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Starcruiser Interceptor

(MPC - Nr. 1-1801)

MPC - Starcruiser Interceptor

Produktinfo:

Hersteller:MPC
Sparte:Science-Fiction
Katalog Nummer:1-1801 - Starcruiser Interceptor
Maßstab:Ohne
Kategorie:Bausätze (Plastik)
Erschienen:1980
Preis:Sammlerstück
Inhalt:
  • 11 Einzelteile (davon 1 Klarteil)
  • Baunleitung
  • Decals sind zwar vorgesehen, haben aber im vorliegenden Bausatz gefehlt.

Besprechung:

Die beiden größten Bauteile: Ober- und Unterseite
Die beiden größten Bauteile: Ober- und Unterseite

Der Name Garry Anderson sollte in der SciFi-Szene allgemein bekannt sein. Ihm sind u.a. solche Klassiker wie die Serien "Space: 1999", "UFO" oder "Thunderbirds" zu verdanken. Aber es gibt auch Entwürfe von diesem Engländer, die heute kaum noch bekannt sind. Wenn sie es z.B. nicht schafften in einer der bekannten Serien aufzutauchen. Der Starcruiser Interceptor ist so ein Fall. Ein weiteres Modell aus der Feder von Garry Anderson, der Angel Interceptor, wird 2011 als Wiederauflage von Airfix erscheinen.

Vor ein paar Jahren erhielt ich diesen Bausatz als Geschenk von einem amerikanischen Freund. Ich drehte den Karton hin und her - aber das Teil war mir gänzlich unbekannt. Darauf ging ich auf Fischtour im WWW. Jedoch konnte ich nur ein paar wenige Hintergrundinfos angeln.

Hier die vier Bauteile für die Triebwerke
Hier die vier Bauteile für die Triebwerke

Das Modell basiert auf der “Starcruiser”-Story von Garry Anderson, die in dem Magazin “Look-In” in den späten 1970er Jahren abgedruckt war. Airfix konzipierte zunächst den „Starcruiser 1“ als Fertig-/Steckbausatz. Als es zu Produktionsproblemen der Fertigbausatz-Version kam, wurde der Bausatz in eine Version als unlackierter Bausatz umgewandelt. Als zweites, und letztes, Modell folgte von Airfix der „Starcruiser Interceptor“. Dies war ein deutliches Stück kleiner als der „Starcruiser 1“. Beide Bausätze war nur kurze Zeit auf dem Markt und verschwanden dann schnell wieder von der Bildfläche.

Auf irgendeinem Weg muss eine größere Menge von Spritzlingen des „Starcruiser Interceptor“ in die USA gekommen sein. Möglicherweise hat Airfix restliche Lagerbestände verkauft oder sogar die Spitzformen. Wie auch immer – MPC verpasste dem Modell eine neue Lackierung, neue Decals und eine neue Verpackung. Waren die Einzelteile ursprünglich aus weißem Kunststoff, so sind sie bei MPC jetzt schwarz. Aber das Airfix-Logo ist nach wie vor vorhanden. Angesichts der wenigen Bauteile und der, aus heutiger Sicht, groben Gravuren erspare ich mir die Arbeit zu sehr ins Detail zu gehen. Man sollte den Bausatz heute eher mit der nostalgischen Brille betrachten.

Links Antriebsdüsen, rechts die Pilotenfigur. Ihr Maßstab wird im WWW mit 1:32 angegeben.
Links Antriebsdüsen, rechts die Pilotenfigur. Ihr Maßstab wird im WWW mit 1:32 angegeben.

Nach über 30 Jahren kaum noch klar...
Nach über 30 Jahren kaum noch klar...

Die etwas unförmige Figur des Piloten
Die etwas unförmige Figur des Piloten

Die Innenseite verrät die Herkunft des Bausatzes.
Die Innenseite verrät die Herkunft des Bausatzes.

Vorne schießen - hinten Antrieb. Ein einfaches Konzept...
Vorne schießen - hinten Antrieb. Ein einfaches Konzept...

Weitere Bilder

Die Triebwerke werden links und rechts des Rumpfes montiert.Heckansicht - die Trockenpassung ist OK......aber auch aus dieser Perspektive weht ein Hauch Nostalgik durch das Bastelzimmer.Teil 1 der Bauanleitung.Und hier die restlichen Seiten.So sah der Karton in der Erstauflage von Airfix aus.

Die Triebwerke werden links und rechts des Rumpfes montiert.

Die Triebwerke werden links und rechts des Rumpfes montiert. 

Stärken:
  • Das Design stammt von Garry Anderson.
  • Der Bausatz ist heute ein seltenes Sammlerstück.
Schwächen:
  • So gut wie gar nicht mehr zu bekommen.

Fazit:

Es ist immer wieder erstaunlich, was es so alles an SciFi-Bausätzen gab. Wo mögen all die Spritzformen gelandet sein?

Weitere Infos:

Diese Besprechung stammt von Bernd Heller - 17. März 2011

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