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Star Trek K-7 Space Station

(AMT - Nr. AMT644)

AMT - Star Trek K-7 Space Station

Produktinfo:

Hersteller:AMT
Sparte:Science-Fiction
Katalog Nummer:AMT644 - Star Trek K-7 Space Station
Maßstab:1:7600
Kategorie:Bausätze (Plastik)
Erschienen:August 2010
Preis:ca. 25 US$
Inhalt:
  • 27 Einzelteile
  • Markierungsbogen
  • Bauanleitung

Besprechung:

Die Ausleger haben jeweils eine Länge von 19 cm.
Die Ausleger haben jeweils eine Länge von 19 cm.

Die Raumstation K-7 (NCC-K7) war eine von der Sternenflotte etwa um das Jahr 2260 erbaute Raumstation, die unter ziviler Kontrolle betrieben wurde. Ihr Standort war nahe der Grenze zum klingonischen Imperium und etwa 200 Lichtjahre entfernt von der Cardassianischen Union. Im Jahr 2268 (Sternzeit 4523,3) bekam die Station Besuch von der USS Enterprise NCC-1701 und einem interstellaren Händler namens Cyrano Jones. Im Gepäck hatte er seinen Verkaufsschlager: Harmlose kleine pelzige Lebensformen, deren Gurr-Laute eine beruhigende Wirkung auf den menschlichen Organismus ausübten. Diese Wesen wurden Tribbles genannt. Doch der Rest ist eine andere Geschichte...

Doch zurück in Gegenwart:

<!--[if !supportEmptyParas]--><!--[endif]--> Mitte der 1960er Jahre arbeitete die Flugzeugfirma Dougals Aircraft an einem Modell einer Raum- bzw. Mondstation, welche durch aufblasbare Elemente eine stabile Struktur erhalten sollte. Das ganze sollte dann in eine Saturn IB oder Saturn V gepackt und gestartet werden. Jedoch wurde das Projekt aufgegeben und im Jahr 1967 das Modell von keinem geringeren als Gene Roddenberry gekauft. Er beauftragte eine Firma damit, das Modell für Filmaufnahmen zu modifizieren. Die Kosten hierfür betrugen 688 US$. Ende August 1967 war das Modell fertig. Die Filmaufnahmen begannen Anfang September. Bis heute ist der Verbleib des Original-Modells ungeklärt. Vermutlich ging es verloren oder wurde zerstört.

Die Mittelsektion der Raumsation.
Die Mittelsektion der Raumsation.

Der Bausatz der K-7 wurde letztmalig/erstmalig vor über 30 Jahren aufgelegt. Entsprechend selten ist heute noch ein Originalbausatz aus dieser Zeit zu bekommen. Deswegen wurde es Zeit, die alten Spritzformen aus dem Keller zu holen und zu reaktivieren. Das Modell der Raumstation besteht total aus 27 Einzelteilen. Vor der Montage muss ein wenig Fischhaut entfernt werden. Man kann nicht sagen, dass die Einzelteile über viele Details verfügen. Hier schlägt voll das Retro-Design der Star Trek-Serie durch. Aber gerade das dürfte den Charm des Bausatzes ausmachen.

Die Mittelsektion der Mittelstation hat einen Durchmesser von 12 cm.
Die Mittelsektion der Mittelstation hat einen Durchmesser von 12 cm.

Die Klarteile.
Die Klarteile.

Das wohl kleinste Modell einer NCC 1701 in Plastik.
Das wohl kleinste Modell einer NCC 1701 in Plastik.

Der Markierungsbogen.
Der Markierungsbogen.

Der Karton enthält auch noch einen Markierungsbogen der die markanten Decals „K7“ und „United Federation of Planets“ enthält. Über die Verwendung der zusätzlich vorhandenen Buchstaben und Zahlen schweigt sich die Bauanleitung leider aus. Ebenso über die Farbgebung. Jedoch steht unter diesem Link eine überarbeitete Bauanleitung zum Download bereit, die die fehlenden Informationen enthält.

Durch das dünne Papier scheint die Rückseite durch.
Durch das dünne Papier scheint die Rückseite durch.

Hier die Rückseite. Der fehlende Teil mit der Farbgebung kann per Download ergänzt werden.
Hier die Rückseite. Der fehlende Teil mit der Farbgebung kann per Download ergänzt werden.

Groß und schnörkellos: Der Displayständer.
Groß und schnörkellos: Der Displayständer.

Stärken:
  • Endlich ist der Bausatz wieder im Handel.
  • Einfach zu bauen - ein Wochenend-Projekt.

Schwächen:
  • Vergleichsweise wenige Details.
  • Über den normalen Handel in Deutschland schwer zu bekommen.

Fazit:

Für einen Star Trek-Fan ist der Bausatz schon fast ein "Muss". Für einen Sci-Fi-Modeller reicht es zu einem "nice to have".

Weitere Infos:

Anmerkungen:

Der Bausatz der K-7 Raumstation ist zusätzlich als Tin-Edition erhältlich. Die limitierte Blechdose enthält hier zusätzlich einen Tribble.

Diese Besprechung stammt von Bernd Heller - 04. August 2010

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