MH-6J Little Bird(ICM - Nr. 48369)
Produktinfo
BesprechungEntwickelt für den Einsatz als Scout-Hubschrauber, kamen die ersten OH-6 Versionen Ende der Sechziger Jahre für die US Army Aviation im Vietnam zum Einsatz. Die OH/AH/MH-6 Familie wurde über die Jahre hin vielmals modifiziert wobei zahlreiche Versionen, Modifikationen und Einzelexemplare entstanden. ICM überraschte gegen Ende 2025, als eine MH-6J aus neuen Werkzeugformen angekündigt wurde. Bis anhin hatte man in 1:48 nur mit den Academy- und Hasegawa-Bausätzen die Möglichkeit, moderne MD500 zu bauen. Während Academy dazu geneigt war, MD500 Bausätze von eher ungewöhnlichen Vorbildern zu veröffentlichen (Mastvisiere wurden nie serienmässig eingebaut und Panzerabwehrraketen waren nur sehr kurz populär), hatte Hasegawa eher die klassischen OH-6D und MD500 veröffentlicht. Erwähnt werden soll auch die MD500-Serie von Fujimi in 1:48, welche sich den selben originalen Vorbildern bediente wie Hasegawa/Academy. Tamiya und AMP/MikroMir beliessen es in 1:48 bei OH-6A mit V-Leitwerk, also keine modernen Varianten. Doch nun zum ICM-Bausatz: Mit der passenden Bausatznummer 48369 (die allerersten OH-6 wurden als Hughes model 369 bezeichnet) erschien anfangs Februar 2026 die ICM-Formneuheit in den Läden. Schachtelbild und Titel lassen schnell darauf schliessen, dass hier eine frühe J-Variante aus den Neunziger Jahren dargestellt werden kann. Eine Wahl welche einerseits überrascht (gibt es diese Version ja noch nicht von anderen Herstellern). Andererseits auch nicht, da die MH-6J als gute Ausgangsbasis für weitere moderne AH-6/MH-6-Versionen dienen kann. Ausserdem hat ICM bereits eine neue Serie mit Black Hawk Hubschraubern aufgelegt, da bietet sich in Zukunft ein Kombi-Pack zum Thema 160 SOAR an. Wie auf dem Schachtelbild angedeutet ist die MH-6J unbewaffnet, aber mit den Abseilvorrichtungen für die Soldaten ausgestattet.
Öffnet man die kompakte und stabile Bausatzschachtel, fallen die gut eingepackten Spritzgussrahmen auf. Die Klarsichtteile sind separat verpackt. Beim Sichten der Teile kann einem schon das Wasser im Mund zusammenlaufen: Die Paneltrennlinien sind fein versenkt, Nieten und Schraubenköpfe sind zahlreich vorhanden, Formationslichter sind am Heckträger angegossen, Gussfehler sind keine zu finden, Auswerfermarken verschwinden grösstenteils beim Zusammenbau, überschüssiger Kunststoff und Grat sind nicht zu finden, die Oberflächen sind glatt, Teileverzug nicht erkennbar. Die beiden hellgrauen Gussrahmen beinhalten gemeinsam 143 Teile, wovon ein paar wenige aber nicht gebraucht werden. Die Klarsichtteile hinterlassen ebenfalls einen hervorragenden Eindruck. Stichtort Nieten: ICM hat die erhabenen Nietreihen sehr schön dem Original nachempfunden. Am MH-6-Rumpf findet man zum Teil Nietreihen und Panels, welche an anderen MD500 so nicht vorhanden sind. Dies ergab sich durch Um- und Rückbauten sowie partiellen Verstärkungen der Zelle, insbesondere im Bereich oberhalb des Triebwerks. Stichwort Gravuren: Beinahe alle Gravuren für die einzelnen Panels sind wiedergegeben. Linksseitig fehlen die zwei Handlochdeckel beim Rumpf-Heckträger-Übergang und sollten vollständigkeitshalber nachgraviert werden. An der rechten Rumpfseite fehlt das Schauglas für den Triebwerkölstand, der Deckel zum Einfüllen des Triebwerköls und der Deckel zum Betanken. Die Deckel lassen sich einfach nachgravieren, das Schauglas könnte man sogar ausbohren und mit Klarsichtmaterial darstellen. Der runde Handlochdeckel, welcher unterhalb der viereckigen Bypasstüre eingraviert ist, gibt es am Original rechtsseitig nicht. Die kleine Öffnung für den Triebwerksandfilter-Ausstoss fehlt, diese müsste neben der rechten unteren Ecke der Bypasstüre sein. Den rechtsseitigen Aufstiegstritt (Klappdeckel) hat ICM korrekterweise weggelassen. Figuren liegen dem Bausatz nicht bei. Das ist eigentlich nicht so schlimm, gibt es doch zahlreiche Figurensets, welche von Zurüstherstellern bezogen werden können. Andererseits wird hier die Variante zum Transport von Spezialeinheiten verkauft, ohne irgendetwas zum Transportieren beizulegen. Da ICM für ihre eigenen Bausätze aber auch schon Figurensets veröffentlicht hat, ist das bei Folgeversionen zu erwarten.
