-130 fordert ein nicht weiter erklärtes Symbol vermutlich zum Entfernen der Gunshipstrukturen auf der linken Rumpfhälfte auf.

Pit-Road - Desert Shield

Auf der zweiten Seite finden sich neben den auf der Kartonrückseite weitere Bemalungs- und Decaliervorschläge, teilweise als Tabelle. Die Farbnummern beziehen sich auf Gunze-Farben. Wer andere Farben benutzt, muss sich entweder im Internet oder im Fachhandel informieren oder kann auf seiner Erfahrung beruhend selbst passende Töne auswählen. Die C-130 und C-141 sollten laut Bauanleitung im Bug beschwert werden. Das verhindert nicht nur ein mögliches Kippen nach hinten, sondern gibt dem Modell auch allgemein bessere "Stehqualitäten".

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Die eigene Anleitung zur V22 ist sehr knapp und ausschließlich japanisch beschriftet - es gibt bei diesem Set aber auch nichts anzuleiten.

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Der Decalbogen ist etwas "magerer" ausgefallem als bei dem sehr ähnlichen Set S7. Dem Titel entsprechend sind nur US Symbole vorhanden.

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Fazit:

Wer seiner Flotte einen Versorgungsstützpunkt gönnt, wird in diesem Kit alles finden, was für die Luftversorgung nötig ist, und bekommt auch gleich die passenden landgestützen Bomber F-111 und F-117 dazu, damit das Flugfeld ein bisschen Abwechslung bekommt. Für die Harrier findet sich sicher auch noch ein Plätzchen auf einem Träger. In Verbindung mit den anderen bereits beschriebenen Sets desselben Herstellers lässt sich ein reichhaltig bestücktes Flugfeld mit verschiedensten schön detaillierten Flugzeugen erstellen. Die Ausführung in durchsichtigem Plastik ermöglicht die in 1:700 nur selten erreichbare Darstellung von Fenstern/Luken. Schön wäre gewesen, wenn die großen Transporter auch mit geöffneten Ladeluken darstellbar wären. Insgesamt sehr empfehlenswert.

Diese Besprechung stammt von Ulrich Siegel - 20. Dezember 2006

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