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R.M.S. Titanic

von Patrick Kirchesch (1:700 Revell)

Ganz kurz vorweg: Die Geschichte der Titanic werde ich mir hier ersparen, das haben bereits viele Modellbauer hier getan, auch ich selbst bei einem kleineren Modell dieses berühmten Schiffes.

R.M.S. Titanic

Zum Modell:

Wer die Titanic kennt und mag, der weiß es sehr wohl zu schätzen, dieses Schiff in allen erdenklichen Maßstäben bauen zu können. Dabei können je nach Aufwand auch echte Schmuckstücke entstehen.

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Der Bausatz von Revell im Maßstab 1:700 ist in meinen Augen bisher der beste Bausatz, was die Formtreue betrifft. Die Teileanzahl ist spärlich und der Bausatz bietet Bastelspaß sowohl für den Neuling, wie auch für den detailverliebten Nietenzähler. Wer alles Machbare rausholen will, kann sich hier sehr gut austoben.

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Ich habe mich dazu entschieden, das Modell etwas zu verfeinern. Dazu bestellte ich ein Holzdeck aus Fernost, denn das gibt dem Modell einen sehr lebendigen Touch. Allerdings muss ich zugeben, dass man damit etwas schummelt. Draufkleben ist wohl einfacher als lackieren. Des weiteren wurde die Takelung aus Echthaar gefertigt, die ich in einem Afroshop besorgte. Und das war ganz klar der schwierigste Teil. Für die Spannseile der Marconi-Funkantennen habe ich zwei Versuche unternommen, bevor es schlussendlich doch geklappt hat.

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Ich denke, das schönste gebaute Schiff sieht auf einem Sockel einfach nur traurig aus und gehört dort nicht hin. Trotz des Vollrumpf-Modells fertigte ich wieder eine Styroporplatte mit Toilettenpapier und Weißleim. Das Modell kann sich so wesentlich besser sehen lassen.

Für die Fotos ging ich nach draußen, um den echten Himmel als Hintergrund zu bekommen.

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Das Einzige, was hier retuschiert wurde, ist der Rauch aus den Schornsteinen. Es war wohl zu windig, damit die Rauch-Imitation stabil über dem Modell schweben konnte. Aber auf die Schwarz-weiß-Fotos bin ich sehr stolz und sie bringen das Modell sehr nah an das, was vor 112 Jahren im Nordatlantik vor der Küste Großbritanniens so geschehen ist: Die Titanic stach am 10. April 1912 in See.

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Fazit:

Ganz entspannt verliefen die 200 Stunden Arbeit am Modell. Sehr geschmeidig und ohne Wutanfälle entstand das Ergebnis. Nicht mal der Geduldsfaden riss, auch wenn man es bei der Takelung wörtlich nehmen kann. Ab in die Vitrine damit!

R.M.S. Titanic

Patrick Kirchesch

Publiziert am 19. April 2024

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