MIA - Missing in Actionvon Joachim Forg (1:72 Eigenbau)
Die IdeeImmer wieder erfährt man, dass noch heute Wracks aus dem Zweiten Weltkrieg im pazifischen Raum (aber nicht nur dort) gefunden werden. Verwitterte Relikte, die von den Kämpfen zurück blieben und stets auch mit menschlichen Schicksalen verbunden sind. Ungeklärte Vermisstenfälle nach den Einsätzen wurden seitens der Amerikaner mit dem Vermerk MIA (Missing in Action) in den Mission Reports festgehalten. So entstand die Idee, dieses Thema in einem Diorama umzusetzen. In einem Mangrovenwald einer namenlosen Insel im Pazifik kommen die Wrackteile einer P-40 Warhawk bei Niedrigwasser ans Tageslicht. Das DioramaEine bemalte und mehrfach lackierte Styrodurplatte diente als Basis dafür. Auf dieser brachte ich die separat und vorher gebastelte Vegetation an. Um es kurz zu machen: Bis auf Streu-und Belaubungsmaterial aus dem Handel ist der komplette „Dschungel" selbst gemacht. Er wurde aus Papier, Paketschnüren und deren Fasern, Besenborsten und natürlichen Ästchen hergestellt. Auch die beiden Vögel sind selfmade und wurden aus Papier und kleinen Fetzen Toilettenpapiers gebastelt. Als Wrackteil wählte ich das Leitwerk einer P-40. Es entstammt dem sehr schönen Bausatz von Airfix und mir tat es in der Seele weh, die Bauteile zu zerstückeln. Dann verpasste ich dem Leitwerk ein paar Beschädigungen aus Plastik und Papier, um es danach zu bemalen und „schrottig" wirken zu lassen.
Ich hoffe, das Ergebnis gefällt und gibt vielleicht anderen Modellbauern Anregungen zu ähnlichen Dioramen! Joachim Forg Publiziert am 06. Januar 2026 © 2001-2026 Modellversium Modellbau Magazin | Impressum | Links |