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Heinkel He 111 H-6

(Revell - Nr. 04836)

Revell - Heinkel He 111 H-6

Produktinfo:

Hersteller:Revell
Sparte:Flugzeuge Militär WK2
Katalog Nummer:04836 - Heinkel He 111 H-6
Maßstab:1:32
Kategorie:Bausätze (Plastik)
Erschienen:2013
Preis:UVP 69,99 €
Inhalt:
  • 22 Spritzlinge mit 435 Einzelteilen (gem. Herstellerangabe)
  • 1 Markierungsbogen für zwei bzw. drei Einsatzmaschinen
  • 1 Bauanleitung

Besprechung:

Revell - Heinkel He 111 H-6

Das Original:

Die H-6 war die erste Ausführung der He 111, die ab Anfang 1941 in Großserie gebaut wurde. Die Veränderungen gegenüber den Vorgänger-Versionen betrafen im Wesentlichen die stärkeren Jumo 211 F-Motoren, die eine deutliche Leistungssteigerung erbrachten. Auch wurde die Abwehrbewaffnung weiter verstärkt und die Maschine konnte jetzt auch als Torpedobomber eingesetzt werden. He 111 H-6 waren dann bei allen Bomber-Kampfverbänden im Einsatz und, mangels Alternativen, unverzichtbar geworden. Ab etwa 1943 wurden die H-6-Maschinen Zug um Zug gegen die weiter verbesserten H-Versionen ersetzt bzw. ergänzt, da die späteren Maschinen nur in einer, vergleichsweise, kleineren Stückzahl hergestellt wurden. Bei Kriegsende waren überwiegen H-20/H-23-Versionen im Einsatz. Jedoch war die H-6 mit fast 1.800 gebauten Maschinen die Variante mit der höchsten Produktionszahl.

Revell - Heinkel He 111 H-6

Der Bausatz:

Nach der He 111 P-1 hat Revell nun die H-6 im Großmaßstab 1:32 auf den Markt gebracht. Hierzu wurden sechs neue Sprizlinge dem Bausatz hinzugefügt. Von diesen neuen Spritzlingen stammen die hier gezeigten Fotos. Wer weitere Details bzw. Fotos zu den restlichen Bauteilen sucht, der kann sich hier die Bausatzvorstellung der P-1 ansehen.

Die neuen Spritzlinge enthalten Bauteile für die F5b-Torpedos, SC500-Bomben, andere Motorenabdeckungen mit Abgasanlage, Propellerblätter (Achtung - Sinkstellen!), Räder, ETC, neue Bug-Abwehrbewaffnung sowie drei neue Klarteile. Die Einzelteile sind qualitativ hochwertig hergestellt. An ganz wenigen Stellen sollte einmal mit Schleifpapier angesetzt werden. Auswerfermarken sollten nur dann entfernt werden, wenn z.B. Umbauten selbst vorgenommen werden, um Abdeckungen geöffnet darzustellen.

Ein Wort zum Bauplan: Hier sind 118 Bauabschnitte auf neun Seiten zusammengepresst. Dadurch wirkt die Anleitung etwas überladen. Hätte Revell z.B. zwei Seiten zusätzlich eingeplant, wäre das Ganze übersichtlicher geworden und die einzelnen Baustufen hätten auch etwas größer dargestellt werden können.

Der Markierungsbogen entspricht der hohen Qualität des Bausatzes. Selbst kleine Beschriftungsdetails sind lesbar. Die Markierungen für die Geräte auf dem Instrumentenbrett sind einzeln gedruckt. Es können zwei Maschinen dargestellt werden, die an der Ostfront (alternativ Afrika) und in Norwegen im Einsatz waren.

Revell - Heinkel He 111 H-6

Revell - Heinkel He 111 H-6

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Heinkel He 111 H-6

 

Darstellbare Maschinen:
  • He 111 H-6, "5J+ER", 7./KG 4, Stalingrad, Russland, 1942, alternativ auch Afrika, August 1942
  • He 111 H-6, "1H+GK", 2./KG 26, Pilot Leutnant K. Hennemann, Norwegen, Juli, 1942
Stärken: Qualitativ hochwertiger Bausatz der viel Bastelspaß verspricht.
Schwächen: Keine offensichtlichen Schwächen (bis auf die etwas überladene Bauanleitung) zu erkennen.
Anwendung: Mit Schwierigkeitsstufe 5 nicht für Modellbau-Anfänger zu empfehlen.

Fazit:

Mit dem Standard-Bomber der deutschen Luftwaffe im WK2 ist Revell in 1:32 wieder ein großer Wurf gelungen. Auch wenn der Platz in der Vitrine gesprengt wird - so hoffe ich auf weitere Versionen der He 111, z.B. eine H-20 mit Drehturm im B-Stand oder mit untergehängter V-1.

Weitere Infos:

Referenzen:

Eine mögliche Bezugsquelle direkt beim Hersteller Revell gibt es hier.

Wissenswertes zur Heinkel He 111 bei Wikipedia gibt es hier.

Diese Besprechung stammt von Bernd Heller - 13. Mai 2013

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