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Battlestar Galactica - Viper Mk VII

(Moebius Models - Nr. 916)

Moebius Models - Battlestar Galactica - Viper Mk VII

Produktinfo:

Hersteller:Moebius Models
Sparte:Science-Fiction
Katalog Nummer:916 - Battlestar Galactica - Viper Mk VII
Maßstab:1:32
Kategorie:Bausätze (Plastik)
Erschienen:Mai 2011
Preis:29,99 US$ UVP
Inhalt:
  • 6 Spritzlinge mit 49 Einzel- und 3 Klarteile (inkl. Displayständer)
  • 1 Markierungsbogen
  • 1 Bauanleitung

Besprechung:

Gut sind die drei Hauptbaugruppen zu erkennen: Rumpf, Heck und Cockpit.
Gut sind die drei Hauptbaugruppen zu erkennen: Rumpf, Heck und Cockpit.

Die Viper Mk VII ist der höchstentwickelte Raumjäger der kolonialen Raumflotte. Sie stammt in direkter Linie von den Mk I und Mk II Versionen ab und ist technisch fast jedem anderen vergleichbaren Fahrzeug überlegen. Dass dieses Stück HighTech aber auch seine schwachen Stellen hat, merken die Akteure der TV-SciFi-Serie Battlestar Galactica sehr schnell beim Angriff der Zylonen. Mittels eines Computervirus werden fast alle Mk VII bereits in der ersten Angriffswelle ausgeschaltet und sind so leichte Beute für die Angreifer. Die eigentlich schon museumsreifen Viper Mk II werden reaktiviert und können sich nur mühsam gegen die Zylonen behaupten.

Soweit nur eine grobe Zusammenfassung über den Hintergrund zu diesem Modell. Moebius Models liefert wieder einen sehr durchdachten Bausatz, der alleine aus dem Kasten gebaut schon ein echter Hingucker ist. Die versenkten Gravuren auf Ober- und Unterseite sind vielleicht eine Spur zu breit geraten, aber wirklich negativ fällt das nicht ins Gewicht. Formversatz oder Unsauberkeiten an den Einzelteilen sind zu 99,95 % nicht vorhanden. Die Einzelteile weisen für diesen Maßstab eine genügende Zahl von Details auf.

Unterseite mit Fahrwerkschächten
Unterseite mit Fahrwerkschächten

Es liegt eine Figur für einen Piloten bei. Dieser kann optional männlich oder weiblich gebaut werden. Das Fahrwerk kann ein- oder ausgefahren dargestellt werden. Die Cockpitwanne weist nur einige wenige Details auf. Der Hintergrund ist, dass Moebius Models auch bei diesem Bausatz mit Zurüstanbietern zusammengearbeitet hat und diese eine detaillierte Cockpitinneneinrichtung aus Ätzteilen oder halbtransparenten Lightsheets für zusätzliche Beleuchtung als separates Zubehör anbieten. Im Gegenzug konnte Moebius Models auf diese Details verzichten und so den Bausatz günstiger anbieten. Da die gewölbte, einteilige, Cockpithaube einen guten Blick auf den Arbeitsplatz des Piloten zulässt ist ein Anschaffung eines dieser Sets durchaus zu überlegen.

Innenseite der Unterseite
Innenseite der Unterseite

Den Displayständer aus Klarmaterial kann man verwenden – aber besonders schön sieht er nicht aus. In diesem Zusammenhang sei erwähnt, dass auf der Kartonrückseite ein Foto des Hangars der Galactica abgedruckt ist. Dies lässt sich vorzüglich in die spätere Präsentation des Modells einbauen.

Der Markierungsbogen ist glänzend gedruckt. Mit ihm können Maschinen von sechs Piloten von den Kampfsternen Galactica oder Pegasus dargestellt werden. Wartungshinweise sind nur wenige vorhanden aber dafür eine Anzahl von Abschussmarkierungen. Die Bauanleitung erklärt die Montage anhand von Zeichnungen und Texten. Die Farben sind nach Testors-Produkten angegeben.

Bauteile für Rumpf und Heck
Bauteile für Rumpf und Heck

Die Bauteile rechts sind die Triebwerke.
Die Bauteile rechts sind die Triebwerke.

Bauteile für Cockpit und Fahrwerk
Bauteile für Cockpit und Fahrwerk

Weitere Bauteile für dieselben Baugruppen
Weitere Bauteile für dieselben Baugruppen

Der Spritzling für die Figur
Der Spritzling für die Figur

Die Klarteile
Die Klarteile

Weitere Bilder

Details auf der FlügeloberseiteGut, dass dieser Werbeblock später nicht mehr zu sehen ist.Und das hier ist schnell entfernt und auf der Rumpfunterseite.Die Finne auf der RumpfoberseiteNahaufname der Bauteile für die TriebwerkeDie Cockpitwanne mit den wenigen DetailsDer Sitz des Piloten - leider fehlen Gurte.
Details am FahrwerkDie drei Stäbe stellen die Bewaffnung dar.Weitere Bauteile für das Fahrwerk und die TriebwerkeWeiterer BauteileFür Spritzguss-Verhältnisse gut modellierte Figur......bei der man die Wahl zwischen Männlein oder Weiblein hat.So ganz ohne Spachtelmasse wird es wohl nicht gehen.
Weiterer Einsatzort für die SpachtelmasseDas Design hat schon etwas für sich ... schwärm!Die einteilige KabinenhaubeErste Seite der BauanleitungEin Beispiel für die Kombination aus Zeichnungen und Text. Die vermeintlichen Flecken gehören zum Design der Anleitung.Sechs Versionen sind möglich.

Details auf der Flügeloberseite

Details auf der Flügeloberseite 

Stärken:
  • Gutes Preis-Leistungs-Verhältniss (Versand/Zoll nicht mitgerechnet)
  • Ansprechendes Raumschiff-Design
  • Durchdachte Bausatz-Konstruktion
Schwächen:
  • Wenn man das Cockpit ohne die Figur darstellt, fallen die relativ wenigen Details des Cockpits wegen des gut einsehbaren Klarteils auf.
  • Achtung: Zur Sicherheit etwas Gewicht in die Rumpfspitze packen.
  • Optisch unschöner Displayständer
Anwendung: Skill Level 3 = Advanced / Fortgeschritten

Fazit:

Mit der Viper Mk VII von Moebis Models schließt sich nun der Kreis, der mit der Mk I von Monogram/Revell begonnen und mit der Mk II, ebenfalls von Moebius Models, fortgeführt wurde. Ergänzt könnte dieser Kreis höchsten durch die Stealth Viper werden. Jedoch war diese Maschine nur ein Einzelstück. Es ist nicht davon auszugehen, dass es dieses Raumschiff je als Spritzgussbausatz geben wird. Wenn, dann höchstens als hochpreisigen Resinbausatz. Oder man schnitzt sie sich selbst...

Es soll noch erwähnt werden, dass es die Viper Mk VII auch noch als Resinbausatz vom Hersteller Black Sun im Maßstab 1:72 gibt.

Weitere Infos:

Diese Besprechung stammt von Bernd Heller - 16. September 2011

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