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Sd.Kfz. 7 Mittlerer Zugkraftwagen 8t

Camera On No. 2

 - Sd.Kfz. 7 Mittlerer Zugkraftwagen 8t

Zusammenfassung:

Autor:Alan Ranger
Verlag:MMP Books
ISBN:978-83-65281-71-5
Erscheinungsjahr:2017
Sprache:Englisch
Inhalt:88 Seiten mit über 150 Abbildungen, durchgehend schwarz-weiß
Preis:ca. 19 €

Besprechung:

 - Sd.Kfz. 7 Mittlerer Zugkraftwagen 8t

Die Zugkraftwagen der 8ton Klasse sind eine Entwicklung der deutschen Firma Krauss-Maffei, die im Jahre 1930 aus den beiden Firmen J.A.Maffei und Krauss & Comp AG hervorgegangen ist. Beide Firmen hatten zuvor schon Erfahrungen im Bau von Zugkraftwagen sammeln können. Der 8t Zugkraftwagen basierte auf den ersten Prototypen von speziellen Halbkettenfahrzeugen, die nach den wenig erfolgreichen Straßenzugmaschinen mit Hilfskettenlaufwerken zwischen 1932 und 1934 entwickelt wurden. Die ersten Modelle, welche in Serie gefertigt wurden, waren die Typen KM7 (1934) bis KM10 (1936). Der finale Zugkraftwagen dieser Klasse war der KM11, der als Sd.KfZ.7 in großen Stückzahlen ab 1937 bei der Wehrmacht eingeführt wurde.

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Zunächst als reiner Artillerieschlepper mit Mannschaftsaufbau im Dienst, kamen im Verlauf des Zweiten Weltkrieges noch einige Sonderaufbauten hinzu, wie z.B. die Flak- und Pak-Träger oder Feuerleitfahrzeuge. Neben den normalen Aufbauten aus Stahlblech gab es auch diverse gepanzerte Ausführungen, die den Besatzungen mehr Schutz bieten konnten. Gegen Ende des Krieges wurden Teile des Aufbaues aufgrund immer knapper werdender Ressourcen mehr und mehr vereinfacht, oft wurde Blech durch Holz ersetzt. Bis 1945 wurden fast 12.000 Einheiten der 8ton Zugkraftwagen gebaut. Einige wenige Exemplare fanden ihren Weg unter anderem nach Japan, Brasilien, Russland und Bulgarien.

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Das Buch umfasst 88 Seiten und wird eröffnet mit einer kurzen Zusammenfassung über die Entwicklung und den Einsatz des Sd.Kfz.7 in der Deutschen Wehrmacht. Danach geht es auch schon gleich los mit den Bildern. Der Autor Alan Ranger hat wieder eine ganze Reihe von privaten Archiven und Fotoalben durchstöbert und nach geeigneten Fotos gesucht. Und er ist fündig geworden, wie die über 150 Abbildungen im Buch belegen. Gezeigt werden überwiegend von Soldaten aufgenommene Fotos, daher sieht man auch sehr oft Kameraden der "Fotografen" vor den Fahrzeugen posieren. Es sind aber auch viele Aufnahmen aus dem Alltag vorhanden, in denen die Zugkraftwagen eine Rolle spielen, seien es Übungen, Vorbeifahrten oder Zwischenstopps bzw. Pausen auf Märschen.

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Das Buch ist in Kapitel unterteilt, nacheinander werden verschiedene Versionen bzw. Baujahre abgehandelt, beginnend mit dem KM m8 Version 1934. Es folgen KM m8 Version 1935, KM m9 & m10 und schließlich KM m11 und HL m11. Die Bildunterschriften geben ein paar Informationen zu den Bildern, allerdings sind die Ortsangaben oft vage formuliert. Das Bildformat ist angenehm groß mit maximal zwei Bildern pro Seite. Die Bildqualität ist gemessen an der Herkunft überwiegend gut. Das Buch schließt mit einer allgemeinen Übersicht über die verschiedenen Halbkettenfahrzeuge der Wehrmacht. Sie enthält Vergleichsbilder von den Kettenlaufwerken, den Front- und Heckpartien sowie eine Seitenansicht aller Typen im Vergleich (Sd.Kfz. 6 bis Sd.Kfz.11). Da es noch weitere Bücher dieser Reihe zu den Halbketten geben wird nehme ich mal an, dass diese drei Seiten auch dort zu finden sind. Softcover Einband, matter Druck, 88 Seiten, durchgehend schwarz-weiß, englischer Text.

Fazit:

Schöne Zusammenstellung von Aufnahmen abseits der offiziellen Werks- und Propagandafotografie.

Weitere Infos:

Anmerkungen:

Das Buch auf der Verlagsseite könnt ihr euch hier noch einmal anschauen, inklusive einem "Durchblättervideo":

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Diese Besprechung stammt von Frank Richter - 13. Januar 2018

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