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Pfalz Fighter Aircraft

From Rhineland the Whine Country

 - Pfalz Fighter Aircraft

Zusammenfassung:

Autor:Tomasz J. Kowalski
Verlag:Kagero
ISBN:978-83-62878-61-1
Erscheinungsjahr:2013
Sprache:Englisch
Inhalt:
  • Ca. 70 Seiten mit zahlreichen zeitgenössischen Abbildungen
  • Auszüge/Zeichnung aus zeitgenössischen Magazinen (Flight Magazine etc.)
  • Farbige Profile (Dreiseitenansichten)
Preis:14 Euro

Besprechung:

 - Pfalz Fighter Aircraft

In der neuesten Ausgabe der Legends of Aviation Reihe von Kagero dreht sich Alles um die deutschen Pfalzwerke von ihrer Entstehung bis zur Nachkriegszeit des Ersten Weltkrieges. Die Pfalz-Werke wurden im Jahre 1913 von Alfred Eversbusch in der damaligen bayrischen Pfalz in Speyer gegründet. Neben einigen Familienmitgliedern gab es noch weitere "externe" Gesellschafter, die sich an dem Unternehmen "Flugzeugbau" - damals ein noch junger, schnell aufstrebender Industriezweig, beteiligten. Da man selbst nur sehr wenig bzw. gar keine Erfahrungen im Bau von Flugzeugen hatte, beschränkte man sich zunächst auf die Lizenzfertigung und Reparatur fremder Fabrikate. Den Anfang machte der Otto-Doppeldecker. Kurz vor Ausbruch des Ersten Weltkrieges konnte noch eine neue Fertigungshalle in Betrieb genommen werden und mit dem Bau von Parasol-Eindeckern (französische Morane L und H, bzw. Pfalz A.I und E.I) begonnen werden.

 - Pfalz Fighter Aircraft

Es folgten die mit einem Oberursel U.I ausgestatteten Pfalz A.II und die bewaffneten Pfalz E.III. Die Pfalz E.IV wurde lediglich in 46 Exemplaren hergestellt und besaß einen Oberursel 118kW U.III Umlaufmotor. Die Typen E.V und E.VI bildeten das Ende der -E Reihe und wurden lediglich in geringen Stückzahlen verkauft. Der erste große (eigene) Wurf gelang mit dem Typ D.III, einem Doppeldecker mit einem zunächst 118kW starken Motor und später dann mit 150kW (Pfalz D.IIIa), jeweils von Mercedes. Es folgten Ende 1917/Anfang 1918 die D.VIII, D.XII und D.XV von denen insgesamt knapp über 1.000 Maschinen bis zum Ende des Krieges produziert wurden. Zu diesem Zeitpunkt arbeiteten rund 2.600 Menschen für die Pfalz-Flugzeugwerke.

 - Pfalz Fighter Aircraft

Das Buch im 8,5x11" Format beschreibt auf den gut 49 Text- und Bildseiten die Geschichte, Entwicklung und den Einsatz der in den Pfalz-Werken gefertigten Maschinen. Der englische Text mit einigen zum Teil sehr holprig geschriebenen deutschen Wörtern wird von knapp über 70 zeitgenössischen Fotoaufnahmen begleitet. Im Anhang finden sich einige Tabellen mit Informationen zu den technischen Daten, Produktion und Einsatz der Pfalz-Flugzeuge. Einen nicht unwesentlichen Teil des Buches machen einige zeitgenössische Zeichnungen (z.B. aus dem Flight-Magazine) und Skizzen zu ausgewählten Typen aus. Im Wesentlichen werden hier die wichtigen D.III und D.XII berücksichtigt, einige Dreiseiten-Farbprofile vervollständigen diesen Teil des Buches. Es wird auch kurz auf die jeweiligen Markierungen und Lackierungen der Maschinen eingegangen. Die Abbildungen im Buch zeigen bis auf ganz wenige Ausnahmen Gesamtansichten der Maschinen, Detailliebhaber müssen sich mit den Skizzen begnügen oder auf andere Quellen ausweichen. Bild- und Druckqualität sind sehr gut, das Papier fühlt sich wertig an. Im Text gibt es einige Schreibfehler, über die man aber leicht hinwegschmunzeln kann.

 - Pfalz Fighter Aircraft

Stärken:

  • Sehr gute Druck- und Papierqualität
  • Gute Mischung von Text und Bild
  • Einige nützliche Zeichnungen und Skizzen

Schwächen:

  • Keine ersichtlichen

Fazit:

Wer sich einen ersten Überblick über die Maschinen der Pfalzwerke aus der Anfangszeit bis nach dem Ersten Weltkrieg verschaffen möchte ist hier gut beraten.

 - Pfalz Fighter Aircraft

Diese Besprechung stammt von Frank Richter - 06. Mai 2013

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