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Buck Rogers: Marauder

(Monogram - Nr. 6031-0100)

Monogram - Buck Rogers: Marauder

Produktinfo:

Hersteller:Monogram
Sparte:Science-Fiction
Katalog Nummer:6031-0100 - Buck Rogers: Marauder
Maßstab:1:48
Kategorie:Bausätze (Plastik)
Erschienen:1979
Preis:Sammlerstück
Inhalt:
  • 18 Einzelteile, inkl. Displayständer und Klarteil
  • Baualeitung, s/w
  • Markierungsbogen

Besprechung:

Unser Held geht zurück auf SciFi-Erzählungen und Comics, die erstmals ab 1928 in den USA erschienen. Diese Zeichnungen in den Tageszeitungen gelten weltweit als das erste SciFi-Comic und hielten sich in den USA bis 1967. Mitte der 3er Jahre gab es „Buck Rogers“ auch als Hörspiel im US-Radio und war genauso populär wie so manche Disney-Figur oder Superman. Nach dem Erfolg mit „Star Wars“ baute sich Ende der 70er Jahre eine neue Welle der SciFi-Begeisterung auf. Mit einer leicht veränderten Story kam auch „Buck Rogers“ wieder in die Kinos. Der Film war quasi ein „Abfallprodukt“ von „Battlestar Galactica“, denn Kostüme und Requisiten wurden von dort übernommen bzw. überarbeitet. Nach dem Kinofilm folgte auch noch eine Serie, die in zwei Staffeln ausgestrahlt wurde. Diese konnte jedoch nicht an den Erfolg des Kino-Films anknüpfen.

Die beiden größten Bauteile des Modells. Fertig montiert ergibt das ca. 27 cm Länge und ca. 18 cm Breite.6
Die beiden größten Bauteile des Modells. Fertig montiert ergibt das ca. 27 cm Länge und ca. 18 cm Breite.6

Der Bausatz des „Marauder“ besteht aus 18 Teilen. Darin sind auch zwei Teile für einen Displayständer enthalten. Positiv ist, dass sich die Einzelteile ohne viel Vorarbeiten verarbeiten lassen. Wegen der wenigen Teile eignet sich der Bausatz gut für ein Wochenendprojekt – wenn man nicht noch zusätzliche Arbeit in das Modell investieren möchte. Wegen der vielen Ecken und Kanten sollte man noch zusätzlich Zeit beim Altern des Modells einkalkulieren.

Die nadelartigen Bauteile stellen die Bewaffnung des Marauder dar.
Die nadelartigen Bauteile stellen die Bewaffnung des Marauder dar.

Der fertige Maurader sieht recht hecklastig aus. Deswegen sollte man unbedingt prüfen, ob es notwendig ist noch etwas Zusatzgewicht in die Rumpfspitze zu packen. Erschwerend kommt hinzu, dass der Displayständer für das Modell etwas zu kleindimensioniert erscheint. Da der Bausatz über kein Fahrwerk verfügt, muss man mit den Gegebenheiten leben oder passende Alternativen selbst herstellen.

Alle Cockpitteile im Größenvergleich.
Alle Cockpitteile im Größenvergleich.

Wirklicher Schwachpunkt ist das gähnend leere Cockpit. Außer einem angedeuteten Sitz ist nichts vorhanden. Da das rot eingefärbte Klarteil halbtransparent ist, es eine Frage des persönlichen Geschmacks, ob man in die Gestaltung des Cockpit noch zusätzlich Zeit und Aufwand investiert. Ich selbst würde es so belassen, denn zusätzliche Details würden von dem Gesamteindruck des Modells ablenken.

Bauteile für das Triebwerk und den Displayständer.
Bauteile für das Triebwerk und den Displayständer.

Die Innenseite des oberen Rumpfteils.
Die Innenseite des oberen Rumpfteils.

Die Bodenplatte. In der Mitte die Öffnung für den Displayständer.
Die Bodenplatte. In der Mitte die Öffnung für den Displayständer.

Mehr hat das Cockpit nicht zu bieten ...
Mehr hat das Cockpit nicht zu bieten ...

Zwei Teile für das Triebwerk - das ist übersichtlich.
Zwei Teile für das Triebwerk - das ist übersichtlich.

Der Bauplan ist recht einfach gehalten. Ebenso der Markierungsbogen. Gemessen am Alter machen die Decals aber noch einen sehr guten Eindruck. In Punkto Lackierung wird man jedoch alleine gelassen. Es wird auf die Bilder auf der Verpackung verwiesen. Nun gut – aber auch diese Klippe ist kein ernsthaftes Hindernis. Eine kurze Internet-Recherche oder ein Blick in die Farbvorräte genügen.

Darf ich zur Passprobe bitten ?Hat etwas Vogelartiges ...Wenige Details aber dafür markante Form.Von hinten sieht es auch nicht besser aus ...Wenig aussagekräftige Lackierungsanleitung.Die Decals machen einen guten Eindruck.

Darf ich zur Passprobe bitten ?

Darf ich zur Passprobe bitten ? 

Stärken:
  • Einer von nur zwei Kunststoffbausätzen zu BUCK ROGERS. Es gab/gibt zwar noch weitere Modelle zum Film, diese stammen jedoch aus Resin-Kleinserienfertigung.
  • Markantes Design des Modells.
Schwächen:
  • Relativ wenige Details - gemessen am heutigen Standard.
  • Besonders das fast leere Cockpit fällt negativ auf.
  • Da 1979 letztmalig aufgelegt heute nur noch schwer zu bekommen.
Anwendung: Einfach / Leicht.

Fazit:

Ideal für ein Winterwochenende geeignet.

Weitere Infos:

Diese Besprechung stammt von Bernd Heller - 07. Dezember 2010

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