Science FictionMike Wittmannvon Making of (1:72 Bandai)
Prolog und DefinitionAls Prolog können wir 1:1 den Beitrag Teil 46 unseres Online-Kurses Plastikmodellbau für Anfänger empfehlen, in dem das Wesentliche zum Thema „Science Fiction“ bereits vorgestellt ist. Science Fiction (dt. = Naturwissenschaft Fiktion) ist ein Genre in Literatur, Film und Kunst. Charakteristisch sind meist wissenschaftlich-technische Spekulationen, Raumfahrtthemen, ferne Zukunft und zukünftige Entwicklungen. Mittlerweile wird SF meist als Synonym für Kinofilme, die in einer erdachten Zukunft spielen benutzt. Star Wars ist eine diese Geschichten ... Die Sparte in nur einem Stichwort beschrieben: „Warp 12“ BackgroundMining Guild Tie Fighter - Schauen wir mal was wir auf den Tisch liegen haben. Ein Tie Fighter von Bandai in 1:72. Das wäre dann der zwölfte Jäger der Tie Serie den ich baue. Deshalb wollte ich diesmal einen, der nicht Grau ist. Hier kommt die Minengilde ins Spiel. Dazu eine kurze Einführung zum Tie Fighter der Minengilde. Die TIE/mg Mining Guild Sternenjäger, auch bekannt als Mining Guild TIE Jäger , waren modifizierte TIE/ln Raumüberlegenheits-Sternenjäger, deren Einsatz der Mining Guild aufgrund ihrer Verbindung zum Galaktischen Imperium gestattet war. Um die Jäger deutlich von denen des Galaktischen Imperiums zu unterscheiden , erhielten sie eine gelbe Lackierung. Ihre Stabilisatoren wiesen zudem eine Aussparung auf , wodurch sie nur noch acht statt zwölf Solarkollektoren besaßen . Dies verbesserte zwar ihre Sicht, verringerte aber ihre Kampfkraft und Manövrierfähigkeit erheblich. Sie waren mit einer Basisschildkonstruktion ausgestattet, um die Investitionen in Ausrüstung und Pilotenausbildung zu schützen. Die Bergbaugilde rüstete die Sternenjäger außerdem mit Spezialsensoren zur Erkennung und Analyse wertvoller Ressourcen nach. In Modellversium finden sich weitere Galeriebeiträge und Informationen zum Tie Fighter unter: https://www.modellversium.de/galerie/artikel.php?id=17333&origin=mb https://www.modellversium.de/galerie/artikel.php?id=17667&origin=mb Wie im Online-Kurs für Anfänger Teil 3 „Vorbereitung“ gelernt sehen wir jetzt nach was wir in der Schachtel haben.
Es sind 7 Spritzlinge in verschiedenen Farben. Ein Decalbogen, Aufkleber und natürlich die Bauanleitung.
Ich lege Alles auf meiner Arbeitsplatte zurecht und richte mir auch den Seitenschneider, Messer und Kleber her.
Da der Jäger, den ich bauen möchte je zwei Kollektoren weniger hat schaue ich erst mal welche Bereiche ich entfernen muss.
Dann trenne ich mit einer kleinen Säge und dem Teppichmesser die Bereiche ab. Bild 8 - 10.
Dann gehts ganz normal mit dem Cockpit weiter.
Grundplatte und Sitz werden verklebt ...
... die Steuersäule und die Halbschalen werden noch einzeln gelassen zum Bemalen.
Dann wird das Innenleben des Cockpits und der Pilot Lackiert. Das Cockpit in einem Dunklem Grau Tamiya XF- 63 und Hellem Schwarz.
... und der Pilot ist in Erdtönen Tamiya XF-92 gehalten passend zur Minengilde.
Dann werden die Schalen verschlossen und in das Rumpfteil eingebaut.
Dann richte ich die Flügel zu Lackieren her. Ich lasse die Abschlussstücke noch an einem Punk an den Spritzlingen weil dadurch das lackieren einfacher ist.