Der Zusammenbau beginnt mit der Kabine und dem Cockpit (Baustufe 01-09). Alle Teile in diesen Bauabschnitten sind in den Abmessungen stimmig und finden am richtigen Ort ihren Platz. Bei den Bauteilen A23 und A24 handelt es sich um einen Zusatztank, welcher in der Kabine eingebaut war, um die Flugdauer zu verlängern. Das Einzige, was man hier etwas vermisst sind die Sitzgurte für die beiden Cockpitsitze und der Handfeuerlöscher. Bauteil A28 ist die «Trennwand» zwischen Cockpit und Kabine und sollte kabinenseitig noch mit etwas Struktur aufgewertet werden, da dieser Teil durch die offenen Türen gut einsehbar bleibt. Ausserdem sind dort drei Auswerfermarken vorhanden, welche man flachschleifen sollte. Bauschritte 10 und 11 befassen sich mit dem Einbau der Antennen, Sensoren, Starterlüftungseinlass und Positionslichter in die rechte Rumpfhälfte, im nächsten Schritt wird das Cockpit/Kabinenteil in die rechte Rumpfhälfte montiert. Eine etwas fummelige Arbeit, da man an mehreren Ecken gleichzeitig arbeiten muss, bis die Kabine sauber in der Rumpfhälfte ausgerichtet ist. Nun folgen ganze zwölf Bauschritte, welche sich dem Zusammenbau des Rotorkopfes samt Hauptgetriebe widmen. Es darf erwähnt werden, dass es sich Academy/Hasegawa/Fujimi bei ihren Modellen sehr leicht gemacht haben, diesen Bereich darzustellen: Er existiert bei diesen Herstellern sozusagen nicht. ICM hat dagegen wirklich an alles gedacht: Getriebe, Mastbasis, Mast, Flugsteuerungshebel und -stangen, rotierende und statische Taumelscheibe sowie Schere, alles ist da und hat seinen korrekten Platz. Dies dürfte wohl auch die filigranste Arbeit beim ganzen Zusammenbau sein, trockenpassen empfiehlt sich. Der Mast wird so verbaut, dass der Hauptrotor später drehbar bleibt. Die Bohrung der oberen Taumelscheibe ist etwas zu klein gegossen: Damit der rotierende Mast in die Taumelscheibe passt, muss hier etwas aufgebohrt werden. Nach hinten wird der Rumpf mit dem Bauteil B24 vertikal abgeschlossen. Im Original ist dies einer der Triebwerksluft-Filter, mit scratchbau und nachgravieren kann man hier aber leicht noch etwas Struktur am Bauteil anbringen. Ist dieser Bereich fertig zusammengebaut, findet alles über der Kabine in der rechten Rumpfhälfte seinen Platz. Entgegen der Bauanleitung empfiehlt es sich, die rotierenden Teile separat zusammenzubauen und erst nachher in den statischen Teil einzufädeln. Wenn man Bauteil B53 weglässt und die beiden Getriebehälften A42 und A43 erst nach dem Zusammenbau der Rumpfhälften montiert, vereinfacht man den Zusammenbau und der nachträgliche Rotoreinbau ist kinderleicht. In den folgenden Bauschritten 26-29 wird die linke Rumpfhälfte mit den entsprechenden Kleinteilen ausgestattet und das zweiteilige Turbinenabgasrohr zusammengesetzt.
