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Rocket Transport Spindrift

(Moebius Models - Nr. 255)

Moebius Models - Rocket Transport Spindrift

Produktinfo:

Hersteller:Moebius Models
Sparte:Science-Fiction
Katalog Nummer:255 - Rocket Transport Spindrift
Maßstab:1:128
Kategorie:Bausätze (Plastik)
Erschienen:2011
Preis:ca. 16 US$
Inhalt:
  • 11 Einzelteile
  • 6 Klarteile, inkl. Displayständer
  • 2 Papier-Bögen zum Falten/Kleben von TSDS
  • 1 Markierungsbogen

Besprechung:

Rechts das Bauteil für die Unterseite mit Aufnahme für den Displayständer. Links das obere Bauteil für die Hecksektion.
Rechts das Bauteil für die Unterseite mit Aufnahme für den Displayständer. Links das obere Bauteil für die Hecksektion.

Die TV-Science Fiction-Serie „Land of the Giants“ (Planet der Giganten) wurde in 51 Folgen (2 Staffeln) in den Jahren 1968 – 1970 in den USA ausgestrahlt. Schöpfer der Serie war Irwin Allen, der zuvor schon Serien wie „Time Tunnel“, „Voyage to the Bottom of the Sea“ oder „Lost in Space“ drehte. Alle diese Projekte waren erfolgreiche Serien – allerdings vornehmlich in den USA. In Europa war das Interesse eher gering.

Weitere Bauteile
Weitere Bauteile

Die Serie

Ein sub-orbitales Transportraumschiff mit dem Namen „Spindrift“ ist im Jahr 1983 auf dem Weg von Los Angeles nach London. Das Schiff gerät in einen plötzlich auftauchenden Weltraumsturm und verschwindet spurlos. Die „Spindrift“ findet sich im Orbit einer fremden Welt wieder und muss notlanden. Dabei wird das Schiff stark beschädigt, jedoch können alle Insassen das Schiff verlassen. Sie finden heraus, dass diese Welt von Menschen bewohnt wird, die 12 mal größer sind als sie selbst. Jedoch ist diese Welt technologische noch nicht so weit entwickelt wie die Erde. Deswegen werden die Bruchgelandeten von diesen Wesen verfolgt. Die Menschen können das Wrack der „Spindrift“ verstecken und versuchen ihr Schiff zu reparieren und in dieser mehr oder weniger feindlichen Umgebung zu überleben.

Rechts das obere Bauteil für die die Bugsektion mit tropfenförmigem Cockpitbereich.
Rechts das obere Bauteil für die die Bugsektion mit tropfenförmigem Cockpitbereich.

Der Bausatz

Zum Serienstart 1968 gab es von Aurora einen Bausatz mit Inneneinrichtung und Figuren im Maßstab von 1:76. Kurz vor dem Ende von Aurora kam im Jahr 1975 eine Wiederauflage mit veränderter Verpackung. Im Jahr 2002 folgte eine überarbeitete Wiederauflage von Polar Lights. Deswegen kann man die aktuelle „Spindrift“ in 1:128 von Moebius Models als echte Neuheit auf dem Markt ansehen. Alle Bauteile sind gratfrei hergestellt und ohne große Aufbereitung fertig zur Montage. Details wie versenkte oder erhabene Gravuren sind kaum vorhanden. Das erleichtert das spätere Lackieren. Die Klarteile hätten einen Tick dünner sein können, aber auch so sind sie gut zu verwenden. Der zweiteilige Displayständer sieht aus, als wäre er für das Modell etwas zu unterdimensioniert. Es empfiehlt sich entweder die Standfläche zu vergrößern oder etwas in Marke Eigenbau herzustellen. Das fertige Modell ist ca. 10 cm lang, ca. 8 cm breit und ca. 3,5 cm hoch. Die Bauanleitung als Text und Zeichnung ist auf der Kartonrückseite abgedruckt. Es ist aber eher eine Teileübersicht als richtige Anleitung. Aber bei den wenigen Teilen ist das zu verschmerzen. Die Farben sind nach Testors-Produkten angegeben und ebenfalls auf der Kartonrückseite untergebracht. Der Markierungsbogen ist glänzend gedruckt. Da das Modell eine glatte Oberfläche mit fast keinen erhabenen oder versenkten Gravuren hat, sollte die Platzierung der Zierstreifen keine große Herausforderung sein.

Eine interessante Zugabe für den Bausatz sind die beiden auf dickerem Papier in Farbe gedruckten Teile für die Innenverkleidung. Damit können die durch die Klarteile sichtbaren Bereiche im Inneren des Raumschiffs mit Details bestückt werden. Auf den jeweiligen Rückseiten befindet sich zwar eine Falt-Anleitung, jedoch wird man völlig im Unklaren gelassen, an welcher Position man diese Teile im Rumpf unterbringen soll. Hier hilft nur Ausprobieren. Als Kleber wird Sekundenkleber empfohlen. Wegen der Nähe der Klarteile und dem Ausgasen des Klebers ist davon abzuraten. Stattdessen empfehle ich wasserfesten Holzleim. Weitere Inneneinrichtung (Stühle, etc.) fehlen leider. Wer hier Wert auf eine weitere Detaillierung legt, muss selbst recherchieren. Die Zurüstanbieter haben schon reagiert. Zum einen wird ein Ätzteilsatz für die Triebwerke von Paragrafix angeboten oder ein alternativer Decal-Bogen von TSDS.

Man mag es kaum glauben – aber es gibt auch einen begehbaren 1:1-Nachbau der „Spindrift“. Siehe unten die Linksammlung.

Alle Klarteile im Überblick und GrößenvergleichNahaufname des Cockpitbereiches, der Fenster und - schwer zu erkenne - der EinstiegslukeBauteil für die FrontpartieBauteil für den TriebwerkauslassDas Bauteil für die TriebwerkseinläufeDie Bauteile für die Antennen für den Bug und die Oberseite des ModellsDie vielen Passzapfen sollten eine einwandfreien Zusammenhalt ermöglichen.
Der augenscheinlich etwas zu unterdimensionierte DisplayständerPapier-Bogen Nr. 1 für das Passagier-AbteilPapier-Bogen Nr. 2 für das CockpitDie Rückseite der Karton-VerpackungDer Markierungsbogen

Alle Klarteile im Überblick und Größenvergleich

Alle Klarteile im Überblick und Größenvergleich 

Stärken:
  • Bausatzneuheit
  • Platzsparender Maßstab
  • Ohne die Versandkosten ist der Bausatz recht preiswert. Auch wegen des günstigen Umrechnungskurses.
  • Farbige Papier-Inneneinrichtung
Schwächen:
  • Der Displayständer ist augenscheinlich etwas zu klein.
  • Der Markierungsbogen muss im Bereich der seitlichen Fenster eingeschnitten werden.
  • Mit den Versandkosten als Einzelversand aus den USA preislich am Rand es Erträglichen.
Anwendung: Leicht

Fazit:

Der Bausatz der „Spindrift“ ist ein ideales Wochenendprojekt und eine willkommene Abwechslung zum heimischen SciFi-Bausatz-Angebot.

Weitere Infos:

Diese Besprechung stammt von Bernd Heller - 19. Mai 2011

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