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Alclad Metallfarben – ein Farbmuster und Analyse

von Andreas Gordes

Warnung: Bei allen unseren Tipps & Tricks immer an die Sicherheit denken und wenn möglich erst an einem Probestück ausprobieren.


Alclad Metallfarben – ein Farbmuster und Analyse

Auf den letzten Ausstellungen hatte der Autor die Gelegenheit, das Angebot an Alclad II Farben zu komplettieren. Nachfolgend sollen diese nun anhand eines Farbmusters vorgestellt werden.Modellbauer, die im größeren Stil Alclad II Farben einsetzen, sollten sich für den gezielten Einsatz ein Farbmuster erstellen. Dieses kann ja aus der Resterampe kommen, doch sollte es schon dem Genre entstammen, um später bessere Dienste zu leisten - also Militärspezies sollten einen Panzer nehmen, Autobauer einen PKW etc.

Alclad Metallfarben – ein Farbmuster und Analyse

Da der Autor Flugzeuge baut, wurde hier eine SR-71 gewählt, da aufgrund der Länge alle aktuell 21 Alclad II Farben darauf Platz finden (die beiden Lexan Farben wurden ausgelassen). Das Modell wurde zunächst in drei Farben der Länge nach gespritzt: Glänzend Schwarz (Alclad), glänzend Weiss, matt Grau (Alclad Microfiller). Das vierte Viertel wurde unbehandelt belassen, hier kommt die schwarze Farbe des Modells zu Gute. Es ist zu erwähnen, dass ein Modell mit einem runden Rumpf besser als Farbmuster geeignet ist, da die Unterschiede in den Farben besser vergleichbar sind, also etwa ein A-340 wäre optimal.

Alclad Metallfarben – ein Farbmuster und Analyse

Doch wie nun die Farben analysieren und beschreiben? Wichtigster Anhaltspunkt sind der metallene Schein, in der Tabelle mit „M" gekennzeichnet. Diese Farben müssen glänzend und möglichst schwarz grundiert werden. Diese Farben haben oft eine sehr schlechte Deckkraft, d.h. sie sollten aus allen Richtungen gesprüht werden und benötigen eine große Menge an Farbe. Gekennzeichnet also mit „+" für gute, „o" für mittlere und „-" für schlechte Deckkraft.

Die Alclad II Farben sind nicht alle glänzend „g", einige erscheinen matt „m" oder seidenmatt „sm". Dies macht auch Sinn, z.B. Druckguss und Sintermetalle sind ja immer matt.

Aber machen alle Alclad II Farben überhaupt Sinn? Eine persönliche Beurteilung in „++" „+", „o", „-" und „--" soll die Meinung des Autors wiedergeben. Wer sich also an den Pluszeichen orientiert, ist mit 10 Farben bestens ausgestattet.

Weitere Kriterien, die bei Alclad II unbedingt zu beachten sind:

  • Reaktion auf Weichmacher für Nassschiebebilder
  • Haftung bei Verwendung von Klebeband
  • Verlust des Scheins bei Versiegelung mit Klarlack.

Bei diesen drei Kriterien möchte sich der Autor bisher kein Urteil erlauben.

Alclad Metallfarben – ein Farbmuster und Analyse

Alclad Metallfarben – ein Farbmuster und Analyse

Alclad Metallfarben – ein Farbmuster und Analyse

Alclad Metallfarben – ein Farbmuster und Analyse

Alclad Metallfarben – ein Farbmuster und Analyse

Alclad Metallfarben – ein Farbmuster und Analyse

Alclad II Nummer    Farbname Metall Schein  Deckkraft  Oberfläche (g, sm, m)  Urteil
101   Aluminium   + sm -
102   Duraluminium   o g o
103   Dark Aluminium   + sm +
104   Pale Burnt Metal   - g +
105   Polished Aluminium M - sm +
106   White Aluminium   o sm o
107   Chrome M - sm + +
108   Pale Gold   + g -
109   Polished Brass M o m +
110   Copper   o g o
111   Magnesium   + sm +
112   Steel   + sm o
113   Jet Exhaust   + g - -
114   Chrome for Lexan        
115   Stainless Steel M - sm + +
116   Semi Matt Aluminium   o sm +
117   Matt aluminium   + m o
118   Gold Titan M - g + +
119   Airframe Aluminium M - sm + +
120   Gunmetal   o g -
121   Burnt Iron   - sm - -
122   Gold for Lexan        
123   Exhaust Manifold   o sm -

Andreas Gordes

Publiziert am 13. Juni 2013

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