Im Bauschritt 29 werden die beiden Rumpfhälften nun zusammengebaut und dazwischen das Abgasrohr platziert. Bauteil B31 ist ein Teil des Turbinentriebwerks (Brennkammer). Das Triebwerk der neueren Generation (Series IV, Rolls-Royce) ist nämlich etwas grösser als die früher verbauten Triebwerke, daher der Cut-out unterseitig in den Triebwerksverschalungen. Die beiden unteren Schnellverschlüsse zum Schliessen der Triebwerksverschalungen fehlen, können mittels scratchbau aber sehr einfach ergänzt werden. Der hintere Abschluss der Triebwerksverschalungen hat ICM gerade/vertikal gegossen, das Original weist dort eine kleine Stufe nach oben hin gegen den Rumpf auf. Auch das lässt sich im Eigenbau korrigieren. Die nächsten Bauabschnitte 30-34 befassen sich mit dem Zusammenbau der Steuerhebel und dem Instrumentenbrett. Die Instrumentenkonsole ist eine frühe schmale Ausführung (I-Type) mit wenig Bildschirmen, was für diesen Bausatz auch korrekt ist. Spätere Ausführungen sowie Instrumentenbretter einiger Zivilversionen weisen eine andere Bauform auf (T-Type). An den Konsolenseiten sind sogar die Lüftungsteile für die Cockpitbelüftung korrekt wiedergegeben. Zwei Decals sind für die Instrumentenkonsole vorhanden. Ist hier alles zusammengebaut, kann man die Konsole zusammen mit den Heckrotorpedalen im Cockpit von vorne einbauen (Bauschritt 35-39). Ein Einbau eines zusätzlichen Bug-Gewichts (damit der Helikopter kein tailsitter wird) ist in der Anleitung nicht erwähnt und auch nicht nötig. Dann folgt der Zusammenbau des Landescheinwerfers (Bauteil B22 und G1). Nun wird gemäss Anleitung die Cockpitverglasung (G2) im Rumpf montiert. Diesen Schritt sollte man aber erst gegen Schluss des Zusammenbaus machen, um die Lackierung des Rumpfs zu erleichtern. Bevor man die äusserst sauber gegossene Verglasung einbaut, sollte man noch deren Deckenverglasung von innen her schwarz matt bemalen. Dabei handelt es sich um eine Massnahme, welche am Original den Nachteinsätzen geschuldet ist (um Reflexionen im Zusammenhang mit der Benutzung von Nachtsichtgeräten zu vermeiden). Die Cockpitbelüftung wird durch eine Klappe in der Rumpfspitze reguliert, diese ist im Klarsichtteil G2 eingraviert. Im Original ist die Klappe ein paar Zentimeter weiter nach hinten versetzt. Das lässt sich aber einfach korrigieren, indem man die Form der Gravur ausbohrt und anschliessend an der Teile-Rückwand wieder verschliesst. Nicht vorhanden sind am Klarsichtteil der Innenrahmen, die Haltegriffe zum Einstieg, Pitot-Rohr und Temperatursensor, dies wäre im Spritzguss aber auch zu filigran zum Herstellen. Weiter geht es mit dem Anbau der Teile unter dem Rumpf (Bauschritt 42+43). Bei den Kleinteilen handelt es sich um Antennen, die Antikollisionslichter (rot und abgeschwärzt) und eine Abdeckung unterhalb der beiden Triebwerksverschalungen. Die OH-6/MD500 kann mit einem niedrigen oder mit einem hohen Landegestell ausgestattet werden. Das haben Academy und Hasegawa bei ihren OH-6/MD500 schlecht umgesetzt, ICM hat hier tadellose Arbeit geleistet. Das Kufen-Landegestell besteht aus einem linken und einem rechten Bauteil. Der Anbauwinkel muss selbst eingestellt werden, die Steckverbindungen sind hier relativ kurz. Die Federbeine weisen die typischen abgestuften Verkleidungen auf. Die Spitzen der Kufenrohre liegen als separate Bauteile bei, was ein Indiz für weitere Versionen seitens ICM ist. Beim Landegestell handelt es sich um die niedrige Ausführung in belastetem Zustand. Optisch scheinen die Dimensionen des Landegestells sehr gut getroffen zu sein. Ein Vergleich mit dem Original ist schwierig, die Dimensionen (Winkel, Kufenrohrdurchmesser, Kufenrohrlänge) dürften aber mit dem niedrigen Landegestell der MD500 übereinstimmen. Was fehlt, sind die