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Heinkel He 177A-3 Greif

(Special Hobby - Nr. SH 48210)

Special Hobby - Heinkel He 177A-3 Greif

Produktinfo

Hersteller:Special Hobby
Sparte:Flugzeuge Militär WK2
Katalog Nummer:SH 48210 - Heinkel He 177A-3 Greif
Maßstab:1:48
Kategorie:Bausätze (Plastik)
Erschienen:Mai 2026
Preis:101,-Eur (UVP)
Inhalt:
  • 14 Spritzlinge aus Polystyrol-Kunststoff, zwei davon doppelt
  • 1 Spritzling mit Klarsichtteilen
  • 1 Bogen mit Fotoätzteilen
  • 6 Resinteile, vier davon aus 3D-Druck, eines davon transparent
  • Farbige Bauanleitung
  • Kartonschachtel (Toploader).

Besprechung

Die Heinkel He 177 - zum Original

Der einzige schwere Bomber, der von der deutschen Luftwaffe während des Zweiten Weltkriegs entwickelt wurde, war die Heinkel He 177A. Die Entwicklung dieses Flugzeugs begann 1936, als die Firma Heinkel unter der Bezeichnung „Bomber A“ die Spezifikationen für einen schweren Bomber erhielt. Die Anforderungen waren äußerst anspruchsvoll, und der Entwicklungsprozess gestaltete sich langwierig und schwierig; mit der Umsetzung wurde der Konstrukteur Siegfried Günter beauftragt. Die Konstruktion der Heinkel He 177 war höchst ungewöhnlich. Besondere Schwierigkeiten bereiteten die Triebwerke: es handelte sich zwar um ein viermotoriges Flugzeug, doch waren jeweils zwei Motoren zu einer Einheit gekoppelt, die einen einzelnen Vierblattpropeller antrieb. Ursprünglich wurden DB-601-Motoren kombiniert; diese Einheiten erhielten die Bezeichnung DB 606. Der Erstflug des ersten Prototyps fand am 19. November 1939 statt. Bereits bei diesem Flug traten Triebwerksprobleme auf, die während der gesamten Dienstzeit bestehen blieben. Später kamen Probleme mit Ruderflattern und der strukturellen Festigkeit der Flugzeugzelle hinzu. Ursache hierfür war die unrealistische Forderung der Luftwaffe nach Sturzkampffähigkeit. Nach der Erprobung zahlreicher Prototypen erreichte die Konstruktion schließlich das Stadium der Vorserie (He 177A-0) und der ersten Serienversion (He 177A-1). Doch selbst diese Version war noch nicht einsatzreif. Die erste Version, die tatsächlich in den Dienst übernommen wurde, war die überarbeitete He 177A-3; sie war zudem die erste Variante, die mit ferngelenkten Bomben des Typs Hs 293 ausgerüstet werden konnte. Am weitesten verbreitet war die Version He 177A-5. Sie unterschied sich durch leistungsstärkere und zuverlässigere DB-610-Triebwerke, die aus der Kopplung von DB-605-Motoren hervorgegangen waren.

Die drei baubaren Varianten des Kits auf der Kartonverpackung.
Die drei baubaren Varianten des Kits auf der Kartonverpackung.

Die Entwicklung wurde fortgesetzt, und bis Kriegsende entstanden die Versionen A-6 und A-7 in Kleinserien oder als Einzelstücke. Weitere Maschinen verschiedener Ausführungen dienten der Erprobung von Bewaffnung und Ausrüstung. Der erste Verband, der die He 177 im Kampfeinsatz nutzte, war die IV./KG 40, stationiert auf dem Flugplatz Bordeaux-Mérignac. Andere He-177-Maschinen wurden verlegt, um die Truppen im Kessel von Stalingrad zu versorgen und sowjetische Streitkräfte anzugreifen. An der Ostfront kam die He 177 ab dem Frühjahr 1944 beim taktischen Bombergeschwader KG 1 zum Einsatz. Ihren umfangreichsten Einsatz erlebte die He 177 über dem Atlantik, wo sie alliierte Schiffe angriff – allerdings unter Inkaufnahme hoher Verluste. Im Jahr 1944 beteiligten sich die Maschinen zudem an den letzten Angriffen auf England; diese wurden dort spöttisch als „Baby-Blitz“-Angriffe bezeichnet. Nach Kriegsende wurden He-177-Maschinen in Frankreich, Großbritannien und den USA erprobt. Noch nach der alliierten Landung in der Normandie erbeutete die französische Résistance eine He 177 und überführte sie nach Großbritannien.

