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"Warriors!" US OPFOR Hohenfels 1990-2007

Fahrzeug Profile Nr. 51

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Zusammenfassung:

Autor:Walter Böhm
Verlag:UNITEC Medienvertrieb
ISBN:ohne
Erscheinungsjahr:2012
Sprache:deutsch
Inhalt:
  • 50 Seiten mit über 120 farbigen Abbildungen
Preis:11,80 €

Besprechung:

Die Bildung der Opposing Force Einheiten entstand aus der Notwendigkeit heraus sich nach dem Ende des Kalten Krieges auf die geänderten Szenarien kommender Konflikte einzustellen. Nachdem bereits große Teile der bodengestützten US Streitkräfte aus Deutschland abgezogen worden sind, konzentrierte sich die Ausbildung der verbliebenen Truppen auf die beiden Übungsgebiete Hohenfels und Grafenwöhr im Südosten Deutschlands. Die Aufgabe während der einzelnen Übungen die gegnerische Armee zu repräsentieren fiel dem ersten Battalion des vierten US Infanterieregiments zu. Die kampferprobten "Men in Black", so ihr Beiname, sollen in einem festgelegten Übungsszenario die Schwächen der regulären Kampftruppen aufdecken. Die OPFOR brauchen im Rahmen dieser Übungen keinerlei Ziele zu erreichen, der jeweilige Kommandeur kann frei entscheiden welche Mittel eingesetzt und welche Maßnahmen ergriffen werden, um den Lerneffekt bei den übenden Truppen zu maximieren.

 - "Warriors!" US OPFOR Hohenfels 1990-2007

Dem OPFOR Batallion stehen für diese Aufgabe eine Reihe von Fahrzeugen und Kampfpanzern zur Verfügung. Wie auch bei den Agressor-Staffeln der Luftwaffe entstammen diese aus dem "regulären" Sortiment der US Army, beziehungsweise um nicht mehr aktiv genutztes Equipment. So muss z.B der gute alte M60A3 den russischen T-80 mimen oder der M113 wird kurzerhand zum BMP-2 umgeschlüsselt. Einige Typen werden durch spezielle, zum Teil recht rudimentäre Auf- und Anbauten modifiziert, um etwa ein ZSU23-4 oder SA-8 Flugabwehrsystem darzustellen. Die Rolle des ehemals gefürchteten Mil Mi-24 übernehmen sechs speziell lackierte UH-1H. Insgesamt verfügt das 1st Battalion, 4th Infantry Regiment OPFOR über ca. 160 Fahrzeuge und etwa 650 Mann Gesamtstärke.

Das Heft ist in der gewohnt guten Aufmachung gehalten, auf den gut 50 Seiten wird dem interessierten Leser mit reichlich Bildern und ein wenig begleitendem Text ein guter Einblick in die Arbeit dieser speziellen Einheit gegeben. Die Bilder zeigen die Fahrzeuge und Truppen meist im "Feld" während der Übungen. Das erleichtert die realistische Umsetzung im Modell bzw. Diorama. Die Unterschiede und besonderen Merkmale der einzelnen Fahrzeuge sind gut erkennbar und auch im Text näher beschrieben. Eine kurze Zusammenfassung der über 200-jährigen Geschichte des 1st Battalion, 4th Infantry Regiment rundet das Heft ab. Die Bild- und Druck- und Papierqualität ist wie üblich sehr gut.

Stärken:

  • Viele Fotos, wenig Text
  • Gute Bild- und Druckqualität

Schwächen:

  • Keine ersichtlichen

Fazit:

Ein interssantes Heft mit vielen guten Anregungen zur Umsetzung im Modell. Für 11,80 Euro uneingeschränkt empfehlenswert.

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Diese Besprechung stammt von Frank Richter - 15. September 2012

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