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Raining Cats & Dogs

Luftwaffe Gallery N°5

 - Raining Cats & Dogs

Zusammenfassung:

Autor:Erik Mombeeck
Verlag:ASBL La Porte d'Hoves
ISBN:978-2-930546-18-6
Erscheinungsjahr:2016
Sprache:Englisch
Inhalt:56 Seiten mit 96 Abbildungen und 28 Farprofilen
Preis:18 Euro

Besprechung:

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Aus Belgien kommt eine Heftreihe zu uns, die uns mit einer ganzen Reihe von Vorlagen für unsere Modelle versorgt. Das Konzept der "Luftwaffe Gallery" Reihe beruht auf der Verknüpfung von Farbprofilen, die an Ort und Stelle auch historisch mit etsprechenden Fotos und Informationen im Text belegt werden. Bisher sind vier reguläre Hefte sowie ein Sonderband erschienen. Da wir bisher noch keines der Hefte hier bei uns auf Modellversium vorgestellt haben sind unten am Ende des Artikels die Inhalte der bisher erschienen Ausgaben zusammengestellt.

Werfen wir nun einen Blick in die vorliegende Ausgabe 5. Thematischer Aufmacher sind die Maschinen von Piloten bzw. Einheiten, deren persönliches Emblem ein Hund oder eine Katze darstellen. Gut die Hälfte des Heftumfanges sind diesem Kapitel vorbehalten. Gezeigt werden unter anderem Hans-Curt von Sponecks Bf-109B mit dem Scottish Terrier, eine Reihe von Bf-109E & F mit dem roten Kater der 4./JG 52, die Bf-109F-4 & Fw-190A von Josef Heinzeller mit dem "Schnauzl", zwei Bf-109G-6 mit dem auf einen "very british" gestylten Zylinderhut pinkelnden Dackel, eine Ju-87B-2 der 2./St.G.2 mit dem Scotchterrier-Emblem, Rudolf Müllers Bf-109F-4 trop mit der doch recht femininen Pussycat mit Bändchen sowie als letztes eine Bf-110 D-0 der 1.(Z)/JG 77 mit dem Dackel mit der I-16 Rata im Maul.

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Die nächsten 14 Seiten im Heft widmen sich den Tarnschemen mit den gesprenkelten Rumpfseiten. Hier bekommen wir dann wieder einige Bf-109 zu sehen, alle aus den Baureihen E-1 bis E-4. Es handelt sich um die Weiße "1", "4", "5" und "6" der 1./JG 52 während der Zeit über Frankreich im Juni 1940. Die vier Maschinen sind auf den ersten Blick alle recht ähnlich, unterscheiden sich aber dann doch in der Art der Sprenkelung und in den Markierungen. Das Emblem ist ein rennender Hund als Karikatur, eine von Otto Bertram 1939 gechaffene Figur. Bei den übrigen Maschinen, die in diesem Kapitel aufgeführt sind, handelt es sich um die Gelbe "13", eine von Harald von Arnim geflogene E-1 des 9./JG 2, eine E-4 des Geschwaderstabes des JG 2, geflogen von Harry von Bülow, und noch zwei weitere Maschinen des JG 2, die Gelbe "14" des 3./JG 2 und die Weiße "7" der 7./JG 2.

Die verbleibenden 14 Seiten sind in drei kleinere Themenblöcke aufgeteilt. Zunächst gibt es einige Bilder von Maschinen mit farbenfrohen Propellerspinnern zu sehen (hier nur ein Profil, die Gelbe "5" mit einem gelb gestreiften Spinner). Es folgt ein Kapitel das sich mit der 2./JG 2 beschäftigt, als die Staffel von der Tag- zur Nachtjagd überging (1942/43). Den thematischen Abschluss des Heftes bildet eine Galerie über die Wettererkundungsstaffel "Wekusta 2" mit ihrem Wetterhahn über einer Weltkugel als Emblem. Eine Ju-88 und eine He-177 werden hier als Profile gezeigt.

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Die Farbprofile im Heft sind im Falle der Fw-190 und Bf-109 etwa in 1:32, die Ju-87 und die mehrmotorigen Flugzeuge natürlich etwas kleiner dargestellt. Die Farben wirken auf mich sehr authentisch, zu einzelnen Profilen sind auch die Farbchips mit den entsprechenden Codes abgedruckt. Wie bereits erwähnt gibt es zu jedem Profil auch ein paar Informationen im Text und ein dazu passendes Originalfoto. Der Text besteht zum einen aus Informationen über die spezielle Maschine selbst und des jeweiligen Piloten, zum anderen sind auch immer wieder Berichte von damals oder persönliche Aufzeichnungen enthalten. Das Bildmaterial ist von überwiegend guter Qualität, naturgemäß sind auch historisch interessante Aufnahmen darunter, die mal nicht so perfekt aufgenommen worden sind. Das Heft im A4 Querformat im Taschenbucheinband ist auf einem hochwertigen, seidenmatten Papier gedruckt.

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Bisher sind vier Ausgaben der Luftwaffe Gallery erschienen, daneben noch zwei "Special Album", die eine einzelne Einheit zum Thema haben. Die Nummer 1 dieser Spezialserie befasst sich mit dem JG 26 von 1937-45 und trägt den Untertitel "The Abbeville Boys", der andere Band hat dagegegn das JG 77 von 1938-45 zum Thema. Was die vier regulären Ausgaben angeht, so findet man den Inhalt auf der Homepage www.luftwaffe.be.

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Fazit:

Die Abwechslung von Farbprofilen und den dazu passenden Originalfotos ist eine sehr gute Kombination. Das erspart einem die lästige Suche danach, wenn man in Sachen historische Korrektheit seiner Modelle auf Nummer sicher gehen will.

Weitere Infos:

Anmerkungen: Die Bücher und Hefte kann man entweder per email direkt bestellen (mailto:hoves@telenet.be) oder über folgende Adresse: ASBL La Porte d'Hoves, Esselaer 22, B-1630 Linkebeek, BELGIEN 

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Diese Besprechung stammt von Frank Richter - 01. Juni 2017

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