(Text: Special Hobby, aus dem Englischen übersetzt

Der aktuelle Kit in seiner ganzen Pracht (Foto: Special Hobby).
Der aktuelle Kit in seiner ganzen Pracht (Foto: Special Hobby).

Seit 2006 auf dem Markt

Die Bausatzbasis wurde erstmalig im Jahr 2006 unter dem damaligen MPM-Label herausgebracht. Seither ist die He 177 von MPM viermal - bis zum Jahr 2014 - in unterschiedlichen Versionen und Konfigurationen von Special Hobby wiederaufgelegt worden. Dann wurde es ruhig um den Bausatz, und die Sammlerpreise stiegen konstant in die Höhe. Umso besser, dass nun die A3-Variante, seinerzeit erstmalig erschienen im Jahr 2007, nun als modifizierte Wiederauflage auf den Modellbaumarkt kommt.

Der vorliegende Bausatz basiert auf den selben short-run Bausatzformen aus früherer Zeit, die nun wohl augenscheinlich zum Zwecke der Verlängerung ihrer Lebensdauer von Special Hobby leicht aufbereitet wurden, doch mehr dazu später. Der Kit enthält zudem fünf (!) komplett neue Spritzlinge in zeitgemäßer Kunststoffqualität, mit deren Bauteilen einige der altehrwürdigen Plastikteile des Ursprungsbausatzes ersetzt werden sollen. Weiter ergänzt wird dieses lobenswerte Detaillierungs-Unterfangen durch eine Hand voll Resinteile, von denen die zwei Flammdämpfer-Auspuffrohre wiederum vier der neuen Spritzguss-Bauteile ersetzen sollen - auch hierzu später mehr. Außerdem liegen ein aktualisierter Ätzteilbogen aus Messing und neue Decals für die Darstellung von drei Maschinen bei, die nicht in den bisherigen He 177-Kits von Special Hobby enthalten waren.

Vor dem inneren Bastlerauge ziehen viele Stunden mit anspruchsvollem Bastelspaß vorbei... (Foto: Special Hobby).
Vor dem inneren Bastlerauge ziehen viele Stunden mit anspruchsvollem Bastelspaß vorbei... (Foto: Special Hobby).

Der Inhalt des Kits im Überblick (1) - bisher bekannte Bauteile

Heinkel He 177A-3 GreifHeinkel He 177A-3 GreifHeinkel He 177A-3 GreifHeinkel He 177A-3 GreifHeinkel He 177A-3 GreifHeinkel He 177A-3 GreifHeinkel He 177A-3 GreifHeinkel He 177A-3 GreifHeinkel He 177A-3 GreifHeinkel He 177A-3 Greif

Heinkel He 177A-3 Greif

 

Die zahlreich durchgekreuzten short-run Bauteile der Spritzlinge D/I/J weisen auf den Austausch mit den neuen Kunststoff- bzw. Ätz- oder Resinteilen hin.
Die zahlreich durchgekreuzten short-run Bauteile der Spritzlinge D/I/J weisen auf den Austausch mit den neuen Kunststoff- bzw. Ätz- oder Resinteilen hin.

Bekannte Bauteile

Spritzlinge A bis D und F bis J kommen uns bekant vor: hier finden sich die Rumpfhälften, Leitwerke, Steuerklappen, Cockpit-, Fahrwerks- und Klarsichtteile. Die Bauteile stammen von den aus den Erstauflagen des Modells stammenden "short-run" Spritzgussformen, die ihrerzeit für eine kurze Nutzungsdauer entworfen worden waren (daher "short run"). Die "technischen Features" des Modells bleiben insofern auch unverändert: anstellbare Steuerflächen (zumindest Quer-, Seiten- und Höhenruder), geschlossene Landeklappen, keine Motorendarstellung.

