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Interplanetary U.F.O. Mystery Ship

(AMT - Nr. AMT622)

AMT - Interplanetary U.F.O. Mystery Ship

Produktinfo:

Hersteller:AMT
Sparte:Science-Fiction
Katalog Nummer:AMT622 - Interplanetary U.F.O. Mystery Ship
Maßstab:1:500
Kategorie:Bausätze (Plastik)
Erschienen:Dezember 2009
Preis:ca. 25 US$
Inhalt:
  • 31 Einzelteile inkl. Displayständer, Glow in the Dark-Auflage
  • Markierungsbogen
  • Bauanleitung

Besprechung:

Oben im Bild die Rumpfunterseite. Unten die Oberseite mit Hangaröffnung.
Oben im Bild die Rumpfunterseite. Unten die Oberseite mit Hangaröffnung.

Nach dem Erfolg der ersten Star Trek-Bausätze versuchte ATM eine eigene Serie von SciFi-Modellen auf den Markt zu bringen. Für das Design der „Leif Ericson“ konnte Matt Jeffries verpflichtet werden, der auch schon die Enterprise und andere Raumschiffe der Star Trek-Serie entworfen hatte.

Die erste Auflage wurde 1968 veröffentlicht. Der Bausatz enthielt neben Klar- und Chromteilen ein Beleuchtungsset, eine Kurzgeschichte und als besondere Zugabe eine Papier-Schallplatte mit dem Titel „Sounds of Outer Space“. Für diese Zeit war der Bausatz bemerkenswert umfangreich ausgestattet. Jedoch war er für AMT ein finanzieller Fehlschlag. Deshalb wurden alle weiteführenden Projekte der Strategic Space Command-Serie eingestellt.

1976 folgte eine Wiederauflage des Bausatzes als stark abgespeckte Glow-in-the-Dark-Edition unter dem Namen „Interplanetary U.F.O. Mystery Ship“. Jedoch lassen die fehlenden Teile die GiD-Version im Vergleich zur ursprünglichen LE-Version unfertig wirken.

2008 kündigte Round 2, als derzeitiger Rechteinhaber von AMT-Modellen, eine Wiederauflage der GiD-Version für 2009 an. Es bleibt zu hoffen, dass die ursprüngliche „Leif Ericson“-Version auch noch folgen wird.

Die Bauteile sind etwas konfus am Spritzling angeordnet.
Die Bauteile sind etwas konfus am Spritzling angeordnet.

Die Bauteile verfügen über wenige Details.
Die Bauteile verfügen über wenige Details.

Weitere Bausatzteile.
Weitere Bausatzteile.

Auch hier fällt der Mangel an Details auf.Trockenmontage des Rumpfes. Hier Unterseite ...... und hier die Oberseite. Die Passgenauigkeit ist gut.Das insektenartige Beiboot.Die Rumpfspitze.Der vordere Bugbereich.

Auch hier fällt der Mangel an Details auf.

Auch hier fällt der Mangel an Details auf. 

Der aufwändige Markierungsbogen.
Der aufwändige Markierungsbogen.

Der Markierungsbogen wurde von JT-Graphics entworfen, eine nicht ganz unbekannte Firma in Sachen SciFi-Decals. Mit einem Format von fast A4 ist der Markierungsbogen auch der heimliche Star des Bausatzes. Es kann entweder die „S.S.C. Yuri Gagarin“ (Schwesterschiff der LE) oder das „Mystery Ship“ dargestellt werden. Im zweiten Fall können die knuffigen Totenköpfe- und Haifischzähne-Decals verwendet werden. Ein grinsendes Haifischmaul an einem Piraten-Raumschiff scheint doch etwas überdreht zu sein.

Überhaupt muss man sich fragen, ob diese aufwändigen Decals oder gar Farbe an einem GiD-Modell einen Sinn machen. Der Leuchteffekt ist ja gerade der Grund für den Bausatz. Für mein Empfinden passen die Decals besser an ein normales Modell ohne Leuchteffekt.

Details auf der Verpackung.
Details auf der Verpackung.

Schön schaurig - wenn nicht das lachende Haifischmaul wäre ...
Schön schaurig - wenn nicht das lachende Haifischmaul wäre ...

Der Karton der Erstauflage.
Der Karton der Erstauflage.

Der Karton der ersten GiD-Auflage.
Der Karton der ersten GiD-Auflage.

Stärken:
  • Nach über 30 Jahren wieder im Handel.
  • Glow-in-the-Dark-Bausatz.
Schwächen:
  • Der Displayständer scheint zur Modellgröße etwas zu klein zu sein.
  • Die Kombination Decals und Leuchtbausatz passt nicht unbedingt zusammen.

Fazit:

Glow-in-the-Dark-Bausätze sind selten. Da ist die Wiederauflage des "Mystery Ship" eine willkommene Bereicherung für den SciFi-Modellbauer.

Diese Besprechung stammt von Bernd Heller - 07. August 2010

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