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Z-95 Headhunter

Mehrzweck-Sternenjäger, gebaut bei Incom Corp. & Sublights Products Corp.

von Michael Wittmann (1:80 Micro Galaxy Squadron)

Z-95 Headhunter

Zum Vorbild:

Die Z-95 Headhunter, auch bekannt als Z-95-Sternenjäger oder einfach Z-95, war ein Mehrzweck-Sternenjäger, der von der Incom Corporation und der Sublights Products Corporation gemeinsam hergestellt wurde. Es wurden unzählige Varianten der Headhunter produziert, darunter ein speziell für die Klonpiloten der Großen Armee der Republik während der Klonkriege entwickeltes Modell. Die Z-95 war der Vorläufer von Incoms populärem T-65B X-Wing-Sternenjäger.

Z-95 Headhunter

Obwohl der Mehrzweck-Sternenjäger Z-95 Headhunter bei Produktionsbeginn bereits veraltet war, zeichnete er sich durch Ausdauer und Anpassungsfähigkeit aus und galt seiner Zeit als respektabler und vielseitiger Kurzstreckenjäger. Benannt nach dem Coromon Headhunter, war die Z-95 mit zwei Triebwerkspaaren ausgestattet. Ursprünglich wurde sie ohne Hyperantrieb gefertigt, konnte aber mit einem rudimentären nachgerüstet werden. Da ihr jedoch eine Astromech-Schnittstelle fehlte, musste der Pilot Hyperraumrouten vorprogrammieren oder die von Datenchips bereitgestellten Sprungkoordinaten manuell in den Navigationscomputer eingeben. Die Z-95 war außerdem für ihr beengtes Einmann-Cockpit bekannt. 

Z-95 Headhunter

Trotz dieser Nachteile verfügte die Z-95 über eine interne Klimatisierung und zwei an den Flügelspitzen montierte, leistungsstarke Blasterkanonen. Sie besaß außerdem Raketenwerfer mit Erschütterungswirkung und eine mittig angebrachte Ionenkanone, die Deflektorschilde durchdringen konnte. Die Z-95 war der Vorläufer des äußerst erfolgreichen T-65B X-Wing-Sternenjägers von Incom, der Technologien und Konstruktionsmerkmale der Z-95 nutzte. Ein weiterer Nachfolger des Headhunters war die Z-96, die nach den Klonkriegen eingeführt wurde.

Z-95 Headhunter

Während des Galaktischen Bürgerkriegs setzte die Allianz zur Wiederherstellung der Republik weiterhin Z-95 ein. Obwohl sie etwas langsamer und weniger wendig als ihre Nachfolger, darunter die T-65B, waren, erwiesen sich die Z-95 als unverzichtbarer Bestandteil der Luftnahunterstützung des Sternenjägerkorps der Rebellenallianz. Die TIE-Jägerpiloten der Imperialen Marine nannten die Z-95 „Schädel“. 

Obwohl sie längst nicht mehr militärisch genutzt wurden, waren Z-95-Maschinen noch 29 Jahre nach dem Ende des Galaktischen Bürgerkriegs bei Schmugglern, Gangstern, Piraten und anderen, die legalen wie illegalen Geschäften nachgingen, sehr beliebt.

Piloten der Bürgerflotte flogen Z-95 während der Schlacht von Exegol im Jahr 35 NSY. Quelle: Wookiepedia

 

Z-95 Headhunter

Zum Modell:

Das Modell stammt aus der Serie 9 Micro Galaxy Squadron von Jazwares. Die Fertigmodelle sind recht gut detailiert und bieten oft Modelle von Star Wars die es als klassischen Modellbausatz so nicht gibt. Die Z-95 ist so eines. Im Maßstab 1:80 sticht er nicht so stark von den 1:72er Modellen von Bandai weg. Die Lackierung der Modelle hat halt was Spielzeughaftes und auch teilweise die beweglichen Teile. 

Z-95 Headhunter

Bei diesem Modell habe ich die Öffnungen, die durch das bewegliche Cockpitdach zwangläufig entstehen, verspachtelt. Dann wurde es neu lackiert in den Farben der Roten Staffel der Rebellenallianz. Da es der Vorgänger des X-Wings war habe ich mich daran orientiert. Auch wurde das Modell sehr gebraucht dargestellt wie die meisten Raumschiffe der Rebellen. Das Modell kam mit einem 0,4mm Plexiglasstab auf eine 3d gedruckte Base. Das sind nette kleine Zwischenprojekte, die meine Star Wars Sammlung stetig wachen lassen. 

Z-95 Headhunter

Weitere Bilder findet ihr auf meinem Instagram Account unter: blue_patriot_mustang_

Michael Wittmann

Publiziert am 04. Mai 2026

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