Einige der short-run Bauteile im Streiflicht

Kratzer voraus: einige der short run-Bauteile haben merkwürdige, feine Oberflächenschäden.Einige der short run-Bauteile haben merkwürdige Kratzspuren.Einige der short run-Bauteile haben merkwürdige Kratzspuren.Stellenweise finden sich einige Unreinheiten auf den Kunststoffoberflächen.Stellenweise finden sich einige Unreinheiten auf den Kunststoffoberflächen.Stellenweise finden sich einige Unreinheiten auf den Kunststoffoberflächen.Stellenweise finden sich einige Unreinheiten auf den Kunststoffoberflächen.

Kratzer voraus: einige der short run-Bauteile haben merkwürdige, feine Oberflächenschäden.

Kratzer voraus: einige der short run-Bauteile haben merkwürdige, feine Oberflächenschäden. 

Alles poliert, oder was?

Betrachtet man einige der beiliegenden "alten" Plastikteile genauer im Streiflicht, so wird deutlich, dass man bei Special Hobby wohl versucht hat, diese altehrwürdigen Bauteile für das Release des aktuellen Kits zu überarbeiten. Im Ergebnis findet man auf den Teilen nämlich an der ein oder anderen Stelle so etwas wie Schmirgelspuren und sogar kleine Kratzer. Ist hier eine Reinigung oder Politur der Spritzgussformen schiefgelaufen? Einen wahren Mehrwert kann man im Ergebnis jedenfalls nicht erkennen, im Gegenteil: die short-run Bauteile müssen, so wie eh und jeh, vor dem Lackieren ein wenig versäubert/abgeschliffen werden, damit die Kratzer verschwinden. Außerdem findet sich die bereits aus alten Tagen vorhandene, stellenweise mit kleinen Sprenkeln versehene, oder manchmal etwas unscharfe Plastikoberfläche. Nichts, was man im Modellbau nicht kennt, aber eben keine Spritzgussqualität, wie man sie von anderen Herstellern im Quarterscale gewohnt ist. Doch das ist für mich auch das einzige Fragezeichen, was der Kit an dieser Stelle offenbart.

Spritzlinge M bis Q sind neu.
Spritzlinge M bis Q sind neu.

Der Inhalt des Kits im Überblick (2) - neue Bauteile und Decals

Frisch auf den Tisch! Neue Bauteile von Special Hobby.Frisch auf den Tisch! Neue Bauteile von Special Hobby.Frisch auf den Tisch! Neue Bauteile von Special Hobby.Frisch auf den Tisch! Neue Bauteile von Special Hobby.Frisch auf den Tisch! Neue Bauteile von Special Hobby, hier der Ätzteilbogen.Frisch auf den Tisch! Neue Bauteile von Special Hobby, hier die Resinteile.Frisch auf den Tisch! Hier die neuen Decals.

Frisch auf den Tisch! Neue Bauteile von Special Hobby.

Frisch auf den Tisch! Neue Bauteile von Special Hobby. 

Auch der kleine Spritzling Q ist neu im Sortiment.
Auch der kleine Spritzling Q ist neu im Sortiment.

Der Benefit der neuen Teile

Sehr schön sind die fünf neuen Spritzlinge M bis Q in einer annehmbaren, soliden Gussqualität. Hier findet man saubere, knackige Formen und eine recht filigrane Detaillierung der Bauteile. Diese werden gewinnbringend eingesetzt, um folgende Bereiche des Modells zu verbessern:

  • Gesamtes Fahrwerk (Austausch der short-run Fahrwerksbeine)
  • Alle vier Räder des Hauptfahrwerks (deutlich bessere Detaillierung im Vergleich zu den short-run Teilen)
  • Alle Cockpitkonsolen und das Interieur (kompletter Austausch des "alten" Cockpits und Ergänzung mit Fotoätzteilen)
  • Oberrumpfwaffenlafetten (Austausch der short-run Teile)
  • Maschinengewehre (sämtliche MGs stammen aus neuen Bausatzformen).

