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Jigabachi AV

(Kotobukiya - Nr. KP-27/2600)

Kotobukiya - Jigabachi AV

Produktinfo:

Hersteller:Kotobukiya
Sparte:Science-Fiction
Katalog Nummer:KP-27/2600 - Jigabachi AV
Maßstab:1:72
Kategorie:Bausätze (Plastik)
Preis:ca. 35-50 €
Inhalt:
  • 4 Spritzlinge grau
  • 1 Spritzling blau
  • 2 Spritzlinge schwarz
  • 1 Spritzling Polycaps
  • 2 weiße Stangen
  • 1 weißer Ständer
  • Bauanleitung

Besprechung:

Das Original:

Der Jigabachi AV (Advanced) ist ein Antipanzer-Helikopter des japanischen Militärs, aus der japanischen Anime-Kultserie „Ghost in the Shell- S.A.C. 2nd Gig". Der circa 13m lange Helikopter ist ein Kampfhubschrauber der neuesten Generation. Zur Ausstattung gehören mehrere unterschiedliche Antipanzer-Raketen und eine Gatlingkanone. Die Gatling befindet sich in einem Behälter unter dem Heck des Jigabachi. Wenn er sie einsetzt, klappt der Behälter nach unten. Da dies dem Zustechen eines Insekts ähnelt, und aufgrund der besonderen Form des Jigabachi, trägt er den Spitznamen „Wespenhelikopter". Gesteuert wird der Jigabachi von einem einzelnen Piloten, der von einer eingebauten K.I. unterstützt wird. Diese ist in der Lage, die Kontrolle über den Hubschrauber zu übernehmen, falls der Pilot bewusstlos oder getötet wird. Der komplette Rumpf ist schwer gepanzert, wodurch nur panzerbrechende Waffen oder Raketen in der Lage sind, den Jigabachi zu zerstören. Anscheinend ist der Spritverbrauch des Jigabachi extrem hoch. Zum ersten Mal taucht der Jigabachi in der Folge „Natural Enemies" auf. In späteren Folgen erscheint nur noch der K.I. gesteuerte Jigabachi. Jedoch unterscheiden sich beide Modelle äußerlich nicht.

Kotobukiya - Jigabachi AV

Zum Bausatz:

Der Bausatz besteht aus insgesamt neun Spritzlingen und drei Teilen für den Displayständer. Die grauen und schwarzen Spritzlinge sowie die Polycaps gehören zum Jigabachi. Der blaue Spritzling ist für den Tachikoma. Die Spritzlinge sind alle von hervorragender Qualität. Es gibt keinerlei Sinkstellen oder Fischhäute. Alle Teile weisen feine Gravuren auf. Einzig manche Details des Tachikomas sind zu groß geraten, was jedoch mit ein wenig Feinschleifen behoben werden kann. Trotz des Maßstabs 1:72 und der fehlenden Inneneinrichtung besteht der Bausatz aus sehr vielen und sehr kleinen Teile. Alleine die acht Hellfire-Raketen bestehen jeweils aus drei Einzelteilen.

Kotobukiya - Jigabachi AV

Bestimmte Stellen wurden so entworfen, dass sie beweglich sind. Neben einem drehbaren Hauptrotor sind auch die Gatling und ihr Behälter voll beweglich. Die Bauanleitung führt in 18 klaren Schritten zum Ziel. Auf der Rückseite befindet sich die Farbanleitung mit Fotos und Farbangaben. Des Weiteren verfügt die Anleitung über eine zweiseitige Hintergrundsektion, mit Angaben über die „Originale" und Entwurfszeichnungen. Einziges großes Manko ist, dass die komplette Anleitung in Japanisch verfasst wurde. Der Displayständer besteht aus einem quadratischen Sockel und zwei runden Plastikrohren mit Gelenken. Auf dem Sockel ist das Logo der Serie aufgedruckt. Außerdem bietet sich dank des Tachikomas auch der Bau eines Dioramas an. Erste Trockenanpassungen lassen auf eine sehr gute Passgenauigkeit schließen.

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Stärken:
  • feine Details
  • kein Formversatz
  • keine Sinkstellen
  • schöner Displayständer
  • nach Bau bewegliche Teile
Schwächen:
  • Anleitung nur japanisch
  • schwer zu besorgen

Fazit:

Ein gelungener Bausatz. Nicht nur etwas für Fans der Serie, sondern auch für alle, die sich einen Hubschrauber mit besonderer Optik zulegen wollen.

Diese Besprechung stammt von Dario Errico - 06. April 2010

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