Dann gehts an die Klarsichtteile. Bei den Star Wars Modellen von Bandai hat man immer vier Möglichkeiten zur Darstellung. Einmal klassisch mit Klarsichtteil, einmal nur den Rahmen (das kommt davon weil bei den Filmmodellen keine Scheiben drinnen waren um Spiegelungen zu vermeiden) und dann kann man den Rahmen mit Decals oder Aufkleber machen wenn man nicht lackieren will.
Ich mache es klassisch mit Klarsichtteil und abkleben. Weil es einfach das bessere Endergebnis erzeugt. Dazu klebe ich eine Scheibe nach der anderen ab und Schneide am Rand entlang.
Da ich den mitgelieferten Ständer immer gegen einen 4mm Plexiglasstab ersetze musste ich in der Base und im Modell die Aufnahmen bohren.
In der Base habe ich zur besseren Stabilität noch ein Holzplättchen eingeklebt.
Somit wäre jetzt alles Lackierfertig
Es folgt eine dunkelgraue Schicht die gleichzeitig als Grundierung und für den Scheibenrahmen und die Streifen dient.
Der Scheibenrahmen wird abgeklebt ...
... und alle Teile bis auf die Kollektoren in Gelb Tamiya XF-3 lackiert.
Die Abklebung des Scheibenrahmens wieder entfernt.. Die Kollektoren werden mit Schwarz Tamiya XF-1 lackiert und die Rahmen angebaut mit den entsprechenden Abschlussleisten.
Dann Prüfe ich alles auf korrekten Sitz.
Sollte etwas nicht passen hätte ich jetzt noch die Möglichkeit etwas zu ändern.
Da der Kollektor an der Vorderseite nun Schwarz durchscheint wird er Gelb bemalt.
Jetzt wird mit hellem Grau Tamiya XF-54 die Endteile des Rumpfes bemalt.
Jetzt folgt die Detailbemalung der Flügel ...
... des Rumpfes und der Base. Hierzu verwendete ich die Real Color Stifte von AK Creative in den Tönen Dark Aluminium RCM011, Gun Metal RCM032, Aluminium RCM010 und Matt Schwarz RCM033
Die Base wurde wie bei allen meiner Star Wars Modellen mit einem Holzrand eingefasst und in Schwarz bemalt und dann alles mit mattem Klarlack Tamiya XF-86 versiegelt.
Nach dem Durchtrocknen folgt das Panel Line Washing. Hierzu wird mit einer Art Füller das Wash direkt in die Vertiefung oder Erhebung aufgebracht wo es sich dann, durch die Kapillarwirkung, verteilt und somit für eine Tiefenwirkung sorgt.
Das Panel Line Wash ist auch von Tamiya. Hier sieht man schön den Unterschied, oben mit und unten ohne das Bearbeiten der Teile.
Nun wird das Modell fertig zusammengebaut.
Hier nun ein Bild mit dem Modell und allen Farben, Werkzeugen usw die ich für die Fertigstellung des Modells verwendet habe.
Das Modell ist jetzt dank KI einsatzfertig oder bereit für die Vitrine.
EpilogStellvertretend für die Sparte Science Fiction wurde eine Sonderversion des TIE Fighhters vorgestellt. Auch wenn der X-Wing und der TIE Fighter recht utopische Raumjäger sind, die sich wie die tollkühnen Piloten im Ersten Weltkrieg, spannende Dogfights liefern, bleiben solche Maschinen immer noch eine wahre Fiktion. Happy Modeling!
Galerie Mike Wittmann auf Modellversium: https://www.modellversium.de/galerie/modellbauer.php?id=5023 PS: Für die Sparte „Science Fiction“ gibt es ein riesiges Angebot an Bausätzen in unterschiedlichen Skill Levels und Maßstäben. Wir empfehlen Anfängern im Plastikmodellbau sich zu Anfang eher einfachere Bausätze auszusuchen, die viel Spaß beim Zusammenbau garantieren, für einen Wow-Effekt sorgen und Lust auf weitere Bauprojekte und Modelle machen. Für Anfänger geeignet könnten z.B. folgende Kits sein:
Making of Publiziert am 30. August 2026 © 2001-2026 Modellversium Modellbau Magazin | Impressum | Links |