Die Räder an Spritzling M sind deutlich besser detailliert als jene "Ursprungsteile" der beiden Spritzlinge J, die sie ersetzen sollen und wo die Radfelgen und Druckventile sehr verwaschen und zweidimensional daherkommen. Nun treten Ventilleitung und die Felge selbst samt Achsaufnahme klar und knackig hervor. Die neuen Räder stellen somit einen deutlichen Mehrwert dar. Als kleiner Hinweis: auch die neuen Räder sind nicht in einem belasteten Zustand dargestellt, was natürlich deren axiale Ausrichtung am Fahrgestell bei der berühmt-berüchtigten Komplexität der gesamten Konstruktion vereinfachen dürfte, so dass eine Abflachung durch Verschleifen der Auflageflächen (Reifenunterseiten) wohl erst nach der Montage des gesamten Fahrwerks am Modell erfolgen wird.

Auch die Waffenlafetten und mit feinen Kühlöffnungen an den Rohren versehenen Maschinengewehre sind sehr schön dargestellt, bei denen jeweils ruhig noch der Abzugstollen durchbrochen sein dürfte... aber das wäre Klagen auf hohem Niveau.

Ganz besonders hervorzuheben ist der komplette Neuaufbau des Flugzeugcockpits, bei dem die aktuellen Bauteile für die Konsolen samt Instrmentenboards und Funkanlage, Sitze und Bordwände viel besser detailliert (und korrekter dargestellt) sind, als die Vorgängerbauteile, und zudem noch mit Ätzteilen ergänzt werden.  

Die sechs Resinteile ergänzen einige Stellen des Bausatzes gekonnt, obwohl ich mir die drei recht simpel wirkenden, aus dem 3D-Drucker stammenden Bauteile durchaus auch in Spritzgusstechnik vorstellen könnte. Interessant ist, dass die beiden jeweils in einem Stück gegossenen Resinteile zur Darstellung des Flammdämpfer-Auspuffs die Bauteile N7 und N8 (jeweils doppelt vorhanden Schalenhälften des Doppelrohr-Auspuffs) ersetzen, obwohl die neuen Spritzgussteile schon ganz gut aussehen. Nun ja, sie werden in der Bauanleitung nicht weiter betrachtet und können, wie zahlreiche andere Bauteile des Kits auch, in die Restekiste wandern.

Die Fotoätzteile für Sitzgurte, Instrumentenhebel für das Cockpit und zur Darstellung einiger Munitionsgurte fügen sich ebenfalls gut in das Gesamtbild ein. Auch die Innenseiten der Flammdämpfer werden von den Ätzteilen ergänzt.

Die neuen Bauteile im Detail

Die dunklen Plastikräder links und oben ersetzen die alten, hellgrauen Bauteile (unten rechts) gekonnt!Die Funkanlage an der rückwärtigen Konsole wird mit deutlichem Detailzuwachs verbessert (links neu, rechts alt).Beachte die feinen, knackigen Details der neuen Bausatzteile.Beachte die feinen, knackigen Details der neuen Bausatzteile. Die Anzeigen der Instrumententafeln werden jeweils mit den beiligenden Decals ergänzt.Beachte die feinen, knackigen Details der neuen Bausatzteile. Die Anzeigen der Instrumententafeln werden jeweils mit den beiligenden Decals ergänzt.Beachte die feinen, knackigen Details der neuen Bauteile. Kühlöffnungen der MGs sind angedeutet, aber die Abzugstollen könnten gern durchbrochen sein. Hier Bauteile des komplett neu gestalteten Fahrgestells.Weitere Bauteile des komplett neu gestalteten Fahrgestells. Ungewöhnlich: die Auslegerarme der Bauteile 12 und 13 sollen gemäß Baustufe 83 bei der Montage leicht zur Seite gebogen werden.Die Flammdämpfer aus Resin sind makellos detailliert.Heinkel He 177A-3 GreifKleine Resinteile (MG-Gurtzuführer und Konsolenteil) auf ihrem Anguss.Kleines Resinteil (Sitzschale) auf seinem Anguss. Details des Ätzteilbogens.Details des Ätzteilbogens.

