X-Wing Fighter F-2401von Thomas Lutz (1:112 Revell)
Der Revell EasyKit-Bausatz des X-Wing Fighters von Revell im Maßstab 1:112 enthält nur wenige Bauteile in SnapTite-Bauweise und ist schnell zusammengesetzt. Das Vorbild des X-Wing Fighters T-65B ist nun schon in die Jahre gekommen und wurde in der Perry-Rhodan-Werft „Andromeda 1“, ganz im Stil von Pimp-my-Jet, umgebaut und kampfwertgesteigert.
Da der alte X-Wing Fighter eine Aerodynamik ähnlich eines groben Basaltblocks hat, wurde ein zusätzliches Triebwerk am Heck montiert. Das Metagrav-Interfusions-Gel-Triebwerk pustet mit einem gigantischen Newtonmeterwert den kantigen Flugapparat auf die fast vierfache Geschwindigkeit des Vorgängers auf 4.980 km/h Höchstgeschwindigkeit. Das fünfte Triebwerk ist als kompakte Einheit mit Schnellverschlüssen am Heck angedockt. Bei geleertem Tank kann die Einheit innerhalb von Minuten komplett ausgetauscht oder betankt werden. Das Triebwerk läuft nicht permanent und ist zuschaltbar, was einen ordentlichen Boost abgibt.
Die vier modernisierten L4-S Fusionstriebwerke erhielten neue Slingbooster-Adapteraufsätze, mit denen der Speed im Betrieb auch ohne das neue Triebwerk schon auf Mach 1,3 gesteigert wurde.
Anstelle des R2D2-Roboters zur Steuerung hat der F-2401 eine eingebaute KI-Steuerung, die es ermöglicht, die Flugsteuerung alleine zu übernehmen oder einen Piloten zu unterstützen. Auf dem freien Platz ist eine ECM-Operator-Einheit eingebaut, die alle gängigen Ortungs- und Radargeräte stören kann.
Die beiden alten Laserkanonen an den unteren Flügeln wurden ersetzt durch zwei Tauschkörper (in Blau) vorne und zwei Hyperspiralfeldminen (in Rot), die kurzzeitig ein „Hyperraum-Aufriss-Feld“ erzeugen und verfolgende Raumschiffe der Gefahr eines unkontrollierten Hyperraumsprungs aussetzen.
Mit den alten starren Laserkanonen konnten die X-Wing, ganz altmodisch nur in Flugrichtung feuern. Die beiden Laserkanonen an den unteren Flügeln wurden ersetzt durch eine Desintegrator-Kanone, die drehbar unten am Rumpf montiert ist.
Diese Waffe ist um einiges wirkungsvoller und bedient einen horizontalen Winkel von fast 300 Grad. Mit der Desintegratorkanone wird der Fighter zum Interceptor und kann auf Entfernungen von mehreren tausend Kilometern sogar einen fetten Sternenkreuzer aus dem Orbit pusten. Den TIE Fightern ist der neue Interceptor weit überlegen.
Mit einer Finne auf der Oberseite der Hecksektion und zwei Vorflügeln seitlich am Bug wurde die Flugstabilität beim Atmosphärenflug stabilisiert und verbessert. Das sind immer noch kein Seitenleitwerk bzw. Vor- und Steuerungsklappen, aber mit der Vektorsteuerung (Umkehrschub der vier Fusionsmotoren) funktionieren Kurvenflüge ganz akzeptabel und viel besser wie beim alten T-65B.
Der alte Deflektorschirm wurde durch einen Paratronenkonverter-Schirm mit Schwarzschildreaktor ersetzt, der weitaus wirkungsvoller Geschosse, Energie und Materie abwehren kann. Auf die nicht mehr zeitgemäßen Photonen-Torpedos wurde komplett verzichtet, der freie Platz wurde für eine größere Kapazität der Lebenserhaltungssysteme zur Verdoppelung der Einsatzzeit genutzt. Die Cockpithaube wurde zum Schutz vor Sonneneinstrahlung und Blendeffekten beim Abfeuern der Laserkanonen in Goldgelb getönt.
Im Normalfall ist im Weltraum eine Lackierung eines Raumschiffes völlig überflüssig. Die irrwitzigen Geschwindigkeiten, die große Kampfentfernung und moderne Ortungssysteme machen eine Lackierung in Grau oder in bunten Farben unnötig.
Wie gesagt - im Normalfall. Was aber, wenn Ortungssysteme ausfallen oder gestört werden und bei einer Annäherung tatsächlich auf Sicht geflogen wird? Dann wäre eine graues oder silbergraues Raumschiff viel leichter zu erkennen als ein Schiff im Tarnmuster. Der F-2401 Interceptor bekam in der Werft ein solches Space Camouflage Scheme - so wie man den Weltraum sieht - in Schwarz, Blau und mit hellen Punkten für die Sterne auflackiert. Vor entsprechendem Hintergrund ist der F-2401 damit kaum noch zu erkennen.
Technische Daten X-Wing Fighter T-65B:
Technische Daten des X-Wing Interceptors F-2401:
Die nochmals verbesserte Version des F-2601 wird in einem Beitrag mit dem Revell-Bausatz im Maßstab 1:29 vorgestellt. Thomas Lutz, Publiziert am 21. Februar 2026 © 2001-2026 Modellversium Modellbau Magazin | Impressum | Links |