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Nieuport Ni-17

(Eduard - Nr. 8051)

Eduard - Nieuport Ni-17

Produktinfo:

Hersteller:Eduard
Sparte:Flugzeuge Militär bis 1939
Katalog Nummer:8051 - Nieuport Ni-17
Maßstab:1:48
Kategorie:Bausätze (Plastik)
Erschienen:August 2010
Preis:ca. 25 Euro
Inhalt:
  • 3 Spritzlinge in beigem Plastik
  • 1 Fotoätzplatine
  • 1 Decalbogen
  • vorgeschnittene Maskierfolie
  • Bau- und Bemalungsanleitung

Besprechung:

Die Nieuport 17 gehörte zweifellos zu den besten Jagdflugzeugen, die die Entente im Ersten Weltkrieg aufbieten konnten.

Ihre Entwicklung ging auf ihre Vorgänger Nieuport 11 und die sich nur im stärkeren Motor unterscheidende Nieuport 16 zurück. Nieuport Chefkonstrukteur Gustav Delage erkannte die Notwendigkeit einer kompletten Neukonstruktion des Flugzeugs. Die ganze Konstruktion wurde verstärkt, besonders die unteren Tragflächen, die früher bei heftigen Flugmanövern zum Bruch neigten. Die Spannweite wurde vergrößert und somit auch die Flügelfläche. Außerdem erfuhr die Motorverkleidung eine Umgestaltung. Zudem wurde der gesamte Rumpf aerodynamisch verfeinert. Motorisiert war die neue Nieuport 17 mit demselben le Rhone 9J mit 110PS. Einige Maschinen jedoch waren auch mit einem 120 PS le Rhone 9Jb oder dem Clerget 9B mit 130 PS ausgerüstet. Die Bewaffnung bestand aus einem synchronisierten MG Vickers und einem über den Propellerkreis feuernden MG Lewis. Es gab aber auch Kombinationen dieser MG, also nur Vickers oder nur Lewis. Besonders bei den Italienern wurden oft die Vickers MG ausgebaut und nur mit Lewis geflogen.

Neben Frankreich flogen Ni-17 unter anderen im Royal Flying Corps, in der Escadrille Laffayette, also bei den amerikanischen Freiwilligen, in der belgischen, niederländischen, italienischen, russischen und finnischen Luftwaffe.

Nieuport 17 wurden in Lizenz in Großbritanien, Italien(Macchi-Nieuport) und Russland(Dux) gebaut.

Nicht wenige alliierte Asse gewannen ihre Lorbeeren auf diesem Typ.

Eduard erfreut uns Modellbauer und ganz besonders die Freunde der fliegenden Drahtverhaue mit einer Neuauflage des Nieuport 17 Kits.

Die Plastikteile

Die Teile sind uns bereits aus den vorherigen Bausätzen bekannt. Neu sind aber die Decals und die überarbeitete Ätzteilplatine. Die Ätzteile sind jetzt auch zum Teil coloriert.

Spritzling ASpritzling BSpritzling XÄtzteilplatineDecalbogenWindschutzscheibe

Spritzling A

Spritzling A 

Die Bemalungen

Decals sind für sechs Maschinen enthalten, wobei Maschine 5 und 6 eigentlich ein und dieselbe Maschine ist, die nur verschiedene Bewaffnung zu verschiedenen Zeiten trug.

Es sind eine Maschine der Escadrille Lafayette, eine französische, zwei britische(R.F.C.) und eine italienische Maschine enthalten.

Alle Farbangaben beziehen sich auf Gunzes Farbpalette.

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Nieuport Ni-17

 

Darstellbare Maschinen:
  1. Ni-17, N1887, Stg Edward Hinkle, Esc. N124 Lafayette, Westfront, Frühjahr 1917
  2. Ni-17, Lt. Marius Ambrogi, Esc. N90, Westfront 1917-1918
  3. Ni-23, B 3474, Capt. C. Campbell, no.1 Sqn RFC, Westfront, Juli 1917
  4. Ni-23, B 3578, Lt. Laurence Kert, No 29 Sqn RFC, Westfront, November 1917
  5. Ni-17, N3139, ten. Fulco Ruffo di Calabria, 91a Squadriglia, Italienfront, Frühjahr 1917
  6. Ni-17, N3139, ten. Fulco Ruffo di Calabria, 91a Squadriglia, Italienfront, Frühjahr 1917
Stärken:
  • sehr gute Passgenauigkeit
  • gute Detaillierung
  • relativ einfacher Aufbau
  • sinnvolle Ätzteile
  • sauber und versatzfrei gedruckter Decalbogen für 5 farbenfrohe Bemalungsvarianten
Schwächen:
  • keine
Anwendung: Für den etwas geübteren Modellbauer ist dieses Modell bestens geeignet. Anfängern ist jedoch aufgrund der Doppeldeckerbauweise und der nötigen Verspannung sowie wegen der Verwendung von Ätzteilen von diesem Kit abzuraten.

Fazit:

Sehr zu empfehlen!

Weitere Infos:

Referenzen:
  • Windsock Datafile 20 "Nieuport 17"
  • Windsock Datafile Special "Nieuport Fighters Vol.1"
  • Squadron Signal In Action "Nieuport Fighters in Action"
Anmerkungen:

Den Bausatz auf der Homepage von Eduard sowie die zugehörige Anleitung erreicht ihr über folgende Links:

Diese Besprechung stammt von Sören Bartusch - 18. September 2010

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