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Shado's Space Fighter Interceptor

(Bandai - Nr. 36120)

Bandai - Shado's Space Fighter Interceptor

Produktinfo:

Hersteller:Bandai
Sparte:Science-Fiction
Katalog Nummer:36120 - Shado's Space Fighter Interceptor
Maßstab:Ohne
Kategorie:Bausätze (Plastik)
Erschienen:1980
Preis:Sammlerstück
Inhalt:
  • 41 Bauteile (inkl. Klarteil und Dispalyständer)
  • Bauanleitung
  • Markierungsbogen
  • Diverse Metallteile
  • Mini-Tube Klebstoff

Besprechung:

Die beiden größten Teile des Bausatzes
Die beiden größten Teile des Bausatzes

Die Story:

In einer nicht allzu fernen Zukunft landen vermehrt unbekannte Flugobjekte auf der Erde. Sie entführen Menschen oder richten Verwüstungen an. Eine geheime Organisation mit dem Namen S.H.A.D.O. (Supreme Headquaters Alien Defence Organisation) wird gegründet und nimmt den Kampf auf. Als Tarnung dient eine Filmgesellschaft mit entsprechendem Gelände im Süden der englischen Insel. Beobachtungssatelliten im Erdorbit und eine Basis auf dem Mond mit Abfangjägern bilden einen Abwehrgürtel um die Erde. Zu Land, zu Wasser und im Luftraum der Erde stehen weitere Fahrzeuge bereit die Eindringlinge zu bekämpfen.

Weitere Bauteile im Größenvergleich
Weitere Bauteile im Größenvergleich

Die Serie:

Der Vorgänger von „Space: 1999“ (Mondbasis Alpha 1) war die Serie „UFO“. Auch hier war Garry Anderson die treibende Kraft. Es wurden 26 Folgen in zwei Staffeln gedreht. Erstausstrahlung war am 16.09.1970. In Großbritannien war sie recht erfolgreich, jedoch weniger im Rest der Welt. In Deutschland (Titel „Weltraumkommando S.H.A.D.O.") wurden nicht alle Folgen synchronisiert und gezeigt. Das lag daran, dass manche Folgen als zu schockierend bzw. nicht gesellschaftsfähig für das Publikum empfunden wurden.

Bauteile für das Fahrwerk und die Triebwerke
Bauteile für das Fahrwerk und die Triebwerke

Der Bausatz:

Der Bausatz von Bandai ist ein sog. Action-Toy – wie so viele Bausätze aus Japan aus dieser Zeit (1980er Jahre). Zielgruppe waren/sind also eher Kinder/Jugendliche als Modellbauer. Wer das Modell ohne die beweglichen Teile baut wird deutlich schneller fertig sein. Die Einzelteile weisen nur wenig Formversatz auf, dafür bleiben aber noch genug andere Baustellen. Das dann aber auch nur für den, der sich die Mühe machen möchte, ein Modell möglichst nahe an der Vorlage zu bauen. Größte Baustelle dürfte das Cockpit sein. Es besteht aus zwei Bauteilen, die L-förmig aneinandergeklebt werden sollen. In die Öffnung wird noch der Kopf des Piloten gesteckt – und fertig ist das Cockpit. Keine Inneneinrichtung, kein Sitz, keine Instrumente, kein einfach gar nichts. *grusel* Ich persönlich werde wohl das polierwürdige Klarteil von innen schwärzen. Damit verschwindet dann das Trauerspiel.

Bei der torpedoartigen Atomrakete hätte man die Alternative sie am Modell zu befestigen oder den Jäger ohne sie zu bauen. Für diesen Fall muss die runde Öffnung noch von hinten verblendet werden. Zwischen Rumpfspitze und Klarteil finden sich drei Öffnungen, die wie MG-Austrittöffnungen aussehen. Da ich die Serie schon lange nicht mehr gesehen habe kann ich mich nicht erinnern, ob diese drei MGs auch wirklich vorhanden sind. Auf dem Kartonbild der Verpackung sind sie ebenfalls nicht enthalten. Vielleicht wurden sie nur deswegen am Modell hinzugefügt, weil die mittlere Vertiefung den mechanischen Auslöser für die Feder der Atomwaffe enthält. Also – DVD schauen und die Spachtelmasse bereit legen.

Die restlichen Bauteile sehen aus als sollte die Montage ohne große Probleme über die Bühne gehen. Nach über 30 Jahren sind die Decals schon etwas angegilbt und sollten deshalb mit Vorsicht verwendet werden. Vielleicht hat ja die eigene Ersatzteilkiste halbwegs passenden Ersatz auf Lager. Die Bauanleitung ist auch ohne Kenntnis der japanischen Schriftzeichen leicht verständlich. Leider wird man deswegen auch in Punkto Farbgebung alleine gelassen. Hier helfen nur die sechs kleinen Abbildungen auf den Seiten des Kartons weiter oder man muss eigene Recherchen betreiben. Mit einem Weiß als Hauptfarbe liegt man schon mal richtig. Zum Schluss kann man noch entscheiden, ob man den Displayständer verwenden oder lieber das Modell auf seine eigenen Kufen stellen möchte. Da das Bugfahrwerk relativ weit vorne liegt sollte man in der Bauphase prüfen wo der Schwerpunkt des Modells liegt und dann ggfls. Ausgleichsgewichte einbauen.

Klarteil, Metallteile, Kleber und Displaständer
Klarteil, Metallteile, Kleber und Displaständer

Weitere Bilder

Oberschale des JägersInnenansicht der UnterschaleDie einzige Bewaffnung des Interceptors: Eine AtomraketeDas Grusel-CockpitDetails des FahrwerksDas Teil in der Bildmitte ist das Kupplungsstück für die Rumpfspitze.Besser schwärzen...
Ob diese Decals noch brauchbar sind?Die Bauanleitung passt auf ein A4-Blatt.Hier die RückseiteFilmszenen von der Kartonverpackung - leider zu klein, um als Referenz zu dienen.Weitere Filmszenen von der Kartonverpackung

Oberschale des Jägers

Oberschale des Jägers 

Stärken:
  • Einziger halbwegs preiswerter Bausatz einers UFO-Interceptors.
Schwächen:
  • Teilweise deutliche Defizite in der Detaillierung.
  • Nicht mehr regulär im Handel zu bekommen.
Anwendung: Mittlere Schwierigkeit.

Fazit:

Als relativ preiswerten Kunststoffbausatz kenne ich nur diesen Bausatz von Bandai. Es gibt noch weitere Interceptor-Modelle aus Resin oder Vinyl. Diese sind vom Maßstab größer bzw. kleiner aber auch deutlich teurer – wenn man diese Bausätze überhaupt noch bekommt. Da die anderen Bausätze aus der UFO-Serie ebenfalls einen kleineren Maßstab haben, ist mir dieser Bausatz von Bandai sehr willkommen.

Weitere Infos:

Diese Besprechung stammt von Bernd Heller - 04. November 2011

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