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BesprechungSpritzling A Bei dem Char B1 handelte es sich um einen schweren, französischen Panzer, dessen Entwicklung noch vor dem zweiten Weltkrieg stattfand und der zu Beginn des Frankreichfeldzugs schon technisch überholt war. So wurden viele Chars auch von ihrer 4-5köpfigen Besatzung aufgegeben und fielen unbeschädigt in deutsche Hand, wo diese noch gute Dienste für die Besatzungsmacht verrichteten. Die Bewaffnung setzte sich aus einer 47mm Kanone im Turm, einer 75mm Kanone im vorderen Bereich der Oberwanne, was eher ungewöhnlich war, sowie aus zwei 7,5mm Maschinengewehren zusammen. Mit dem 272-307Ps starken Renault-Motor (die Angaben diverser Quellen unterscheiden sich) hatte der B1 eine Straßenhöchstgeschwindigkeit von ca. 25 Km/h, die sich aber im Gelände auf ca. 15 Km/h reduzierte. Die Reichweite betrug dabei ca. 200Km. In den Jahren von 1935 bis 1937 wurden nur 34 dieser außergewöhnlichen Panzer gebaut. Spritzling B Lange konnte der Modellbauer und Anhänger des kleinen Maßstabs bei dem Char B1 nur auf das sehr betagte Matchbox-Modell zurück greifen, welches unter dem Revell-Label noch einen zweiten Frühling erlebte. Doch jetzt kann das über 30 Jahre alte Modell endlich in Rente geschickt werden, denn Trumpeter hat mit seinem Char B1 endlich auch diese Lücke sehr erfolgreich geschlossen. Spritzling C Die einzelnen Bauteile, die sich auf drei Spitzlinge verteilen, sind dabei von hervorragender Qualität und fertigungstechnisch auf Höhe der Zeit. Besonders erwähnenswert ist dabei die charakteristische Darstellung der Nietenstruktur. Trotz der eigentlichen “Größe” dieses Panzers, kommt der Bausatz mit wenigen Bauteilen aus und stellt auch den Einsteiger vor keinerlei Probleme. Die Oberwanne mit der sehr schön dargestellten Nietenstruktur Zudem hat der Modellbauer die Möglichkeit, sich zwischen dem Bau einer frühen oder späteren Version zu entscheiden, was sich in unterschiedlichen Kettenabdeckungsblechen und Auspuffanlagen ausdrückt. Während die 75mm Kanone schon im aufgebohrten Zustand vorzufinden ist, sollte dies bei der 47mm Turmkanone noch nachgeholt werden. Leider lassen sich sämtliche Luken nur im geschlossenen Zustand darstellen. So wäre im Bedarfsfall auch hier Eigenarbeit angesagt. Die Vinylketten und DecalsDie Panzerketten sind im schwarzen Vinyl ausgeführt und wie beim Original sehr schlicht aber ausreichend detailliert ausgeführt. Mit dem sauber gedruckten Decalbogen bietet Trumpeter zwei mögliche Gestaltungsvarianten an, wobei man leider (wie immer) vergeblich nach weiteren Zusatzinformationen sucht. Auch gibt es in diesem Zusammenhang keine Informationen zur späten und frühen Version. Weitere InfosDiese Besprechung stammt von - 01. Januar 1970 © 2001-2026 Modellversium Modellbau Magazin | Impressum | Links |