Die dunklen Plastikräder links und oben ersetzen die alten, hellgrauen Bauteile (unten rechts) gekonnt!

Die dunklen Plastikräder links und oben ersetzen die alten, hellgrauen Bauteile (unten rechts) gekonnt! 

Die Bauanleitung

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Heinkel He 177A-3 Greif

 

Bauanleitung, Lackierung, Decals und Markierungen

Die Bauanleitung, hier auch zum Download bei Scalemates als .pdf verfügbar, kommt in einem zeitgemäßen, farbigen, und sehr übersichtlichen Design daher. Durch den klaren Druck und die übersichtliche Gestaltung dürften trotz zahlreicher und manchmal auch komplexer Montageschritte keine Fragen offenbleiben, zumal die neuen Bauteile durch eine mutmaßlich gute Passung gerade beim Fahrwerk die dortige Konstruktion vereinfachen sollten.

Die dargestellten drei Decalvarianten waren in der Auflage der He 177A-3 aus 2007 nicht dabei. Aktuell darstellbar sind eine Einsatzmaschine der 2./KG 100 ("Susi") und eine Maschine der Flugzeugführerschule (FFS) B 16 aus Burg bei Magdeburg, diese in wiederum zwei zeitlich unterschiedlichen Varianten mit leicht abgewandelter Lackierung.

Der Decalbogen selbst hält glänzende Decals mit versatzfreiem Druck bereit und macht einen guten Eindruck. Die dortigen Decals für die Instrumententafeln werden wohl, anders als in der Bauanleitung dargestellt, einzeln ausgeschnitten, und nicht als Flächendecals verwendet werden, um sich der Instrumentenoberfläche bestmöglich anzupassen.

Weitere Details des Kits (1)

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Heinkel He 177A-3 Greif

 

Weitere Details des Kits (2)

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Heinkel He 177A-3 Greif

 

Weitere Details des Kits (3)

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Heinkel He 177A-3 Greif

 

Weitere Details des Kits (4)

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Heinkel He 177A-3 Greif

 

Darstellbare Maschinen:

A - Heinkel He 177A-3 Greif 6N+SK "Susi", 2./Kampfgeschwader 100, Rheine, Frühjahr 1944

B - Heinkel He 177A-3 Greif VD+XS, Flugzeugführerschule B 16,  Werknummer 2143, Burg bei Magdeburg, März 1944 (Variante 1) 

C - Heinkel He 177A-3 Greif VD+XS, Flugzeugführerschule B 16,  Werknummer 2143, Burg bei Magdeburg, April 1944 (Variante 2)  

Stärken:
  • Zahlreiche neue Bauteile in guter Detailqualität
  • Multimediateile werden sinnvoll mit Spritzgussteilen kombiniert
  • Einzige verfügbare 48er He 177 auf dem Modellbaumarkt.
Schwächen:
  • (wenn überhaupt: stellenweise Nachbearbeitungsbedarf auf Kunststoffoberflächen).
Anwendung: Aufgrund multimedialer Bauteile und komplexer Baustufen (Fahrwerk! Cockpit!) nur für geübte Modellbauer empfehlenswert.

Fazit

Special Hobby bietet mit dem vorliegenden Bausatz gelungene Modifikationen an, die dem Kit insgesamt eine deutliche Aufwertung verpassen. Der stellenweise immer noch vorhandene short-run Charakter ist da verzeihlich, weil das fertige Modell für den Arbeitsaufwand beim Anpassen und Versäubern der Bauteile entschädigen dürfte.

Trotz des gehobenen Preisniveaus - sehr empfehlenswert!

Weitere Infos

Referenzen

Die Bauanleitung zum Download ist bei Scalemates als .pdf verfügbar. 

Die ersten Prototypfotos von Special Hobby wurden im Jahr 2022 veröffentlicht.

Anmerkungen: Der Kit ist auf der Website von Special Hobby zu finden und dort auch, Verfügbarkeit vorausgesetzt, käuflich zu erwerben.

Diese Besprechung stammt von Alexander Jost - 22. Juni 2026

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