Aufnahme-Zapfen für die ground handling wheels (auf dem Kufenrohr vor der hinteren Strebe; zur Aufnahme der Räder) und je eine Lasche, welche auf halber Länge des Kufenrohrs nach innen zeigt (zur Montage eines Schleppdeichsels). Bauschritte 44 bis 48 komplettieren den Rumpf mit Einstiegstüren (optional), Triebwerkeinlass-Abdeckung (hinter dem Rotorkopf, 2 Versionen) und den Kabinenträgern für die externen Sitzbretter. Die beiden Cockpittüren bestehen jeweils aus einem einzigen Klarsichtteil (Scheibe mit Rahmen), daran werden innen(!) und aussen die Türgriffe montiert. Für die Bauoption ohne Türen müssen an den Rumpfteilen die Türscharniere abgetrennt werden. Die Bauteile A19 und A29 können zwar mit Antennen/Sensoren bestückt werden, der oben liegende Triebwerkansaugfilter wurde aber schlicht vergessen darzustellen. Fotos des Originals von oben sind rar, es ist jedoch anzunehmen, dass alle militärischen Versionen die Triebwerkluft von oben ansaugen und diese vorher durch einen Filter strömt. Für die beiden Querträger der externen Sitzbretter ist keine exakte Position vorgegeben, d.h. es sind keine Passstifte für die Montage im Kabinenboden vorhanden. Daher empfiehlt es sich auch hier von der Bauanleitung abzuweichen und vorgängig ein Sitzbrett mit den beiden Querträgern zusammenzubauen, dann diese Unterbaugruppe durch die Kabine schieben und erst dann am Kabinenboden fixieren. Dies ermöglicht es die beste Position und Ausrichtung zu finden. Als nächstes wird der Heckausleger zusammengebaut (Bauschritt 49-52). Auch hier weiss die Detaillierung zu überzeugen. Wer will kann lediglich noch die Stromkabel am Heckgetriebe und den Aufbockpunkt vorne unten am Heckträger in Eigenregie ergänzen. Bauteil B28 ist eine Verlängerung des Heckauslegers und ist typisch für AH-6/MH-6/MD500 Versionen mit stärkerem Triebwerk und verlängerten Hauptrotorblättern. Das Heckgetriebe wird so montiert, dass die Achse des Zweiblatt-Heckrotors waagrecht steht. Dies wurde bei späteren AH/MH-6 Versionen geändert.
In den nächsten Abschnitten wird auf den Anbau der linksseitigen Abseilvorrichtung eingegangen. Den korrekten Einbauwinkel der Seilaufhängung ergibt sich mit dem Einbau der Stützstreben (Bauteile B56 und B57). Die Seile zum Abseilen sind im Bausatz nicht enthalten. Bauschritte 57-59 widmen sich dem Zusammenbau der Stabilisierungsflossen. Hier findet man einen kleinen Unterschied zum Bild auf dem Schachteldeckel: Während das Bild einen verlängerten Sporn unter der Seitenflosse zeigt, ist im Bausatz der korrekte kurze Sporn vorhanden (die verlängerten Sporne wurden erst bei späteren Modifikationen/Upgrades verbaut). Das weisse Positionslicht an Bauteil A48 fehlt, kann aber sehr einfach im Eigenbau dargestellt werden. In den letzten Bauschritten geht es hauptsächlich um die Platzierung der Antennen (zwei Verschiedene Varianten) im Aussenbereich, den Anbau der Abseilvorrichtungen und der Installation der Haupt- und Heckrotorblätter. Die Rotorblatt-Schwenkdämpfer sind bereits an den einzelnen Hauptrotorblättern angegossen. Die Verwindung des Rotorblattes von 7° (gemessen von Blattwurzel bis Blattspitze) wurde von ICM nicht berücksichtigt, fällt aber in diesem Massstab niemandem auf. Die Form der Hauptrotorblätter ist ansonsten stimmig, auch an die trim tabs zum Einstellen des Spurlaufs wurde gedacht. Daher eine Bitte, liebe Modellbaufreunde: Die Rotorblätter der OH-6 sind aus Metall gefertigt und nur jeweils 12 Kilogramm schwer. In Parkposition ist somit nur ein sehr kleiner Durchhang der Rotorblätter zu beobachten. Hängen die Blätter zu sehr durch, würden sie beim Anlassen/Abstellen den Heckträger durchschlagen. Die Drehrichtungen von Haupt- und Heckrotor stimmen (Grüsse an Italeri, welche damit schon Probleme hatten).
