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Junkers G 38

(Revell - Nr. 04053)

Revell - Junkers G 38

Produktinfo:

Hersteller:Revell
Sparte:Flugzeuge Zivil
Katalog Nummer:04053 - Junkers G 38
Maßstab:1:144
Kategorie:Bausätze (Plastik)
Preis:ca. 11 €
Inhalt:
  • 2 alufarbene Gussäste mit ca. 60 Teilen
  • 1 Klarsicht-Gussast mit 23 Teilen
  • 1 Decalbogen, 34 Elemente
  • 10-seitige Bauanleitung

Besprechung:

Freunde der Zivilluftfahrt, beschenkt euch mit einem reinen zivilen Bausatz. Ich möchte gerne den kennen lernen, der diese wahnsinnsfeine Wellblech-Oberfläche gemacht hat. Die Inneneinrichtung verführt gerade dazu, eine Bordwand in Klarsicht auszuführen, damit jeder die Sitzanordnung sehen kann. Konnten doch die Motoren während des Fluges gewartet werden (Teil 44) und der Gast an der Flügelvorderkante (natürlich innen!) die schöne Aussicht genießen, stehend oder sitzend (Teil 22).

Übrigens, mit einer Junkers F-13 wurde das Seitenleitwerk der G-38 getestet (Teil 23 – 27). Es wurde in Originalgröße auf den Rumpf der kleinen Maschine gesetzt.

Revell - Junkers G 38

Revell - Junkers G 38

Revell - Junkers G 38

Revell - Junkers G 38

Revell - Junkers G 38

Decalbogen:

Der Decalbogen enthält die Kennzeichen: D-APIS, D-AZUR. Wer die Maschine exakt historisch darstellen will, die weißen Kreise ohne …  sind schon enthalten. Das Aufbringen aller hauchdünnen Decals, besonders der großen Kennungen, erfordert hohe Sorgfalt und - Weichmacher. Anders ist bei der feinstgewellten Oberfläche kein zufrieden stellendes Ergebnis zu erzielen. Wer wagt es, die Großbuchstaben auszuschneiden und aufzubringen? Bei den Klarsichtteilen 14-15-20 lassen sich die schwarzen Linien (Streben) mühelos mit dem Pinsel ausmalen.

Revell - Junkers G 38

Bauplan:

Er zeigt übersichtlich, wo mit geringem Aufwand das Modell in seiner Wirkung noch gesteigert werden kann.

Revell - Junkers G 38

Revell - Junkers G 38

Stärken:

Das alufarbene Plastikmaterial macht es für Anfänger möglich, das Grundmodell ohne zusätzlichen Farbauftrag zu bauen. Für die Fortgeschrittenen bietet sich an, die Teile 14-15-20 durch z. B. 0,5 mm Klarsichtplättchen auszutauschen, so sieht man die im Flügel (!) sitzenden Personen. Der Mehraufwand zeigt ein überwältigend schönes Ergebnis.

Schwächen:

Die Winzigkeit bringt es mit sich, das Fahrwerk an den Hauptbelastungsstellen zu verstärken, der langjährigen ungetrübten Freude wegen. Bei der Verarbeitung der Decals bitte aufpassen.

Fazit:

Eine Freude, dieses Musterbeispiel für den heutigen hohen Leistungsstandard im Modellbau zu besitzen. Zusammen mit der REVELL „Do X“  ist die Sammlung für die Airlinerfreunde um ein Kleinod gewachsen. Wer sich die G-38 zweimal für die dunkleren Tage des Jahres gönnt, kann die beiden bei Junkers gebauten Maschinen auf seiner Ausstellung zeigen.

Diese Besprechung stammt von Norbert Ruhland - 09. Dezember 2006

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