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F-18F Hornet

(Revell - Nr. 6626)

Revell - F-18F Hornet

Produktinfo:

Hersteller:Revell
Sparte:Flugzeuge Militär Modern
Katalog Nummer:6626 - F-18F Hornet
Maßstab:1:100
Kategorie:Bausätze (Plastik)
Erschienen:2007
Preis:7,99 €
Inhalt:
  • 23 Kunststoffteile und ein Klarsichtteil

Besprechung:

Revell - F-18F Hornet

Die Boeing F/A-18 Hornet ist ein einsitziges, träger- bzw. landgestütztes Mehrzweckkampfflugzeug. Sie findet als Jäger, Jagdbomber oder Elektronikkampfflugzeug Verwendung. Auch einige Zweisitzer sind im Einsatz. Die ersten F/A-18A/C kamen 1983 zur US Navy und zum US Marine Corps. Die Maschine ist bis zu Mach 1,8 (1915 km/h) schnell.

Als Anfang der 1990er Jahre ein Nachfolger gesucht wurde, war ein völlig neues Flugzeug politisch nicht durchsetzbar. Daher beschloss man offiziell, die F/A-18A/C zur F/A-18E/F weiterzuentwickeln. Heraus kam ein Flugzeug, das so hieß wie sein Vorgänger und ähnlich aussah. Eigentlich war es aber ein nahezu neuer Entwurf. Fast kein Teil blieb gleich. Die F/A-18E kam ab 1999 zur Truppe. Sie wird von der US Navy geflogen. Australien hat 24 Maschinen bestellt, die 2008 geliefert werden sollen.

Die F/A-18E/F ersetzten die F-14 Tomcat und die älteren F/A-18A/C. 2009 soll sie auch die Prowler ersetzen.

Das Modell zeigt eine Maschine der VFA-27 Royal Maces. Sie ist in Japan stationiert und damit derzeit die einzige Carrier Air Wing, die ihren Heimatstützpunkt außerhalb der USA hat.

Revell - F-18F Hornet

Mit diesem Easykit zielt Revell vorwiegend auf Einsteiger und Sammler. Diese einfach gehaltenen Steckbausätze sind aus meiner Sicht die besten Einsteigermodelle, die es derzeit auf dem Markt gibt. Die Größe und Anzahl der Teile sowie die meist gute Passgenauigkeit erlauben es auch weniger geübten Fingern schnell ein tolles Ergebnis zu erzielen.

Revell hat die Form aus dem Jahr 2004 überarbeitet und dem Modell eine Klarsichthaube, ein Cockpit und ein detailliertes, bewegliches Fahrwerk spendiert. Auch die Lackierung wurde verbessert. Die Teile sind jetzt ganz lackiert und sehen damit nicht mehr so spielzeughaft aus. All diese Verbesserungen werten das Modell deutlich auf.

Obwohl die Form der Klarsichthaube der des Einsitzers F/A-18E entspricht, sind darunter zwei Besatzungsmitglieder modelliert. Bei der zweisitzigen F/A-18F ist die Haube aber deutlich größer – das Leben kann so grausam sein. Ich denke aber, dies wird den Einsatzwert bei den heimischen Luftkämpfen nicht mindern. Wen‘s stört, der kann die hintere Figur absägen. Die Pilotenfigur ist dann zwar sehr weit vorne, aber so ist es korrekter. Wer es ganz genau nehmen will kann noch ein paar Details hinzufügen und anpinseln (z. B. aus gezogenen Gussästen oder einer Sheetpatte von Danone).

Bei meinem Exemplar musste der vordere Stift, der das Cockpit (Teil 18) hält, versäubert werden, damit sich das Cockpit leicht montieren lässt. Ebenso bei der Rakete (11). Bei der Montage der Seitenleitwerke (6 und 7) schabte ich etwas Lack ab, damit sie leichter passen. Diese Nacharbeiten sind vielleicht beim Serienmodell nicht notwendig.

Der Bausatz verkraftet es auch, wenn die Teile nicht ganz sauber abgetrennt werden. Nur bei der Oberseite der Fahrgestelle sollte man die Angüsse vollständig entfernen, damit das Fahrwerk später einwandfrei funktioniert. Alle Fahrgestelle fahren nach hinten ein, auch wenn dies beim Hauptfahrwerk des Originals nicht so ist. Dadurch fährt es aber bei unsanften Landungen ein und bricht nicht ab.

Das eingefahrene Fahrwerk sitzt etwas fest. Es kann aber mit einem Zahnstocher leicht wieder ausgefahren werden. Besser ist es, die Trennfuge an den Rädern abzufeilen und die Räder wieder schwarz anzupinseln. Dabei kann man gleich einen weißen Punkt in die Mitte setzen. Dann sieht es noch besser aus.

Zu erkennen sind die neuen Easykits an der deutlich attraktiveren Verpackung.

Revell - F-18F Hornet

Revell - F-18F Hornet

Revell - F-18F Hornet

Revell - F-18F Hornet

Klarsichthaube, besseres Fahrwerk und feinere Bedruckung werten die Hornet auf.
Klarsichthaube, besseres Fahrwerk und feinere Bedruckung werten die Hornet auf.

Aus zwei mach eins!
Aus zwei mach eins!

Stärken:
  • Gute Passgenauigkeit
  • Deutlich besseres Aussehen durch Klarsichthaube
  • Detaillierteres, bewegliches und dennoch robustes Fahrwerk
  • Vollständige Lackierung
  • Feine Bedruckung
  • Geeignet zum Spielen
Schwächen:
  • Mischung aus Ein- und Zweisitzer

Fazit:

Die Überarbeitung wertet diesen Bausatz deutlich auf. Daher: zum Einsteigen, Sammeln, Zwischendurchbasteln sowie für Geburtstagsfeiern und Nachwuchsaktionen sehr zu empfehlen.

Diese Besprechung stammt von Jürgen Crepin - 09. September 2013

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