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Mars Probe Communication Satellite

(Lindberg - Nr. 91003)

Lindberg - Mars Probe Communication Satellite

Produktinfo:

Hersteller:Lindberg
Sparte:Science-Fiction
Katalog Nummer:91003 - Mars Probe Communication Satellite
Maßstab:1:200
Kategorie:Bausätze (Plastik)
Erschienen:Oktober 2008
Preis:ca. 15 US$
Inhalt:
  • 33 Einzelteile aus weißem Kunststoff
  • 6 Einzelteile aus Klarmaterial
  • 1 Markierungsbogen
  • 1 s/w Bauanleitung

Besprechung:

Im Jahr 1958 brachte Lindberg vier Bausätzen von Modellen heraus wie künftige Raumfahrzeuge in den Augen der damaliger Wissenschaftler (u.a. Wernher von Braun und Willy Ley) aussehen könnten (radförmige Raumstation, Mond-Landefähre und zwei Versionen einer kegelförmigen Transportrakete). In den 1970er Jahren folgten Wiederauflagen unter geänderten Namen. Dann wurde es still um diese Bausätze.

Im Oktober 2008 kam die Transportrakete dann als „Mars Probe Communication Satellite“ von Lindberg wieder in den Handel. Die Einzelteile blieben weitgehend unverändert. Es gibt jedoch einige Besonderheiten: Der zusätzliche Spitzling, der die Raketenspitze mit Inhalt enthält, sieht aus als wäre er neueren Produktionsdatums. Die Spitze kann als Schnittmodell gebaut werden. Die Innenseiten der Bauteile sind entsprechend (mit erhabenen Gravuren) detailliert. Der eigentliche Satellit hat jedoch eine frappierende Ähnlichkeit mit dem Sputnik-Satelliten. Auch passt der Maßstab nicht so recht zum Rest der Rakete. Angegeben ist 1:200, aber 1:30/1:35 passt eher zu dem Satelliten.

Die größten Bauteile der Rakete.
Die größten Bauteile der Rakete.

Links die großen Flossen der Rakete. Rechts die ungenannten Teile.
Links die großen Flossen der Rakete. Rechts die ungenannten Teile.

Der Karton enthält als zusätzliche, jedoch nicht genannte, Teile, die für den Bau der zweite Raketen-Version mit einem Shuttle benötigt werden. Diese Teile wiederum passen sehr gut zum Maßstab der Bauteile der Rakete. Hier muss man sich ernsthaft überlegen ob man nicht diese stimmige Version bauen sollte und die Sonde auf den Mond, pardon, Mars schießen sollte.

Nur schwer auf dem Bild zu erkennen: Feine erhabene Gravuren auf den Flossen.Die Bauteile für den Satelliten.Die Endstücke der Raketenstufen aus Klarmaterial mit den angedeuteten Triebwerksdüsen.Schön und gut - aber wieso aus gefärbtem Klarmaterial?Hier ein weiteres, nicht genanntes, Bauteil im Größenvergleich.Ein Trockentest offenbart einen geringen Verzug der großen Rumpfteile.Auch hier sind feine erhabene Gravuren vorhanden. Vorsicht beim Schleifen!
Erstaunlich filigrane Bauteile des Satelliten.Die detaillierten Innenseiten der Satelliten-Stufe.Vermutliches Bauteil einer Haltevorrichtung. Siehe Kartondeckel.Nahaufnahme der Flossen mit Gravuren. Beim Aufbringen der Decals sollte Weichmacher nachhelfen.Der Markierungsbogen ist optisch OK.

Nur schwer auf dem Bild zu erkennen: Feine erhabene Gravuren auf den Flossen.

Nur schwer auf dem Bild zu erkennen: Feine erhabene Gravuren auf den Flossen. 

Der Markierungsbogen ist glänzend und versatzfrei gedruckt. Bei den vielen erhabenen Gravuren auf der Außenseite der Rakete empfiehlt sich der Einsatz von Weichmacher. Wenn man sich jedoch für den Bau der Shuttle-Version entscheiden sollte, kann der Bogen nur bedingt verwendet werden bzw. es müssen eigene Decals aus der Restekiste benutzt werden. Hardcore-Modellbauer können natürlich alle Markierungen selbst auflackieren...

Hier die maßstäblich nicht ganz passende Nutzlast im Querschnitt.
Hier die maßstäblich nicht ganz passende Nutzlast im Querschnitt.

Die old style-Bauanleitung wurde unverändert übernommen.
Die old style-Bauanleitung wurde unverändert übernommen.

Stärken:
  • Endlich wieder auf dem Markt
  • Preis ist OK
Schwächen:
  • Erhabene Gravuren sind schnell weggeschliffen
  • Der krumme Maßstab

Fazit:

Ausgewogenes Preis-Leistungs-Verhältniss.

Diese Besprechung stammt von Bernd Heller - 16. September 2010

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