Im zweitletzten Arbeitsschritt werden die abgerundeten Spitzen der Landekufen (Teile B25) angebaut. Spritzrahmen B beinhaltet neben den hier einzubauenden abgerundeten Kufenspitzen noch zwei weitere Varianten (B26 mit flachem Ende und B27 mit stumpfem Ende), welche aber für die Bauoptionen dieses Bausatzes nicht benötigt werden. Auf der Bausatzschachtel sind fälschlicherweise andere Kufenspitzen abgebildet, analog den Bauteilen B26. Ein schneller Probebau brachte keine Mängel hervor. Im Grundsatz gilt: Wer genau arbeitet wird vor wenig Probleme gestellt Die letzten zwei Seiten befassen sich mit den Bemalungsoptionen, wobei sich die Variationen auf die Decals (Serienummern) beschränken. Das Finden des richtigen Schwarz-Tons oder der Schwarz-Variationen ist hier wohl entscheidend, um das Modell etwas zu beleben. Grundsätzlich werden die Hubschrauber des 160 SOAR sehr gut gewartet, mit dem Ausbessern der Bemalung und dem Anbringen sauberer Dichtfugen scheinen die Amerikaner aber immer noch keinen Berufsstolz zeigen zu wollen. Ausserdem hinterlassen Abgase, verspritzter Treibstoff, Öl und Fett ihre Spuren im matten Aussenlack. Daher sind verschiedene Schwarztöne durchaus realistisch.
Die Decals sind scharf und versatzfrei gedruckt und erlauben die Dekoration von vier verschiedenen Serienummern des 160th Special Operations Aviation Regiment, eingesetzt in den neunziger Jahren. Eine kurze Recherche ergibt, dass mindestens zwei dieser Serienummern (Assembly Variant 1) nachweislich an der Operation «Gothic Serpent» in Mogadischu beteiligt waren. Darstellbare Maschinen:
Stärken:
Schwächen:
Anwendung: Einfach FazitUneingeschränkt Empfehlenswert, grosses Lob an ICM. Out of Box entsteht ein sehr ansprechendes Modell, welches auch für Bastelanfänger geeignet ist. Was an Kleinteilen fehlt (Seile zum Abseilen, Gurte, Figuren, etc.) wird die Zubehörindustrie schnell feststellen und entsprechend darauf reagieren. Die oben genannten Schwächen sind nicht als harsche Kritik zu verstehen (es ist ein «Jammern» auf sehr hohem Niveau), sie lassen sich mit ein bisschen Plasikspenglerei einfach beseitigen. Das Preis/Leistungsverhältnis für den ICM-Bausatz von ca 30-35 Euro ist absolut fair, wer sich eine Academy/Hasegawa/Fujimi Version für denselben Betrag beschafft hat einen schlechten Deal gemacht. Weitere InfosAnmerkungen: Variantenauflagen der MH-6/AH-6 von ICM sind zu erwarten, darauf deuten die Unterteilung der Bauteile und die «Fehler» im Deckelbild. Eine bewaffnete AH-6J ist wohl am naheliegendsten. Ob aber auch eine moderne AH-6 mit dem Sechsblatt-Hauptrotor und dem verstärkten Landegestell möglich ist oder eher ein Backdate in Richtung OH-6 aus der Vietnam-Ära (evtl. ein Set mit Cobra/Bronco?) bleibt fraglich, da es zellenseitig viele Variantenunterschiede zu berücksichtigen gilt. Es bleibt zu hoffen, dass sich ICM intensiv mit den recht unübersichtlichen Varianten der MD500-Familie befasst und die Änderungen an den Bauteilen berücksichtigen und umsetzen kann. Diese Besprechung stammt von Melgg Lütschg - 05. Mai 2026 © 2001-2026 Modellversium Modellbau Magazin | Impressum | Links |
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