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Phoenix - Warp Ship One

(Fantastic Plastic - Nr. ohne)

Fantastic Plastic - Phoenix - Warp Ship One

Produktinfo:

Hersteller:Fantastic Plastic
Sparte:Science-Fiction
Katalog Nummer:ohne - Phoenix - Warp Ship One
Maßstab:1:144
Kategorie:Bausätze (Resin, Vacu, ...)
Erschienen:2007
Preis:ca. 70,- US $
Inhalt:
  • 13 Resinteile
  • 1 Bauanleitung

Besprechung:

Ein Blick in das Star Trek-Universum:

Die PHOENIX war das erste bemannte Raumschiff der Menschheitsgeschichte welches schneller als das Licht fliegen konnte. Es wurde gebaut von Dr. Zefram Cochrane indem er eine Titan 5-Trägerrakete mit entsprechenden Umbauten versah. Der Start erfolgte am 05. April 2063 von einem ehemaligen Militärgelände in Montana/USA. Ein zufällig in Erdnähe fliegendes vulkanisches Raumschiff ortete die energetische Signatur des Warp-Antriebes und landete daraufhin auf der Erde. So wurde der erste Kontakt der Menschen mit einer außerirdischen Rasse, den Vulkaniern, hergestellt. Nach dem Ende des dritten Weltkrieges begann mit diesem ersten Kontakt und dem Warp-Antrieb der Aufbruch der Menschheit zu den Sternen...

Alle Bauteile im Überblick und Größenvergleich
Alle Bauteile im Überblick und Größenvergleich

Unser eigenes Universum:

Im Kinofilm „Star Trek – First Contact“ unternimmt eine Gruppe von biomechanischen Wesen, den Borg, eine Zeitreise vom Jahr 2373 zurück in das Jahr 2063. Ziel ist es genau diesen ersten Kontakt zu verhindern und mit einer Signalboje die Borg jener Zeit zur Erde zu führen. So könnte in der Zukunft der Kampf gegen die Sternenflotte nie stattgefunden und die Borg die Menschheit bereits besiegt haben. Jedoch gelingt der USS Enterprise-E ebenfalls der Zeitsprung in die Vergangenheit. Captain Picard und seine Crew können den “Phoenix” reparieren, das Schiff starten, den durch die Borg angerichteten Schaden korrigieren und das feindliche Raumschiff vernichten. Im Finale des Films erleben die Menschen aus der Zukunft den ersten Kontakt mit den Vulkaniern und kehren in ihre eigene Zeit zurück.

Der Bausatz:

Der Bausatz besteht aus 13 Resinteilen. Die Teile sind gut brauchbar gegossen, jedoch ist einiges an überschüssigem Material zu entfernen. D.h. zusätzliche Stunden Nacharbeiten sind unbedingt einzuplanen. Für diesen Maßstab erscheinen die Details und Gravuren etwas grob. Aber das lässt sich mit etwas Fleißarbeit bei der Detaillierung bzw. Lackierung abmildern. Die Montage sollte recht problemlos von der Hand gehen. Die beiden Antriebspylone können eingezogen oder ausgefahren dargestellt werden. Ausgefahren sehen sie am Modell auf jeden Fall besser aus. Leider sind keine Decals (das Phoenix-Symbol rechts oben in der Bauanleitung) oder ein Displayständer im Bausatz enthalten. Auch die angegebenen Farben sind recht grob angegeben. Hier bleibt noch Spielraum für genug eigene Kreativität. Das fertige Modell ist ca. 20 cm lang und hat einen Durchmesser von ca. 4 cm. Wegen des massiven Materials sollte ein entsprechend stabiler Displayständer verwendet werden.

Keine Klarteile für das Cockpit. Hier hilft nur schwarze Farbe und Glanzlack.
Keine Klarteile für das Cockpit. Hier hilft nur schwarze Farbe und Glanzlack.

Weitere Bilder

Auch hier wartete noch zusätzliche Arbeit.Ansicht des Rumpfes von hintenNahaufnahme vom BugEin hinterer Teil des BausatzesHier in der Ansicht von hinten. Auf die vier Pins werden die kleinen Düsen geklebt. Das Loch in der Mitte ist Aufnahme für die große Hauptdüse.Hier ist die große Hauptdüse.Innen etwas leer - vielleicht hat da die Ersatzteilkiste ja was zu bieten?
Aufnahme 1 von den Warp-Pylonen. Gut ist das überschüssige Material zu erkennen.Aufnahme 2 der Warp-Pylone aus einer anderen PerspektiveDie restlichen KleinteileDie Montage der Teile sollte sich von selbst erklären...Die Rückseite mit den groben Farbangaben

Auch hier wartete noch zusätzliche Arbeit.

Auch hier wartete noch zusätzliche Arbeit. 

Stärken:
  • Einziger "echter" Bausatz der PHOENIX auf dem Markt
Schwächen:
  • Nacharbeiten sind erforderlich = Kleinserienbausatz
  • In der Anschaffnung nicht gerade günstig
Anwendung: Nur für erfahrene Modellbauer zu empfehlen.

Fazit:

Ich war schon lange scharf auf diesen Bausatz. Deswegen haben mir die 70,- US$ auch nicht so weh getan. Denn mit diesem Raumschiff-Modell hat alles bei Star Trek angefangen.

Ich möchte noch erwähnen, dass es von der japanischen Firma FURUTA ein kleines Fertigmodell (Länge ca. 8 cm) der PHOENIX gibt. Zusätzlich gab es auch ein Action-Toy-Modell mit Licht- und Toneffekten der amerikanischen Firma PLAYMATES.

Weitere Infos:

Diese Besprechung stammt von Bernd Heller - 11. Oktober 2011

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